Archive for November, 2007
Am Abend kehrt …. (204)
Am Abend kehrt …
Am Abend kehrt jetzt Ruhe ein
der Tag verliert an Kraft
Das Abendrot steht voll im Saft
der Mensch der kehrt jetzt heim
Der Tag der hat jetzt ausgedient
der Mensch der kommt zur Ruh
und nach gemachtem Tagewerk
schließt er die Augen zu
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 204 aus Band 5 )
Es fällt herab (801)
Es fällt herab
Es fällt herab
von einem Baum
ein buntes Blatt,
man glaubt es kaum
Es schwebt herab
so sanft und friedlich
und doch sind Blatt und Blatt
verschiedlich
Es ist die Schönheit der Natur
die diese Vielfalt preist in Pur
und ist die Jahreszeit gekommen
wird es vom Baum sanft abgenommen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 801 aus Band 29)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
1.) DJK Journal Dom Minden, Ausgabe Nr. 265, Oktober 2011, abgedruckt.
2.) Informationsblatt Thunstetten-Bützberg D´Brügg, Schweiz, Nr 148, Seite 2, November 2012 abgedruckt.
3.) Kirchengemeindeblatt Horizonte Aargau, Schweiz, Ausgabe Oktober 2013, Seite 13, am 15. Oktober 2013 abgedruckt.
Stürmische Jahreszeit (793)
Stürmische Jahreszeit
Stürmisch sind die Jahreszeiten
Blätter fliegen fort, kommt Schnee
Helle Tage werden kürzer
ist der Jahreszeiten Dreh
Langsam freut man sich auf Tage
wo die Sonne lange steht
Hofft auf wunderschöne Tage
kalte Jahreszeit verweht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 793 aus Band 28)
Herbstwasser (794)
Herbstwasser
Herbstwasser steht auf vielen Straßen
Jeder Weg ist nun verstopft
Vieles kann man nur erahnen
wenn man schnell darüber zofft
Rutschig sind sehr viele Wege
Laub und Wasser allerorts
Gefahren kann man nur erahnen
sonst liegt man auf der Nase dort
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 794 aus Band 28)
Wiedersehen (254)
Wiedersehen
Freudig war das Wiedersehen
musst die Zeit auch lang vergehen
konnt man sich noch gut verstehen
Schön war es das Wiedersehen
muss nicht mehr so lange gehen
dass es kommt zum Wiedersehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 254 aus Band 7 )
Morgendliche Nebelschwaden (260)
Morgendliche Nebelschwaden
Morgendliche Nebelschwaden
legen sich feucht auf jeden Rasen
glitzernd sich das Morgenlicht
an den Rasenspitzen bricht
Tropfen rollen auf den Boden
werden von diesem aufgesogen
bis die warmen Morgenstrahlen
den Rasen wieder im Nebel baden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 260 aus Band 7 )
Kennst du die Zeichen (261)
Kennst du die Zeichen
Kennst du die Zeichen in der Nacht
die an das Himmelszelt gebracht
Kennst du den großen, kleinen Wagen
die du nur siehst an klaren Tagen
Kennst du die ganze Sternenwelt
die an das Himmelszelt gestellt
Genieß die schöne Sternenwelt
die dir das Abendlicht erhellt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 261 aus Band 7 )
Die Kate steht im Sonnenlicht (291)
Die Kate steht im Sonnenlicht
Die Kate steht im Sonnenlicht
das Reetdach sich im Lichte bricht
Das Mauerwerk im Schatten steht
Das Windrad sich im Winde dreht
Die Kate glänzt in ihrer Pracht
das Alter hat sie schön gemacht
Die Handwerkskunst aus früher Zeit
im schönen Patina der langen Zeit
Wird dieses Mauerwerk gepflegt
die Kate noch eine Weile steht
und jeder, der vorübergeht
sich freut, dass diese Kate steht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 291 aus Band 8 )
Blätter fallen (784)
Blätter fallen
Blätter fallen von den Bäumen
Menschen Blätterberge räumen
Äste ihrem Blatt beraubt
Mensch, der Eichelberge klaubt
Kastanien liegen auf dem Boden
aus der Wipfel Bäume oben
Futter für Tiere ist bereit
für die nahe Winterzeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 784 aus Band 28)
Der Baum (783)
Der Baum
Der Baum erholt sich
sammelt Kraft
bis er die Blätter
neu anschafft
Es ist so schön
wenn neues Grün
die Bäume wieder schmückt
Frühjahr aufs Neue so entzückt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 783 aus Band 28)
So Mensch (196)
So Mensch
Die rauschenden Blätter
im wiegenden Wind
Die Stille des Abends
die Ruhe der Nacht
Das Plätschern des Wassers
im fließenden Bach
Das Leuchten des Mondes
am Horizont
so Mensch wie wir sind
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 196 aus Band 4)
Menschen hasten (195)
Menschen hasten
Menschen hasten
Menschen rasten
Menschen gehen
hin und her
Auf und nieder
immer wieder
rauf und runter
immer bunter
ist die Welt
in der wir leben
oder streben
nach besserem Leben
Menschen rasten
Menschen gehen
hin und her
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 195 aus Band 4)
Besinnliche Ruhe (194)
Besinnliche Ruhe
Besinnliche Ruhe
im Kirchengewölbe
Jahrhunderte alt
des Baumeisters würdig
Mit innerer Kraft
die Schlichtheit
sie strahlt
mit Würde
und Glanz
Die Ruhe besiegt
das innere Herz
im Kirchengewölbe
Jahrhunderte alt
Autor und Foto: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 194 aus Band 4)
Die Kirche an der Autobahn (190)
Die Kirche an der Autobahn
Die Kirche an der Autobahn
dort halten viele Menschen an
Die Menschen gehen zum Gedenken
um sich dort besinnliche Zeit zu schenken
Halt doch an und komm herein
hier drinnen kannst Du immer sein
Die Kirche strahlt in voller Pracht
wird in ihr an Gott gedacht
Doch viele Menschen sausen schnell vorbei
hier drinnen ist es einerlei
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 190 aus Band 4 ) (Autobahnkirche Baden-Baden, Aufgenommen 2002)
Was nützen die Sinne (189)
Was nützen die Sinne
Was nützen die Sinne
was nützt das Herz
wenn es voll Trauer
und so voll Schmerz
Und toben die Sinne
da tobt auch das Herz
da kann es vertreiben
was war einmal Schmerz
Es toben die Sinne
es schlägt das Herz
wenn es voll Freude
und auch ohne Schmerz
Da lachen die Sinne
da freut sich das Herz
da geht’s nicht nach unten
nur noch himmelwärts
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 189 aus Band 4 )


