Antikriegsgedicht

Stehen wir auf

Freitag, Juni 30th, 2017 | Antikriegsgedicht, Europa | Keine Kommentare

Stehen wir auf

Stehen wir auf
für unser Europa
stehen wir auf
für unser Glück

stehen wir auf für
ein friedliches Europa
und lassen alte Feindschaften
entschlossen zurück

©Gerhard Ledwina(*1949)
25.06.2017

unkorrigierte Fassung

 

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Menschen (1362)

Montag, Oktober 3rd, 2016 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Menschen

Menschen in Verzweiflung sind
flüchten nur mit Frau und Kind
wollen weg von Krieg und Leid
wenn auch Wege unendlich weit

Kommen nun in fremdes Land
Behörden malen wie mit Sand
doch sie wollen nicht aufgeben
wollen nur ein besseres Leben

Viele wollen Arbeit, Brot
besser noch als all den Tod
den sie haben sehen müssen
in den Tälern, in den Flüssen

sollte man die Menschen verstehen
wenn sie aus ihrer Heimat gehen

©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier

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Wir wollen (1425)

Montag, Mai 2nd, 2016 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Wir wollen

Wir wollen Kriege vermeiden
Menschen sollen nicht leiden
Religionen sollen nicht hassen
denn dies ist nicht zu fassen

Der Mensch ist nichts wert
dies ist doch verkehrt
Frieden sollen sie stiften
nicht auseinander driften

Man muss doch verstehen
so kann es nicht gehen
Der Glaube als Gut
der soll machen Mut

Darum hört auf zu kriegen
da kann keiner siegen
nur Flucht und viel Leid
Mensch werde doch gescheit

©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr 1425 aus Band 53

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Ich möchte Blumen (1400)

Sonntag, April 10th, 2016 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Ich möchte Blumen

Ich möchte Blumen wachsen sehen
aus all den Schießgewehren
die auf den Menschen gerichtet sind
und können sich nicht wehren

Ich möchte Blumen wachsen sehen
auf Gräber dieser Toten
dass jeder Mensch doch auch versteht
dies Schießen war nicht vonnöten

Ich möchte Blumen wachsen sehen
den Menschen nur zur Freude
und dass der Frieden besser ist
in Zukunft und auch heute

©Gerhard Ledwina(*1949)
30.03.2016
Nr. 1400 aus Band 52

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Sich besinnen (1360)

Samstag, Januar 23rd, 2016 | Antikriegsgedicht, Krieg, Vertreibung | Keine Kommentare

Sich besinnen

Sich besinnen
Kriege vermeiden
Hass ist doch
kein Kinderspiel

Menschen leiden
und sie flüchten
Frieden ist
nur noch ihr Ziel

Fremde Länder
anderes Leben
Umstellung
verlangt hier viel

Neues Leben
in der Freiheit
Glück, das ist
ihr Lebensziel

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
20.01.2016 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1360 aus Band 51)

Anmerkung:Dieses Gedicht wurde im

Pfarrbrief Kath. Kirchengemeinde St. Joseph Münchingen – Hemmingen, 35. Jahrgang, Nr. 3, Seite 2, Ausgabe Juni/Juli 2016 abgedruckt

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Verdun 2 (1321)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Verdun

Onkel, Bruder, Sohn und Vater
liegen hier in Reih und Glied
und die Trauer war vermeidbar
hätte nur Vernunft gesiegt

So sind sie, wie die anderen Massen
freudig in den Krieg gezogen
als Ergebnis dieses Wahnsinns
liegen sie nun in dem Boden

©Gerhard Ledwina (*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

Verdun

Verdun Soldatenfriedhof

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Umgepflügt (1323)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Umgepflügt

Umgepflügt ist hier der Boden
Loch an Loch granatentief
und die Zeit heilt tiefe Wunden
über den Teufel, der hier rief

Heute hat man große Freundschaft
trotz des Streits der damals lief
konnt sich menschlich noch besinnen
Freund geworden, Krieg besiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.4.2015 nach dem Besuch des Beinhauses in Verdun

Granatenfeld

Granatenfeld

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Eingepfercht (1324)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Bettenlager

