Europa
Die Ferne
Die Vogesen in der Ferne sehen
da bleibt man im Schwarzwald gerne stehen
Genießt den Blick auf dieses Schöne
und willst als Wanderer fast nicht mehr gehn
Im Rheintal zu leben
bei diesem Ausblick
ist doch was Schönes
und auch noch viel Glück
So siehst du zwei Länder
auf einen Blick
Die Schönheit der Landschaft
genießt du am Stück
Der Rhein liegt dazwischen
der heut nicht mehr teilt
wir leben im friedlichen Europa
das heute ist vereint
So leben wir gemeinsam
in unserem schönen Tal
und können Gott nur Danke sagen
Diese Feindschaft war einmal
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Mein Traum Berlin
Mein Traum mal wieder Berlin erleben
um zu sitzen,
auf den Stufen des Reichstages
grad mal so und eben
An die Geschichte dieser Stadt
viele Gedanken verschwenden
Auf der Museumsinsel als Besucher
viel Zeit verwenden
Vom Reichstag aus, durch den Tiergarten
die Goldelse besuchen
auf den Funkturm dieser Stadt
und dies ohne Stufen
Dort den Blick auf diese Stadt,
diese Weltstadt genießen
Im drehbaren Restaurant gemütlich
dort ein Bierchen eingießen
Zum Potsdamer Platz,
dieses Flair besuchen
In Gedanken dort stehend,
die unselige Mauer noch suchen
Auf das Podest wo du standst
um über die Grenze zu schauen
und zu sehen was die anderen
dort begannen zu bauen
Mal auf der Spree, auf einem
Bootsdeck zu stehen
und in Köpenick nur den
Hauptmann zu sehn
Mal in Treptow, dort den Park
und die Insel zu besuchen
Dort einen Flug mit dem
Wasserflugzeug buchen
Mal in Spandau in eine
Kellergaststätte hinein
denn das altertümliche Essen
das war dort sehr fein
Mal genussvoll und langsam
über die Oberbaumbrücke geschlendert
Und im Kopf die Gedanken
was sich dort hat verändert
Mal Geschichte in der Normannenstraße
im Haus der Stasi begreifen
oder einfach mit dem Fahrrad zu fahren
durch Berlins große Weiten
Einfach nur mal durch Berlin
zu gehn
In meinem Traum bleib ich öfter
dort grad so mal stehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die Bismarck
Ein stolzes Schiff in großer Tiefe
als wenn es dort um Hilfe riefe
Als Mahnmal liegt es dort am Boden
begleitet von den vielen Toten
Als Hoffnung eines großen Sieges
als Wahnsinn eines großen Krieges
Ein Wahnsinn, der das Leben kostet
viel Schrott, der in der Tiefe rostet
Als Mahnmal für des Menschen Frieden
und nie mehr Krieg, nur um zu siegen
Wenn Feinde dann zu Freund´ geworden
da machen Kriege nie mehr Sorgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Anm. nach einer Fernsehsendung über das gesunkene Schlachtschiff Bismarck)
Italienischer Traum
Pizza Napoli
Neapolitanische Nacht
Frascati
Italienischer Traum
Spagetti
San Gimignano
Toscana
Zauberhafte Hügel
Frutti de Mare
Paestum
Bordolino
göttlicher GenussOlivenbäume
Sorrent
Capri
Das blaue Meer
L´Isola d´Elba
Siena, Florenz, Pisa, Venedig
Marmor und Gondeln
Rom
Du italienischer Traum
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Gewaltig steht der Dom
Gewaltig steht der Dom
in der großen Stadt
Jahrhunderte,
Spuren der Zeit
Die vergänglich
wie das Leben
Meisterliche Leistungen
von Menschen
deren künstlerisches und
bauliches Handwerk
uns noch heute
Achtung erbieten
Gewaltig ist die Kraft
und Anstrengung
um den nächsten Generationen
Die Leistungen der alten Meister
in Zukunft darzubieten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
In der Wirtschaft
In der Wirtschaft
in den Gassen
stehen viele
Menschenmassen
weil man so Region bedingt
viele frische Kölsch hier trinkt
Menschenmassen
an den Tresen
bist du nie in Köln gewesen?
Menschenmassen,
anderer Schlag
jeder so wie er es mag
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die Aufgabe
Der Bürger hat gewählt
ist es zu spät?
Parteien sich finden
nur die Stimme die zählt
Verhandlungen gehen Stunden
Kompromisse gefunden
Einigung erzielt
Nur die Stimme die zählt
Die Aufgabe ist groß
Des Abgeordneten Los
Gerechtigkeit finden
ohne zu schinden
Demokratie ist zu wählen
Stimmen zu zählen
Demokratie ist die Zählt
denn der Bürger hat gewählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Du saust dahin
Du saust dahin
bist nur am rasen
auf Deutschlands Autobahnen – Straßen
Die Landschaft fliegt an Dir vorbei
bei dieser Autoraserei
Was siehst Du denn
bleib doch mal steh´ n
dann kannst Du wenigstens was sehn
Schau Deutschland an
es ist doch schön
und bleib an vielen Orten steh´ n
In Deutschland mit den vielen Orten
da schmeckt das Bier in vielen Sorten
und bei den vielen Sorten Wein
schmeckt es am Rhein
und auch daheim
Auch an den vielen Deutschen Orten
da gibt´ s Hotels,
in vielen Sorten
Darum saus nicht nur
durchs Deutsche Land
sonst bleibt Dir vieles
unbekannt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Europa ohne Grenzen
Europa ohne Grenzen
nicht nur ein Traum
Lasst uns, unser Haus Europa
in Frieden gemeinsam auf bau´ n
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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