Baden-Baden
Meine Stadt (940)
Meine Stadt
Zu Fuß kann man hier gut spazieren
so wunderbar, sich an der Oos verlieren
Die Stadt, sie ist so wunderschön
hier mag man gern spazieren gehn
Viel Blumen sind hier und viel Bäume
für manche sind sie, wie die Träume
Genussvoll kehrt man hier gern ein
Du bist hier Gast und auch Daheim
©Gerhard Ledwina(*1949)
(940)
Baden-Baden
Wer kennt es nicht. Den schönen Blick auf die Innenstadt von Baden-Baden. Mit Blick auf die “Stiftskirche”, das “Neue Schloß” und den Merkur.
Schön ist es in der Lichtentaler Allee an der Oos im Herbst spazieren zu gehen.
Die Kirche an der Autobahn
Die Kirche an der Autobahn
dort halten viele Menschen an
Die Menschen gehen zum Gedenken
um sich dort besinnliche Zeit zu schenken
Halt doch an und komm herein
hier drinnen kannst Du immer sein
Die Kirche strahlt in voller Pracht
wird in ihr an den Gott gedacht
Doch viele Menschen sausen schnell vorbei
hier drinnen ist es einerlei
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(190)
Damit ist die Autobahnkirche Baden-Baden gemeint.
Das Feuerwerk
Das Feuerwerk
am Himmelszelt
die alte Burg
in der Nacht erhellt
Gefeiert wird
in alten Mauern
Geburtstag, oder weil sich
welche trauen
Das Leben tobt
in dem Gemäuer
Dem alten Geist
ist´s nicht geheuer
Was soll er spuken
in der Nacht
Das Leben tobt
s´gibt keiner, acht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die alte Burg
Der Glanz des Sonnenlichts am Abend
die alte Burg erstrahlen lässt
Am Fuße des Berges viele Menschen
sie feiern hier ein großes Fest
Und auf der Mauern alte Zinnen
Ein Salamander sich noch sonnt
Wer weiß schon das in den Gemäuern
das eine oder andere Tier noch wohnt
Hier oben ist noch Ruh und Stille
im Tal derweil daß Fest noch tobt
und in den alten Burggemäuern
schon lange hier kein Mensch mehr wohnt
Erblasst das Sonnenlicht nur langsam
Die alte Burg ins Dunkel taucht
Das alte Gemäuer auf dem Berge,
wird von den Menschen nicht gebraucht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
In meiner Stadt
In meiner Stadt
bin ich Zuhaus
Da geh ich gerne
ein und aus
In meiner Stadt
da will ich leben,
warum soll ich denn
zu etwas anderem streben
In meiner Stadt
die ist mein Reich
da brauch ich keine andere,
keine andere zum Vergleich
In meiner Stadt
da ist´ s so fein
deshalb will ich immer,
immer wieder heim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die Burg
Die Burg, die auf das Tale schaut
die wurde vor langer Zeit gebaut
Was hat sie alles schon erlebt
in dieser Zeit in der sie steht
Und viele Menschen mussten büßen
dass diese Burg kann auch heut noch grüßen
Sie mussten dort im schweren tun
die Fronarbeit für ihren Burgherrn tun
Die heute noch in Großmanier
auf die Menschen im Tale herabsehen, hier
Der kleine Mann der wurde betrogen
für die Menschen, die da oben
Da sollte lernen jedes Kind
dass diese Menschen nicht besser sind
Dass jeder Mensch nur Achtung erfährt
wenn er seinen Titel nicht nur geerbt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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