Angst

Menschen (1362)

Montag, Oktober 3rd, 2016 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Menschen

Menschen in Verzweiflung sind
flüchten nur mit Frau und Kind
wollen weg von Krieg und Leid
wenn auch Wege unendlich weit

Kommen nun in fremdes Land
Behörden malen wie mit Sand
doch sie wollen nicht aufgeben
wollen nur ein besseres Leben

Viele wollen Arbeit, Brot
besser noch als all den Tod
den sie haben sehen müssen
in den Tälern, in den Flüssen

sollte man die Menschen verstehen
wenn sie aus ihrer Heimat gehen

©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier

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Die Welt im Streit (1294)

Freitag, März 25th, 2016 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Die Welt im Streit

Die Welt im Streit
seid ihr gescheit?
Wer soll das richten
wer soll das schlichten

Dies ist doch menschenverachtend
wenn man anderen nach dem Leben trachtet
wenn man nicht weiß, gibt es ein Zurück
ein Leiden der Menschen, dies Stück für Stück

Will man vor seinem Herrgott bestehen
muss man andere lernen verstehen
Du bist ein Mensch
dein Gegenüber ist es auch

den schießt man nicht einfach
so einmal in den Bauch
Er hat dir doch gar nichts getan
und du bist verfallen in dem Wahn

Dass es ein anderer Mensch sei
der nicht deines Glaubens ist
Vielleicht war es einfach nur ein Christ
der auch nur einen Gott hat, so wie du
was mutest du denn diesen Menschen zu

Du willst vor deinem Herrgott bestehen
da musst du auch andere lernen verstehen
Auch du bist nur Gast hier auf unserer Welt
dann lass diesen Hass, er verblendet deine Welt

Kein Mensch hat das Recht
einfach andere zu töten
denn so herrscht nur Angst
mit Verzweiflung und Nöten

Jan 2014
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1294 aus Band 48

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Träume, Hoffnung, Bangen (1357)

Samstag, Januar 2nd, 2016 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Träume, Hoffnung, Bangen

Träume, Hoffnung, Bangen
manchmal ist man gefangen
eingeholt von Wirklichkeit
und das Schöne ist so weit

Kommt die Angst wieder zurück
fehlt bald wieder von dir ein Stück
ist es böse oder gut
Hoffnung bringt dir wieder Mut

um im Leben fortzufahren
weit weg von all den Gefahren
denn du willst am Leben bleiben
bei deinen Lieben, deinen Seinen

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Dezember 2015
(Nr: 1357 aus Band 51)

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Große Tropfen (1337)

Dienstag, August 11th, 2015 | Wettergedicht | Keine Kommentare

Große Tropfen

Große Tropfen, Donnergrollen
Gewitter ist so angesagt
Blitze zucken quer am Himmel
hell wird es vor jedem Schlag

Wasser fließt auf trockenen Straßen
Blätter schwimmen in dem Fluss
und das Schauspiel quer am Himmel
ist für Mensch Angst und Genuss

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1337 aus Band 50)

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Verdun 2 (1321)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Verdun

Onkel, Bruder, Sohn und Vater
liegen hier in Reih und Glied
und die Trauer war vermeidbar
hätte nur Vernunft gesiegt

So sind sie, wie die anderen Massen
freudig in den Krieg gezogen
als Ergebnis dieses Wahnsinns
liegen sie nun in dem Boden

©Gerhard Ledwina (*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

Verdun

Verdun Soldatenfriedhof

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Umgepflügt (1323)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Umgepflügt

Umgepflügt ist hier der Boden
Loch an Loch granatentief
und die Zeit heilt tiefe Wunden
über den Teufel, der hier rief

Heute hat man große Freundschaft
trotz des Streits der damals lief
konnt sich menschlich noch besinnen
Freund geworden, Krieg besiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.4.2015 nach dem Besuch des Beinhauses in Verdun

Granatenfeld

Granatenfeld

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Eingepfercht (1324)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Bettenlager

Bettenlager

Eingepfercht

Eingepfercht zwischen dicken Mauern
dunkel und viel Meter tief
schlechte Luft, die fast zum Schneiden
Angst, die niemals mehr versiegt

Menschen wurde ihr Leben verändert
ob sie wollten oder nicht
denn in all dem großen Getümmel
waren sie doch nur ein kleines Licht

Wie kann Hass denn so verblenden
dass man auf seinen Nachbarn schießt
wollen wir alle dafür sorgen
dass der Kriegswahn endlich versiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 nach dem Besuch in Verdun

