Nacht
Ruhig werden
Ruhig werden Abendstunden
nur die Vöglein singen ihr Lied
und die Sterne beginnen zu leuchten
Schöner Tag von dannen zieht
Weithin hallen manch Geräusche
die so schallen übers Land
An dem Himmel glitzern Sterne
nur das Mondlicht strahlt am Strand
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(895)
Abendlich
Abendlich
Vögel sich ein Stelldichein geben
Wer möcht da schon gern verreisen
Wenn das Schauspiel er kann sehn
von der Vögel herrlich Klang
Vielstimmig klingen diese Laute
ist dem Tag, der Abgesang
lauscht der Vielfalt, dem Gesang
kannst dich freuen an den Liedern
was jeder Vogel dir noch sang
(906)
Finger streicheln
Finger streicheln
Finger streicheln deinen Körper
und die Sinne werden wach
fließen die wolligwarmen Schaudern
Stürmisch Liebe wie ein Bach
Tobend sprudeln die Gefühle
jagen Blitze hinterher
und in endlos langen Stunden
gibt es so kein Halten mehr
Finger sanft, dein Körper lebt
die Gefühle sind so heftig
wie die Erde wenn sie bebt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(901)
Wolkengipfel
Wolkengipfel
Wolkengipfel sind erstrahlt
von der Sonne wie gemahlt
Hell schiebt sich die Wolkenwand
über den Himmel, wie am Band
Dunkel werden Täler, Höhn
wenn die Wolken drüber ziehn
Schnell kommt so die Abendstunde
ist die Sonne schon verschwunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(858)
Ein kleines Licht
Ein kleines Licht
Ein kleines Licht am Horizont
So weit entfernt, wie wir
erscheint in tausendfacher Form
nur wir sind einmal hier
Die Sterne sind doch wunderschön
kannst du in der Nacht sie sehn
und wandernd in der Abendstund
möcht ich spazieren gehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Herrlich warm
Herrlich warm
Herrlich warm sind Abendstunden
Sommerlich in Frühjahrszeit
Wunderschön noch draußen sitzen
Sommer macht sich langsam breit
Winde spielen mit den Blättern
Abends kühlts nur langsam ab
und in Sonniglauen Nächten
macht die Seele auch nicht schlapp
Herrlich wird die Zeit genossen
die der Herrgott dir so gibt
und er zeigt mit diesen Nächten
das als Mensch er dich doch liebt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(868)
Tagesgespenst
Kennst du das Tagesgespenst der Nacht
das morgens ist erst aufgewacht
Es schaut dich morgens mürrisch an
was hast du ihm denn nur getan
Es mustert dich mit finsterem Blick
und du gibst Freundlichkeit zurück
Du kannst das morgens gar nicht leiden
und willst auch gar nicht mit ihm streiten
Wann ändert sich der mürrische Blick
und kommt die Freundlichkeit zurück
Verschwinde, du Tagesgespenst der Nacht
der Morgen ist erst aufgewacht
und der will schön und fröhlich sein
drum lass den Tag nun endlich allein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Am Abend kehrt ….
Am Abend kehrt jetzt Ruhe ein
der Tag verliert an Kraft
Das Abendrot steht voll im Saft
der Mensch der kehrt jetzt heim
Der Tag der hat jetzt ausgedient
der Mensch der kommt zur Ruh
und nach gemachtem Tagewerk
schließt er die Augen zu
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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