Arbeitsleben

Die Arbeit ruft (1100)

Dienstag, März 22nd, 2011 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Die Arbeit ruft

Wenn ich morgens in der Frühe
nicht aus den Federn steigen will
braucht es viele Überwindung
will nicht in den Arbeitsdrill

Doch ich muss am frühen Morgen
raus aus meines Bettes Kluft
denn die Arbeit, die notwendig
mich zur Arbeitsstätte ruft

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1100 aus Band 40)

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Es scheppert und kracht (734)

Montag, November 5th, 2007 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

 Es scheppert und kracht

Wenn es so morgens scheppert, kracht
werden die Service-Wagen angebracht
Durch viele Gläser und auch Tassen
die sie woanders waschen lassen

So hat es sich bei uns verändert
in dieser globalisierten Welt
da wird der Service für die Leistung
noch so nur mal bestellt

Man könnte doch so vieles selber machen
wenn unsere Manager nur wären dafür
So bräuchten sie nur eigene Menschen
aber für diese normale soziale Verantwortung
haben sie einfach kein menschliches Gespür

Sie sehen immer nur ihre nackten Zahlen
der Mensch ist ihnen doch längst egal
Der Mitarbeiter muss trotz guter Leistung
mit seinem Arbeitsplatz dafür bezahlen

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 734 aus Band 26)

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Was macht durch Raffen (385)

Donnerstag, November 1st, 2007 | Angst, Arbeitsleben, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Was macht durch Raffen?

Was macht durch Raffen
und die Gier
Die Menschheit denn nur bloß
Da werden Super-Stars entdeckt
Die Menschheit stellt sich bloß
Da werden Hoheiten hoch gelobt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die sind nicht besser wie du und ich
Die Menschheit stellt sich bloß
Und Manager raffen,
in ihrer Gier
Die Menschheit stellt sich bloß
Und wenn man sie auch noch gewähren lässt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die nehmen dir auch noch die Arbeit fort
Die Menschheit stellt sich bloß
Dann jagt doch lieber die Typen fort
und stellt sie als Menschen bloß

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 385 aus Band 12)

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Karl und Fritz (319)

Sonntag, Oktober 28th, 2007 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Karl und Fritz

Karl und Fritz, diese beiden
sind rein gar nicht zu beneiden
Müssen sie eine Arbeit tun
die doch andere lassen ruhn

Wühlen im Dreck und machen rein
sind sich andere dafür viel zu fein
Bei ihrer Arbeit geben sie Gas
denn diese Arbeit macht ihnen Spaß
Sind so froh, wenn alles rein
gehen sie sehr fröhlich heim

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 319 aus Band 9)

(Namen und Personen rein zufällig)

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An steilen Hängen (586)

Donnerstag, Oktober 18th, 2007 | Arbeitsleben, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

An steilen Hängen 

An steilen Hängen
Wein gelesen
ein weiter Blick ins Tal
und mühevoll wird Winzers Wein
herab
in das Tal getragen

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 586 aus Band 20)

 

Es sind zwar die Trauben, aber daraus entsteht ja die Kunst einen guten Wein zu gestalten und zu formen. Mit genußvollen Schlucken kann man dies dann später genießen.

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Oh Arbeit (579)

Donnerstag, Oktober 18th, 2007 | Arbeitsleben, Krankheit | Keine Kommentare

 

Oh Arbeit 

Oh Arbeit, frohlockend
ich dich so gern seh
Bin doch so gern bei dir
tut gar nichts mehr weh

Vertreib mir die Sorgen
die Angst und die Pein
und lass mich mit Krankheit
nie mehr allein

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 579 aus Band 20)

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Die Arbeitskraft (249)

Montag, Oktober 15th, 2007 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Die Arbeitskraft 

Die Arbeitskraft wird eingespart
der Kunde hat kein Geld
Da wird doch was verkehrt gemacht
auf dieser unseren Welt

Was nützt der Kunde, der nichts kaufen kann
weil er besitzt kein Geld
Da wird der Manager auch bald eingespart
auf dieser unseren Welt

Was hat der Manager verkehrt gemacht
in dieser Arbeitswelt
Er hat den Menschen freigesetzt
und der hat jetzt kein Geld

Nur ist der Manager besser daran als seine Arbeitskraft
Er hat vorher mehr Geld gerafft
denn das hat seine Arbeitskraft nicht geschafft
in dieser unseren Welt

Wer Arbeitskraft hat bewusst auf die Straße geschoben
der braucht sich nicht wundern
wenn Menschenmassen toben

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 249 aus Band 6)

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Heimgekommen (125)

Samstag, Oktober 13th, 2007 | Arbeitsleben, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Heimgekommen

Heimgekommen, Türe zu
jetzt lass mir endlich meine Ruh
hab vom Geschäft die Nase voll
deshalb wär für mich die Ruh´ jetzt toll
Sitz bald wieder frisch und munter
auf dem Sofa rauf und runter

