Archive for September, 2007
Die Katze (639)
Da bin ich durch Zufall auf dieses Projekt gestoßen und habe das Gedicht eingereicht und es steht nun in diesem Buch.
Der Tierschutzverein Hannover und Umgebung soll damit unterstützt werden
http://www.schmoeker-verlag.de/Katzenbuch.htm wenn ihr mehr darüber wissen wollt.
Die Katze
Das Frauchen ruft die Katze heim
Die Katze sitzt im Sonnenschein
Sie schaut nur ihrem Frauchen zu
und denkt, lass mir doch meine Ruh
Ich sitz doch hier
im Sonnenschein
was soll ich denn
allein daheim
Drum sitz ich hier
und will nicht weg
Das Frauchen kümmert mich
doch einen Dreck
Doch will ich fressen
muss ich heim
denn Frauchen ist
mein Sonnenschein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 639 aus Band 22)
Bist du nicht auch ein Clown (503)
Bist du nicht auch ein Clown
Bist du nicht auch ein Clown
versteckst dich hinter einer Maske
aus Freud und Leid
Bist du nicht auch ein Clown
zeigst Gefühle, Zärtlichkeit
nur durch deine Maske siehst nur du
Bist du nicht auch ein Clown
ausgelassen und fröhlich
aber innen ängstlich und traurig
Bist du nicht auch ein Clown
heiter und munter
und in deinem Inneren hoffst du auf bessere Tage
Bist Du nicht auch ein Clown
lachst lieber
obwohl dir zum Heulen zumute wäre
Bist du nicht auch ein Clown
Lach über dich selber
denn dies macht das Leben leichter
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 503 aus Band 17)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Pfarrbrief Pastoraler Raum Hadamar, Ausgabe Februar 2015, Seite 2, abgedruckt.
„Aren’t you a clown too
Aren’t you a clown too
hiding behind a mask
of joy and sorrow
Aren’t you a clown too
show feelings, tenderness
Only you can see through your mask
Aren’t you a clown too
exuberant and cheerful
but inside frightened and sad
Aren’t you a clown too
blithely
and inside you hope for better days
Aren’t you a clown too
you’d rather laugh
even though you’d feel like crying
Aren’t you a clown too
Laugh at yourself
because it makes life easier.“
Author: © Gerhard Ledwina (*1949)
Übersetzung von Renaldo Kleboth
Geburtstagswunsch (578)
Geburtstagswunsch
Auch wenn du wieder älter wirst
genieß die schönen Stunden
genieß den Wein und auch das Bier
genieß die frohen Runden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 578 aus Band 20)
Zum Geburtstag I (413)
Zum Geburtstag
Wir wünschen zum Geburtstagsfeste
wirklich nur das allerbeste
Wir wünschen nur noch schöne Tage
damit man niemals Sorge habe
Wir wünschen Freude und das Lachen
und niemals mehr noch Sorgen machen
Wir wünschen Glück und Sonnenschein
und mit Familie bist du nie allein
Wir wünschen nie ein Zipperlein
den die, die müssen wirklich nicht sein
Wir wünschen lauter schöne Sachen
die nur noch Spaß und Freude machen
Wir wünschen eine frohe Geburtstagsrunde
die mehr geht als nur eine Stunde
Wir wünschen Gesundheit jeden Tag
so dass man das Leben lieben mag
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 413 aus Band 13)
Bauer Lobesam (472)
Bauer Lobesam
Es rief der Bauer Lobesam
mal eben bei einem Doktor an
ob er nicht mal eben kommen möcht
seiner Kuh im Stall der geht´s so schlecht
Der Doktor schaut die Kuh sich an
und ruft den Bauer Lobesam
Er sagt: der Kuh, der geht´s nicht schlecht
und dass sie auch bald Nachwuchs brächt
Was habe er denn mit seiner Kuh getan
fragt er den Bauer Lobesam
Die Kuh, die sei mal ausgebüxt
und so kam sie halt mal zurück
So ist es halt auf fremden Wegen
ob Mensch, ob Tier, man bekommt den Segen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 472 aus Band 15)
Golden glänzt (459)
Golden glänzt
Golden glänzt der Brausudkessel
flackernd Gold im Kerzenschein
Wärmend, dampfend ist die Maische
für das Bier, das wird so rein
Golden leucht das Bier im Glanze
