Angst

Angst und Schrecken (1094)

Samstag, Januar 6th, 2018 | Angst | Keine Kommentare

Angst und Schrecken

Angst und Schrecken jagen sich
Mensch schau zu, nun rette dich
Welle schlägt sehr großen Schaden
wo dein Haus stand, kannst nur raten

Vieles einfach weggerissen
du fühlst dich so sehr beschissen
Glück hast du, wenn du noch lebst
neben diesen Trümmern stehst

Wie soll es nun weitergehen
dies kannst du noch gar nicht sehen
Hoffen auf Hilfe, die es gibt,
dass die Hilfe nicht versiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
16.03.2011
Nr. 1094 aus Band 40

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Der Nachbar schreit (1054)

Samstag, Januar 6th, 2018 | Angst, Liebe | Keine Kommentare

Der Nachbar schreit

Der Nachbar schreit vor lauter Liebe?
Nachbarn hören entsetzt da zu
Ist es Liebe oder Hiebe?
machen schnell das Fenster zu

©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014
Nr. 1054 aus Band 39

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Schlimm (1052)

Samstag, Januar 6th, 2018 | Angst, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Schlimm

Schlimm gefräßig
Kraft des Feuers
frisst sich Knistern
ins Gebälk

Sucht sich Nahrung
in den Ecken
und kein Dachstuhl
ist, der hält

©Gerhard Ledwina(*1949)
Im Jahre 2014
Nr. 1052 aus Band 39

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Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen (1228)

Donnerstag, Januar 4th, 2018 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen

Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
da kann man nur raten
oder hoffen oder bangen
so bist du hier ja noch gefangen
auf dem Schlitten angeschnallt
und es aus dem Kopfhörer schallt

Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen

Bist du dann davon befreit
und das Hoffen, es geht weit
von der unbekannten Macht bedrückt
noch der Wirklichkeit entrückt

Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen

Doch es kommt der Sonnenschein
gehst in Frieden du dann heim
dankst dem Herrgott für das Leben
gehst für dich noch einen heben

Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen

Dieses klingt noch lang im Ohr
und du nimmst dir wieder vor
jeden Tag mit Fröhlichkeit
und keinen Ärger weit und breit

©Gerhard Ledwina(*1949)
13.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1228 aus Band 46

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Die dunklen Tage (1223)

Dienstag, Januar 2nd, 2018 | Angst, Jahreswechsel | Keine Kommentare

Die dunklen Tage

Lange sind die dunklen Tage
das Jahr neigt sich dem Ende zu
Die Seele liegt auf einer Waage
lässt sie jetzt auch noch Freude zu?

Der Mensch nicht fröhlich ist gestimmt
bis dass die Weihnachtsbeleuchtung klimmt
Er sich kann fröhlich vorbereiten
auf die schöne Weihnachtszeiten

So kommt er gut über diese Zeit
wenn auch der Sommer ist noch weit
Die Jahreszeit schreibt in die Seele
auch wenn sich mancher dabei quäle

Das Jahr hat für jeden eine schöne Zeit
Sei du mit dem Herzen dafür bereit

©Gerhard Ledwina(*1949)
30.10.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1223 aus Band 45

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Es ist traurig (1459)

Freitag, September 1st, 2017 | Angst, Trauer | Keine Kommentare

Es ist traurig

Es ist traurig
dich zu sehn
lauter Schmerzen
Du wirst gehn

Ist des Lebens
schlechte Zeiten
die so Schmerzen
dir bereiten

Tränen fließen
es tut weh
dich zu liegen
so zu sehn

Schon in Mutters Bauch
der Wegbegleiter
warst du mir der
Wegbereiter

Nun bricht ein Teil
des Lebens fort
du weilst bald
an fremdem Ort

Wünsche dir
im neuen Leben
Gottes Hilfe
und den Segen

lässt so traurig
mich zurück
mir fehlt so
ein großes Stück

©Gerhard Ledwina (*1949)
27.08.2017
Nr. 1459 aus Band 55

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Traurig ist mein Herz (1461)

Donnerstag, August 31st, 2017 | Angst, Trauer | Keine Kommentare

Traurig ist mein Herz

Traurig ist mein Herz
bedrückt durch diesen Schmerz
die Tränen sind mein Leid
weil du Vergangenheit

©Gerhard Ledwina(*1949)
31.08.2017
Nr. 1461 aus Band 55

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In Arbeit (1410)

Mittwoch, September 21st, 2016 | Angst, Arbeitsleben | Keine Kommentare

In Arbeit

In Arbeit und mit Brot
mit Hoffnung, keine Not
in Freude und Glück
bleibt die Notzeit zurück

