Berlin
Mein Traum Berlin
Mein Traum mal wieder Berlin erleben
um zu sitzen,
auf den Stufen des Reichstages
grad mal so und eben
An die Geschichte dieser Stadt
viele Gedanken verschwenden
Auf der Museumsinsel als Besucher
viel Zeit verwenden
Vom Reichstag aus, durch den Tiergarten
die Goldelse besuchen
auf den Funkturm dieser Stadt
und dies ohne Stufen
Dort den Blick auf diese Stadt,
diese Weltstadt genießen
Im drehbaren Restaurant gemütlich
dort ein Bierchen eingießen
Zum Potsdamer Platz,
dieses Flair besuchen
In Gedanken dort stehend,
die unselige Mauer noch suchen
Auf das Podest wo du standst
um über die Grenze zu schauen
und zu sehen was die anderen
dort begannen zu bauen
Mal auf der Spree, auf einem
Bootsdeck zu stehen
und in Köpenick nur den
Hauptmann zu sehn
Mal in Treptow, dort den Park
und die Insel zu besuchen
Dort einen Flug mit dem
Wasserflugzeug buchen
Mal in Spandau in eine
Kellergaststätte hinein
denn das altertümliche Essen
das war dort sehr fein
Mal genussvoll und langsam
über die Oberbaumbrücke geschlendert
Und im Kopf die Gedanken
was sich dort hat verändert
Mal Geschichte in der Normannenstraße
im Haus der Stasi begreifen
oder einfach mit dem Fahrrad zu fahren
durch Berlins große Weiten
Einfach nur mal durch Berlin
zu gehn
In meinem Traum bleib ich öfter
dort grad so mal stehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Geheimnisvolle Stadt
Geheimnisvolle große Stadt
Dein Leben ist ein Meer
Es schwimmen sehr viel Fische drin
genauso wie im Meer
Die Wogen schwappen überein
wenn man drin schwimmen will
und immer geht man gerne rein
genauso wie in´ s Meer
Geheimnisvoll und Wunderschön
Zeigst du einem dein Gesicht
Und wenn man aus diesem Meere geht
einem dann das Herze bricht
Geheimnisvoll mal groß mal klein
genauso wie im Meer
und wenn man meint dich zu versteh´ n
muss man auch bald schon wieder geh´ n
Geheimnisvolle große Stadt
du mich immer schon verzaubert hast
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Wahnsinn verschwunden
Vergangene Zeiten
waren schwere Zeiten
Elend und Leid
kein Zeitvertreib
Bomben und Tot
Menschen und Not
Sind sie verschwunden
nicht mehr gefunden
Waren schwere Zeiten
Menschen sie bereiten
Menschen getrennt
Wahnsinn verrennt
Menschen die trennen
Menschen die rennen
Menschen vereint
War schwere Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Gestern und Heute
Gestern und Heute
vergangene Zeiten
die Angst bereiten
Menschen sich gefunden
Mauer ist verschwunden
Menschen vereint
in Freud und Leid
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Der Wind der Zeit
Die Mauer die am Bahnhof steht,
die hat der Wind der Zeit verweht
Als Mahnmal steht sie hier am Ort
Nur alte Zeiten, die sind fort
Geschmückt ist sie als Galerie
vergiss die eingesperrten Zeiten nie
Als Mahnmal für die neue Zeit
für was der Mensch ist, zu bereit
Als Mahnmal für die heutige Zeit
damit muss es nicht mehr, kommen so weit
Wenn nur der Mensch vernünftig ist
und diese Zeiten nie vergisst
Dann soll am Bahnhof er dann steh´ n
und öfters zu der Mauer geh´ n
Und jeder der etwas zu sagen hat
soll an der Mauer stehen, und sich sehen satt
Damit er für die Menschen schafft
und nicht nur in die eigene Tasche rafft
Denn frei kannst du als Mensch nur sein,
wenn für dich Arbeit liegt bereit
Darum geh zur Mauer die am Bahnhof steht,
die ist als Mahnmal von der Zeit verweht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Gemeint ist der Ostbahnhof in Berlin)
Es ist …
Es ist die große Stadt Berlin
da zieht´ s mich immer wieder hin
Die Stadt die ihre Geschichte lebt
wie hat die Stadt den schon gebebt
Dort gibt es Elend und auch Leid
für andere ist sie Zeitvertreib
Da gibt es Prunk und auch Vergnügen
die Hütchenspieler die Menschen betrügen
Die Stadt von Königen und von Kriegen
und konnte das Unrecht, doch besiegen
Kennst du die große Stadt Berlin
dann zieht´ s dich immer wieder hin
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die große Stadt
Die große Stadt
Gesichter hat
Die große Welt
in einem Zelt
Viele Arten, Menschen, Rassen
Menschen, die sich lieben, hassen
Menschen, die sich gut versteh´ n
oder auseinander geh´ n
Menschen die Familien gründen
oder andere Menschen finden
Menschen in der Einsamkeit
denn die große Welt ist weit
Menschen aus der großen Welt
finden hier ihr Familienzelt
Menschen prägen diese Stadt
die so viele Gesichter hat
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die Oberbaumbrücke
Du stehst am Uferlauf der Spree
und siehst vergangene Zeiten
und freust dich das es ist gescheh´ n
du kommst auf beide Seiten
Die Brücke ist nun wunderschön
du kannst jetzt friedlich übergeh´ n
und kommst auf beide Seiten
Vorbei die Grenze, die sie teilt
vorbei die alten Zeiten
und freust dich das sie vor dir liegt
und dir den Weg bereitet
Fass dir ein Herz und bleib nicht steh´ n
genussvoll überschreiten
Die Brücke die so wunderschön
vorbei sind alte Zeiten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Brandenburger Tor
Langsam schreiten
durch das Tor
offen ist´s
wie nie zuvor
Geschichte steht
auf beiden Seiten
Unsägliche Kriege
und schlechte Zeiten
Symbol der Freiheit
ist es Heut
Als Kraft der Einheit
jederzeit
Vergesst nie
das man stand davor
und konnt nicht hindurch, nur sehen
und nicht von beiden Seiten, gehen
Genießt die Schritte
die ihr geht
wenn ihr vor diesem
Tor nun steht
Schließt nun die Augen
hört ihm nun zu
Erzählt es von Kriegen
von Frieden und Ruh?
Nie will´s mehr erleben
Die Zeiten der Macht
Hat immer nur Elend
und Trauer gebracht
Genießt diese Schönheit
Die heutige Pracht
Symbol unserer Freiheit
Die Einheit vollbracht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die Brücke
Der Bogen spannt die Brücke weit
Im Wasser funkeln Sterne
Am anderen Ufer steht ein Mensch
und winkt dir aus der Ferne
Du winkst dann freundlich ihm zurück
und gehst zur Brücke noch ein Stück
Die Brücke zieht dich magisch an
was ist denn an der Brücke dran
Die Brücke zeigt den neuen Weg
denn der ist anders als ein Steg
Die Brücke, die den Weg verbindet
damit man zueinander findet
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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