Bettenlager

Eingepfercht

Eingepfercht zwischen dicken Mauern
dunkel und viel Meter tief
schlechte Luft, die fast zum Schneiden
Angst, die niemals mehr versiegt

Menschen wurde ihr Leben verändert
ob sie wollten oder nicht
denn in all dem großen Getümmel
waren sie doch nur ein kleines Licht

Wie kann Hass denn so verblenden
dass man auf seinen Nachbarn schießt
wollen wir alle dafür sorgen
dass der Kriegswahn endlich versiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 nach dem Besuch in Verdun

Treppe nach Unten

Treppe nach Unten

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Verdun 1 (1320)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Sinnlos liegen Sie in Reihen

Sinnlos liegen in Reihen Menschen

Verdun

Sinnlos liegen in Reihen Menschen
die ein Krieg ihr Leben nahm
denn sie folgten einem Wahnsinn
in dem sie damals Sinn noch sahn

Die Menschheit möge aus diesem Schlachten
doch ihre ernsten Lehren ziehen
um nie mehr Menschen aufzufordern
so sinnlos in den Krieg zu ziehen

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

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Warum nur Krieg? (1322)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Hinter dieser Wand Ruhen Opfer eines Krieges

Hinter dieser Wand Ruhen Opfer eines Krieges

Warum nur Krieg

Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint

Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun

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Ein Mensch (1319)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Ein Mensch

Ein Mensch, der fällt
im Krieg ein Held?
Zu Haus nur Leid
über diesen Streit

Kommt nicht zurück
dies ist kein Glück
Verwandtschaft weint
nie mehr vereint

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun

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Kugeln (1318)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Hier heraus kommt Elend und Leid

Hier heraus kommt Elend und Leid

Kugeln

Kugeln fliegen um die Ohren
die Waffenlobby freut sich sehr
Sie hoffen auf noch mehr Geschäfte
und fördern diese Kriege sehr

Gewinne machen sie auf Kosten
die durch die Kriege, Leiden sehr
haben schon wieder neue Käufer
für das nächste Schießgewehr

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

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Das Leben in einem Zelt (1305)

Montag, Januar 12th, 2015 | Angst, Krieg, Trauer, Vertreibung | Keine Kommentare

Das Leben in einem Zelt

Das Leben in einem Zelt
durch Kampf in unserer Welt
die Menschen sich nicht besinnen
dem Krieg gibts kein Entrinnen
in dieser unserer Welt

Ihre Heimat mussten sie verlassen
zurück blieben Haus und Tassen
zerstört wird ihre Welt
nun Leben in einem Zelt

Sie sollen wieder glücklich werden
nicht nur in fremden Ländern sterben
So wünscht man ihnen Glück
dass sie können wieder zurück

Den Kämpfern die Waffen nehmen
um auch nach Glück zu streben
in dieser unserer Welt.

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier

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Mit Liebe gezeugt (1255)

Freitag, Oktober 31st, 2014 | Angst, Vertreibung | Keine Kommentare

Mit Liebe gezeugt

Mit Liebe gezeugt
von Hass vernichtet
seht ihr denn nicht
was ihr da anrichtet

Wie kann euer Hass
den Geist so verblenden
könnt ihr euren Kopf
nicht für Besseres verwenden

Es gibt keinen Gott
der das Töten befiehlt
und ihr anderen Menschen
das Leben einfach stehlt

Es könnten eure Brüder
eure Eltern doch sein
darum lasst dieses Töten
dies ist nur gemein

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
19.10.2014

Nr. 1255 Aus Band 47

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Kriegsgespenst (1253)

Donnerstag, September 4th, 2014 | Angst, Vertreibung | Keine Kommentare

Kriegsgespenst

Lange hatten wir gedacht
das Kriegsgespenst sei umgebracht
so holt man es doch wieder vor
der Hetzer, ist ein großer Tor

Was hat man schon vom Waffen schwingen
um dann Eroberungslieder zu singen
Es geht doch hier um Menschenleben
kann man denn nie nach Frieden streben

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier am 3.09.2014
Nr. 1253 aus Band 47

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Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

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