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 125 aus Band 2)

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Der Kunde (161)

Mittwoch, Oktober 10th, 2007 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Der Kunde

Den Kundenwunsch musst du erfüllen
doch manchmal ist er schwer zu stillen
Der Kunde jagt dich hin und her
warum macht er es dir so schwer

Hat dieser Kunde denn nie geschafft
wahrscheinlich hat er nur gerafft
Diesen Kunden noch als Mensch zu sehen
der kann dir bei den Wünschen schnell vergehen

Der Kunde ist halt immer König
wenn er als Mensch auch taugt sehr wenig

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 161 aus Band 3)

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Der Chef (160)

Mittwoch, Oktober 10th, 2007 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Der Chef

Der Chef will mehr
es geht nur schwer
Der Chef will mehr
du plagst dich sehr
Der Chef will mehr
es geht nicht mehr

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 160 aus Band 3)

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Hast schon lange hier geschafft (170)

Dienstag, Oktober 9th, 2007 | Angst, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Hast schon lange hier geschafft

Hast schon lange hier geschafft
hast dein Leben hier verbracht
Hast schon viele kommen sehen
und auch viele wieder gehen

Bist doch hier das Urgestein
ein Diamant, das kann schon sein
Keine Arbeit dir zuviel
von diesen Menschen gibt’s nicht viel

Wird deine Arbeit dir gedankt
oder wirst du hier verkannt
Leistung wie die Jungen bringen
manche fangen an zu spinnen

Hast deine Leistung hier gebracht
hast dein Leben lang geschafft

Autor:© Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 170 aus Band 3)

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Die Stundenzahl (607)

Dienstag, Oktober 2nd, 2007 | Angst, Arbeitsleben, Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Die Stundenzahl 

Die Stundenzahl will man erhöhen
Dafür bekommst du keinen Lohn
Da kannst du als Betroffener
mit Verdi nur den Streik androhn

Die Großen holen´s mit vollen Händen
und du musst bald noch betteln gehn
Die Großen machen sich schöne Lenze
Das kann kein Kleiner mehr verstehn

Wann merken die da oben endlich
dass es ja so nicht gehen kann
Wenn all den Menschen bald das Geld fehlt
dann sind die oben auch mal dran

Wenn man die Marktwirtschaft kaputt macht
durch diesen Kapitalismus pur
treibt man doch all die vielen Menschen
nur in die Sozialismusspur

Die können sich unten nur erheben
und fordern alle so ihr Recht
Da werden es die da oben auch bald merken
dass es auch ihnen gehen kann so schlecht

Vernunft soll wieder Einzug halten
Gehälter im vernünftigen Maß
So macht das Arbeiten für die Menschen
Auch bald mal wieder richtig Spaß

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 607 aus Band 21)

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Das Mehl (378)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Arbeitsleben, Glück, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Das Mehl

Es klappert die Mühle
es rauscht der Bach
das Korn wird gemahlen
und Mehl eingesackt

Das Mehl ist gelungen
der Bäcker ist froh
Der Teig wird geknetet
er ist ja noch roh

Den Ofen erhitzet
den Laib schnell hinein
Das Brot soll nun schwitzen
die Kruste wird fein

Ist das Brot dann gelungen
Der Bäcker sich freut
Der Kunde kann genießen
hat den Kauf nicht bereut

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 378 aus Band 12)

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Die Rente (343)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Die Rente

Die Rente kommt bald auf dich zu
der Alltagsstress, der hat dann Ruh.
Du hast dann endlich für dich Zeit,
die der Alltag hält für dich bereit.

Kannst endlich schöne Sachen machen,
die du früher hast müssen liegen lassen.
Brauchst keinem Wecker mehr gehorchen,
vorbei der Stress, die Arbeitssorgen.

Genieß die Zeit
für dich bereit.
Denn für Genuss
hast du dann Zeit.

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 343 aus Band 10)

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Arbeitnehmer (584)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Arbeitnehmer

Arbeitnehmer, kämpft für euch
sonst seit ihr schnell verloren
Denn ohne Kampf gibt’s keinen Streik
dafür müsst ihr schon sorgen

Die Rechte, die ihr euch erkämpft
lasst ihr euch doch nicht nehmen
Wer Arbeitszeit verlängern will
der sollte sich was schämen

Der Mensch, der ist doch ausgelaugt
nach all den schweren Stunden
Es ist die Ruhe, die er braucht
er ist doch schwer geschunden

Die Leistung ist, die wird verlangt
geht immer mehr nach oben
Trotz erhöhter Leistung wirst du dann
um deinen Arbeitsplatz betrogen

Darum Arbeitnehmer haltet zusammen
und kämpft um euer Recht
Wenn Arbeitgeber macht was er will
dann geht es euch nur schlecht.

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 584 aus Band 20)

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Zu mir

Hallo. Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen. Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen! Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

Mein Motto ist

"Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich" "Europa braucht Dich jetzt"

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