Treppe nach Unten

Treppe nach Unten

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Warum nur Krieg? (1322)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Hinter dieser Wand Ruhen Opfer eines Krieges

Hinter dieser Wand Ruhen Opfer eines Krieges

Warum nur Krieg

Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint

Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun

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Ein Mensch (1319)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Ein Mensch

Ein Mensch, der fällt
im Krieg ein Held?
Zu Haus nur Leid
über diesen Streit

Kommt nicht zurück
dies ist kein Glück
Verwandtschaft weint
nie mehr vereint

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun

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Das Leben in einem Zelt (1305)

Montag, Januar 12th, 2015 | Angst, Krieg, Trauer, Vertreibung | Keine Kommentare

Das Leben in einem Zelt

Das Leben in einem Zelt
durch Kampf in unserer Welt
die Menschen sich nicht besinnen
dem Krieg gibts kein Entrinnen
in dieser unserer Welt

Ihre Heimat mussten sie verlassen
zurück blieben Haus und Tassen
zerstört wird ihre Welt
nun Leben in einem Zelt

Sie sollen wieder glücklich werden
nicht nur in fremden Ländern sterben
So wünscht man ihnen Glück
dass sie können wieder zurück

Den Kämpfern die Waffen nehmen
um auch nach Glück zu streben
in dieser unserer Welt.

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier

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Entrückt (1285)

Sonntag, Dezember 14th, 2014 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Entrückt

Du bist bedrückt
und auch entrückt
dem Alltag
und dem Leben

Du bist bedrückt
und nicht entzückt
doch durch Hoffnung
sollst du leben

©Gerhard Ledwina(*1949)
im November 2014
(Nr. 1285 aus Band 48)

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Sturm im Leben (1259)

Freitag, September 26th, 2014 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Sturm im Leben

Der Sturm im Leben, er nimmt zu
bleib du im Leben und bleib Du
Sei fest verwurzelt und habe Kraft
damit das Unbekannte dich nicht schafft

Versuch dagegen anzugehen
um auch das Licht für Dich zu sehen
Ich wünsche Dir viel Kraft auf Erden
Es wird auch wieder besser werden

Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
26.09.2014
(Nr. 1259 aus Band 47)

Allen Menschen gewidmet die ihren persöhnlichen Kampf gegen den Krebs aufnehmen müssen!

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Kriegsgespenst (1253)

Donnerstag, September 4th, 2014 | Angst, Vertreibung | Keine Kommentare

Kriegsgespenst

Lange hatten wir gedacht
das Kriegsgespenst sei umgebracht
so holt man es doch wieder vor
der Hetzer, ist ein großer Tor

Was hat man schon vom Waffen schwingen
um dann Eroberungslieder zu singen
Es geht doch hier um Menschenleben
kann man denn nie nach Frieden streben

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier am 3.09.2014
Nr. 1253 aus Band 47

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Hunger (1229)

Mittwoch, Dezember 11th, 2013 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Nur sehen dürfen

Hunger

Oh, was habe ich für einen Hunger
doch etwas essen darf ich nicht
es geht nicht um dieses Essen
und es geht nicht ums Gewicht

Was nützen da die schönsten Speisen
mögen sie aussehen wie ein Gedicht
es geht um etwas anzusehen
doch um das Essen geht es nicht

Die Vorsicht ist es, die du spürst
und auch zu diesem Hunger führt
Doch lieber Vorsicht als das Leben
da sei dem Hunger schnell vergeben

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
10.12.2013
(Nr. 1229 aus Band 46)

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Keine Sieger ( 1186)

Dienstag, Februar 19th, 2013 | Angst, Geschichte, Trauer | Keine Kommentare

Keine Sieger

Freiwillig lege die Waffen nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei du zum Frieden auch bereit

Kämpfe mit Worten deine Gegner nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei zu einem Frieden auch du bereit

Denn wenn du tot bist
hast du nichts mehr vom Leben
für deine Familie ist dies
auch kein besonderer Segen

Höre nicht auf Menschen
die mit Waffen nur schrein
denn dies bringt nur Trauer
deine Lieben sind allein

Es gibt keinen Gott, der das Kriegen befiehlt
und dir damit auch das Leben stiehlt
denn Leben im Krieg, das ist doch kein Ziel
wenn Leben genommen, ist jedes zuviel

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1186 aus Band 44

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Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

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