glänzend ist der Krone Schaum
und das Auge glänzt so lieblich
denn das Bier, das ist ein Traum
Ist der Braumeister auch zufrieden
dass das Bier gelungen ist
freut er sich mit seinen Gästen
wenn es durch die Kehle zischt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 459 aus Band 15)
Paul (457)
Paul
Ich bin ein Hund
und lebe gesund
Muss auch viel laufen,
mit Herrchen sausen
Ich bin ein Hund
und lebe gesund
Ich geh viel wandern
vom Baum zum andern
Ich bin ein Hund
und lebe gesund
Darf Katzen nicht jagen
will Herrchen nicht haben
Ich bin ein Hund
und lebe gesund
Bekomm auch mein Fressen
ohne jagen zu müssen
Ich bin ein Hund
und lebe gesund
Stündlich die Runden
hat Herrchen erfunden
Ich bin ein Hund
und lebe gesund
Nach den vielen Runden
die Herrchen erfunden
Ich bin ein Hund
und Herrchen gesund
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 457 aus Band 15)
Ein gutes Leben (434)
Ein gutes Leben
Ein gutes Leben geht zu Ende
zum Gebet gefaltet sind die Hände
Ein gutes Herz hört auf zu schlagen
was wollt ich ihm noch alles sagen
Ein Leben wie in Harmonie
verblasst der Schmerz denn wirklich nie?
Ein Leben das zu Ende geht
braucht eine Weile, bis der Schmerz vergeht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 434 Band 14)
Der Mensch (432)
Der Mensch
Der Mensch, der kommt
Der Mensch, der geht
vorbei ist Freud und Leiden
Für Liebe ist es dann zu spät
nur die Erinnerung,
die kann bleiben
Freu Dich, wenn Du diesen Mensch gekannt,
Erinnere Dich an schöne Stunden
Wenn die traurige Zeit vorbei
überwiegen die fröhlichen Runden
Behalte den Mensch
im Herzen drin.
Ganz lustig, froh und heiter,
dann lebt er in Deinem Herzen drin
Dein ganzes Leben weiter
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 432 aus Band 14)
Hundehaufen (781)
Hundehaufen
Ein jeder Hund
der hier so meint,
seine Notdurft
zu verrichten
Als Anwohner
da können wir
sehr gerne drauf
verzichten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 781 aus Band 28)
Der Prahlhans (450)
Der Prahlhans
Die Kühle des Abends
Das Mondlicht erstrahlt.
Der Tag ist vergangen,
was hat er geprahlt
Was war er doch leuchtend
So bunt und so schön
Die Nacht ist jetzt dunkel,
er nicht mehr zu sehn
Da möcht es doch manchem,
manchem Prahlhans so gehen
Bald ist er verschwunden
und nicht mehr zu sehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 450 aus Band 14)
Das Mehl (378)
Das Mehl
Es klappert die Mühle
es rauscht der Bach
das Korn wird gemahlen
und Mehl eingesackt
Das Mehl ist gelungen
der Bäcker ist froh
Der Teig wird geknetet
er ist ja noch roh
Den Ofen erhitzet
den Laib schnell hinein
Das Brot soll nun schwitzen
die Kruste wird fein
Ist das Brot dann gelungen
Der Bäcker sich freut
Der Kunde kann genießen
hat den Kauf nicht bereut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 378 aus Band 12)
Ich such die Brille (374)
Ich such die Brille
Ich such die Brille
find sie nicht
wo bin ich bloß gewesen
und kann doch
ohne Brille nicht
die Buchstaben mehr lesen
Die Augen sind halt
nicht mehr gut
ich kann nicht ohne sein
wo ist die Brille denn nur hin
die Brille ist doch mein
Ich hab die Brille
sie ist da
dabei war sie doch
wirklich nah
Ich konnt´ sie nur nicht finden,
mit den Augen, diesen blinden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 374 aus Band 11)
Hoffnungslosigkeit (560)
Hoffnungslosigkeit
In der Stunde der Hoffnungslosigkeit
sollte man die Träume nicht vergessen
Denn nur der Träume Hoffnung
bringen einen in das Leben zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 560 aus Band 19)
Herbstbeginn (785)
Herbstbeginn
die Zeit
der kalten Dunkelheit
Wärmend ist der Kachelofen
Kuscheln
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 785 aus Band 28)
