Arbeitsleben
Ihr Bürger (949)
Ihr Bürger
Ihr Bürger, hört unser Klagen und Leid
das Arbeitnehmer auf die Straße treibt
Zu kämpfen gilt es um Arbeitsrechte
Wir sind doch Menschen, keine Knechte
Verlängert werden Arbeitsstunden
der Stress erhöht, genug geschunden
Wir wollen den gerechten Lohn
sonst ist es für uns doch nur ein Hohn
Gerechtigkeit und Arbeitsrechte
wir sind doch Menschen, keine Knechte
Gemeinsam wollen wir uns erheben
zu kämpfen gilt es, für besseres Leben
Komm mit und kämpf mit Solidarität
auch für dich ist es da noch nicht zu spät
kämpfen wollen wir für unsere Rechte
Wir sind doch Menschen, keine Knechte
©Gerhard Ledwina(*1949)
(949)
Zeitarbeit (948)
Zeitarbeit
Zeitarbeit, kaum Menschenrechte
arbeiten müssen, wie die Spechte
Arbeitslöhne zum heulen sind
wie ernähren wir da unser Kind
Zeitarbeit, kein gerechter Lohn
Menschenwürde, da ein Hohn
Arbeiter müssen leben können
ihren Kindern auch was gönnen
Zeitarbeit, wir wollen Lohn
Mindestlöhne sind ein Hohn
Die feste Arbeit wollen wir
und gönnen auch uns mal ein Bier
Zeitarbeiter sind geschunden
geregelte Arbeitsplätze
sind verschwunden
©Gerhard Ledwina(*1949)
(948)
Zur Arbeit
Eins, Zwei, Drei
wird schnell geschrieben
das zur Arbeit
die dich schieben
Und der ein und
andere will
gar nicht in den
Arbeitsdrill
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Es scheppert und kracht
Wenn es so Morgens scheppert, kracht
werden die Services Wagen angebracht
Durch viele Gläser und auch Tassen
die sie woanders waschen lassen
So hat es sich bei uns verändert
in dieser globalisierten Welt
da wird der Services für die Leistung
noch so nur mal bestellt
Man könnte doch so vieles selber machen
wenn unsere Manager nur wären dafür
So bräuchten sie nur eigene Menschen
aber für diese normale soziale Verantwortung
haben sie einfach kein menschliches Gespür
Sie sehen immer nur ihre nackten Zahlen
der Mensch ist ihnen doch längst egal
Der Mitarbeiter muss trotz guter Leistung
mit seinem Arbeitsplatz dafür bezahlen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Was macht durch Raffen
Was macht durch Raffen
und die Gier
Die Menschheit denn nur bloß
Da werden Super-Stars entdeckt
Die Menschheit stellt sich bloß
Da werden Hoheiten hoch gelobt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die sind nicht besser wie du und ich
Die Menschheit stellt sich bloß
Und Manager raffen,
in ihrer Gier
Die Menschheit stellt sich bloß
Und wenn man sie auch noch gewähren lässt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die nehmen dir auch noch die Arbeit fort
Die Menschheit stellt sich bloß
Dann jagt doch lieber die Typen fort
und stellt sie als Menschen bloß
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Karl und Fritz
Karl und Fritz, diese beiden
sind rein gar nicht zu beneiden
Müssen sie eine Arbeit tun
die doch andere lassen ruh´ n
Wühlen im Dreck und machen rein
sind sich andere dafür viel zu fein
Bei ihrer Arbeit geben sie Gas
denn diese Arbeit macht ihnen Spaß
Sind sehr froh, wenn alles rein
gehen dann sehr fröhlich heim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Der Arbeitsalltag ist vorbei
Die Arbeitslust ist abgegeben
nun kannst du endlich für dich Leben
Urlaubsplanung, Freizeit Pur
im Schwimmbad und in der Natur
Den Tag den teilst du dir jetzt selber ein
Die Zeitung auf, die Welt ist weit
Du bist zu allem nun bereit
Genieß den Abschnitt in deinem Leben
Gesundheit sei dir mitgegeben
Entdeck die Welt, sie gehört jetzt dir
Mit einem guten Wein oder einem Bier
Nimm ein gutes Buch, oder fahr weit hinaus
Dein Arbeitsleben ist ja aus
Freu dich auf deine schönen Stunden
Im Arbeitsleben hast du dich lang genug geschunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Das Mail
Jeder der ein Mail verschickt
der hat auch schon mal falsch gedrückt.
Konnte die Adressen nicht ganz lesen
und schon ist es fort gewesen
Lustig kann ein anderer lesen
war doch gar nicht dort gewesen
Peinlich nur wenn’s nicht für Ihn
hat doch nichts mit ihm zu tun
Ist er lustig, schreibt er zurück
damit dann kommen kann das Stück
den richtigen Adressaten zu erreichen
damit es kommt in die richtigen Weichen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Gewaltig steht der Dom
Gewaltig steht der Dom
in der großen Stadt
Jahrhunderte,
Spuren der Zeit
Die vergänglich
wie das Leben
Meisterliche Leistungen
von Menschen
deren künstlerisches und
bauliches Handwerk
uns noch heute
Achtung erbieten
Gewaltig ist die Kraft
und Anstrengung
um den nächsten Generationen
Die Leistungen der alten Meister
in Zukunft darzubieten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
An steilen Hängen
An steilen Hängen
Wein gelesen
ein weiter Blick in´ s Tal
und mühevoll wird Winzers Wein
herab
in das Tal getragen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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