In der Fremde gelandet
auf der Flucht hier gestrandet
mit der Hoffnung auf Glück
bleibt manche Heimat zurück

©Gerhard Ledwina(*1949)
30.06.2016
Nr. 1410 aus Band 53

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Ich habe Angst (1411)

Donnerstag, Juni 30th, 2016 | Angst | Keine Kommentare

Ich habe Angst

Ich habe Angst, dich zu verlieren
Ich habe Angst, allein zu sein
Ich habe Angst vor schlechten Träumen
Angst ist schlechte Wirklichkeit

©Gerhard Ledwina(*1949)
28.06.2016
Nr. 1411 aus Band 53

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Die Welt im Streit (1294)

Freitag, März 25th, 2016 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Die Welt im Streit

Die Welt im Streit
seid ihr gescheit?
Wer soll das richten
wer soll das schlichten

Dies ist doch menschenverachtend
wenn man anderen nach dem Leben trachtet
wenn man nicht weiß, gibt es ein Zurück
ein Leiden der Menschen, dies Stück für Stück

Will man vor seinem Herrgott bestehen
muss man andere lernen verstehen
Du bist ein Mensch
dein Gegenüber ist es auch

den schießt man nicht einfach
so einmal in den Bauch
Er hat dir doch gar nichts getan
und du bist verfallen in dem Wahn

Dass es ein anderer Mensch sei
der nicht deines Glaubens ist
Vielleicht war es einfach nur ein Christ
der auch nur einen Gott hat, so wie du
was mutest du denn diesen Menschen zu

Du willst vor deinem Herrgott bestehen
da musst du auch andere lernen verstehen
Auch du bist nur Gast hier auf unserer Welt
dann lass diesen Hass, er verblendet deine Welt

Kein Mensch hat das Recht
einfach andere zu töten
denn so herrscht nur Angst
mit Verzweiflung und Nöten

Jan 2014
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1294 aus Band 48

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Träume, Hoffnung, Bangen (1357)

Samstag, Januar 2nd, 2016 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Träume, Hoffnung, Bangen

Träume, Hoffnung, Bangen
manchmal ist man gefangen
eingeholt von Wirklichkeit
und das Schöne ist so weit

Kommt die Angst wieder zurück
fehlt bald wieder von dir ein Stück
ist es böse oder gut
Hoffnung bringt dir wieder Mut

um im Leben fortzufahren
weit weg von all den Gefahren
denn du willst am Leben bleiben
bei deinen Lieben, deinen Seinen

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Dezember 2015
(Nr: 1357 aus Band 51)

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Land verlassen (1348)

Montag, November 2nd, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Land verlassen

Land verlassen, weg von Kriegen
weil nur manche wollen siegen
Elend bleibt nun dort zurück
zerschlagen das Leben, Stück für Stück

Menschen neue Heimat suchen
wollen vom Glück nur ihr Stück Kuchen
Anteil von dem Lebensglück
zur alten Heimat kein Zurück

traurig ist die Lebenswelt
wenn der Menschen Glück zerschellt

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1348 aus Band 50)

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Verdun 2 (1321)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Verdun

Onkel, Bruder, Sohn und Vater
liegen hier in Reih und Glied
und die Trauer war vermeidbar
hätte nur Vernunft gesiegt

So sind sie, wie die anderen Massen
freudig in den Krieg gezogen
als Ergebnis dieses Wahnsinns
liegen sie nun in dem Boden

©Gerhard Ledwina (*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

Verdun

Verdun Soldatenfriedhof

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Umgepflügt (1323)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Umgepflügt

Umgepflügt ist hier der Boden
Loch an Loch granatentief
und die Zeit heilt tiefe Wunden
über den Teufel, der hier rief

Heute hat man große Freundschaft
trotz des Streits der damals lief
konnt sich menschlich noch besinnen
Freund geworden, Krieg besiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.4.2015 nach dem Besuch des Beinhauses in Verdun

Granatenfeld

Granatenfeld

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Eingepfercht (1324)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Bettenlager

Bettenlager

Eingepfercht

Eingepfercht zwischen dicken Mauern
dunkel und viel Meter tief
schlechte Luft, die fast zum Schneiden
Angst, die niemals mehr versiegt

Menschen wurde ihr Leben verändert
ob sie wollten oder nicht
denn in all dem großen Getümmel
waren sie doch nur ein kleines Licht

Wie kann Hass denn so verblenden
dass man auf seinen Nachbarn schießt
wollen wir alle dafür sorgen
dass der Kriegswahn endlich versiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 nach dem Besuch in Verdun

Treppe nach Unten

Treppe nach Unten

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

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