Archive for Juni, 2008
Glück für mich
Glück für mich
Glück für mich sind
Abendstunden
Wolken und die Sterne sehn
Auch wenn der Tag schon
älter ist, es ist bestimmt
nach Zehn
Genießen will ich
diese Zeit
Solang ich leben kann
Der Sommer ist so
wunderschön
Im Leben eine Bahn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949) (880)
Ein kleines Licht
Ein kleines Licht
Ein kleines Licht am Horizont
So weit entfernt, wie wir
erscheint in tausendfacher Form
nur wir sind einmal hier
Die Sterne sind doch wunderschön
kannst du in der Nacht sie sehn
und wandernd in der Abendstund
möcht ich spazieren gehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Mir träumte
Mir träumte
in der die Menschen waren soweit
sie nie mehr Kriege wollten, Schlachten
sich nur als Menschen sich beachten
und jeder Mensch als Mensch soweit
sich nie mehr Bösem zuzuwenden
die Menschen sich als Menschen fänden
Mir träumte von der Menschlichkeit
in der, der Mensch im Geiste gleich
sich gütig jedem Mensch zuwendet
und damit nur noch Freunde findet
Mir träumte von der Menschlichkeit
doch dies als Alltag, ist noch weit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(875)
Herrlich warm
Herrlich warm
Herrlich warm sind Abendstunden
Sommerlich in Frühjahrszeit
Wunderschön noch draußen sitzen
Sommer macht sich langsam breit
Winde spielen mit den Blättern
Abends kühlts nur langsam ab
und in Sonniglauen Nächten
macht die Seele auch nicht schlapp
Herrlich wird die Zeit genossen
die der Herrgott dir so gibt
und er zeigt mit diesen Nächten
das als Mensch er dich doch liebt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(868)
Gemäuer
Gemäuer
Zerbrochen ist der alte Krug
Die Spinnen bauen ihre Netze
vorbei die Zeit, als hier bewohnt
Was wars doch hier mal für ein Leben
Viel Trubel und die Heiterkeit
Was würd man dafür denn noch geben
wenn es hier, noch mal so weit
Unheimlich ist das alte Gemäuer
Kein Leben mehr in Haus und Flur
Die Feuchtigkeit tropft von der Decke
nur Mäuse ziehen ihre Spur
Vorbei für Menschen hier das Leben
der Frohsinn und die Heiterkeit
Den Krug wird keiner mehr noch kleben
Gemäuer in der Dunkelheit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(867)
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