Lebensangst
Ach Bauch (698)
Ach Bauch
Ach Bauch, was hat man dir angetan
man musste mit einem Messer dran
Um das Böse zu vertreiben
das den Menschen kann nicht leiden
Auch wenn die Schmerzen sind ganz groß
Sei froh, das Böse du dann los
Verheilen soll der Schnitt auf dem Bauch
Gesund er werden, du dann auch
Das Leben spielt nicht immer gut
drum hoff und hab auch wieder Mut
Was man dem Bauch hat angetan
man musste mit dem Messer dran
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 698 aus Band 24)
Ich möchte raus (697)
Ich möchte raus
Ich möchte raus aus dieser Tiefe
hinein ins volle Leben
Voll Angst ich nach dem Herrgott rief
dass er mir hilft aus diesem Tief
Ich glaube dass er doch kann vergeben
die kleinen Sünden die man macht
Dem Menschen wieder Leben geben
das liegt doch nur in seiner Macht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 697 aus Band 24 )
Möchte Sieger sein (658)
Möchte Sieger sein
Ich möchte doch der Sieger sein
und ohne Schmerzen kehren heim
Ich möcht den schlimmen Krebs besiegen
er soll mich doch nicht unterkriegen
Ich möcht, dass er mich in Ruhe lässt
und möchte feiern ein freudiges Fest
Ich will, dass er von dannen geht
für mich ist es hoffentlich noch nicht zu spät
Ich möchte doch in die Rente gehen
und meine Enkel möcht ich später sehen
Ich möchte Regen, Sonne sehn
am schönen Strand spazieren gehen
Ich möchte schreiben kunterbunt
Gedichte bis die Finger wund
Ich möchte einmal Sieger sein
und ohne Krebs, für mich allein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 658 aus Band 23)
Nie mehr sehn (657)
Nie mehr sehn
Ich will die Schleuse
nie mehr sehn
Ich will durch diese Schleuse
nie mehr gehn
Ich will mit Kraft
diesen Krebs besiegen
Er soll mich nie mehr
unterkriegen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 657 aus Band 23)
Achterbahn (656)
Achterbahn
Das Leben das fährt Achterbahn
unsanft fliegst du aus der Spur
Vom schönen Hoch, hinab ins Tal
wohin führt der Weg denn nur?
Die Kraft des Schwungs
die brauchst du nun
um wieder hoch zu kommen
Hoffend keine Steine liegen quer
um wieder rauf zu kommen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 656 aus Band 23)
Die Seele I (655)
Die Seele
Die Seele regnet tränenreich
den Schmerz vom Lebensbaum
Unsanft zerplatzt der schöne Traum
vom Lebenshimmelreich
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 655 aus Band 23)
Reich mir … (654)
Reich mir
Reich mir die Hand
zum Leben
Das Leben zu verstehn
und lass in schweren Stunden
die Hand nie wieder gehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 654 aus Band 23)
Horizont (653)
Horizont
Dunkle Wolken ziehen am Horizont
Die Sonne ist verschwunden
Der Alltag der ist nicht mehr bunt
der Krebs hat mich gefunden
Verschwinden soll die böse Macht
möcht sie nie wieder sehn
und möcht in mancher schönen Nacht
die Sterne wieder sehn
Möcht freuen mich auf Sonne, Wind
auf schöne bunte Zeit
möcht einfach nur am Strand so stehn
übers Wasser schauen weit
Die Sonne soll den Tag erfreun
möcht bunte Farben sehn
möcht freudig durch die Tage gehn
Nie mehr nach Rückwärts sehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 653 aus Band 23)
Warum ? (652)
Warum?
Warum geht dieser Kelch denn nur
bei mir denn nicht vorüber
warum bleibt dieser Kelch denn nur
bei mir schon wieder stehn
Ich hab aus diesem Kelch doch schon
einen kräftigen Schluck genommen
und bin von diesem Schluck doch schon
noch immer ganz benommen
Wer hat mir diesen Kelch gereicht
der die Zukunft Angstvoll macht
Verschwinde doch du böse Macht
für mein Leben hats gereicht
Oh Kelch geh doch an mir vorbei
bleib nie mehr bei mir stehn
und lass wenn diese Tour vorbei
dich nie mehr wieder sehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 652 aus Band 23)
Dunkle Wolken II (651)
Dunkle Wolken
Dunkle Wolken in den Gedanken
tragen das Licht der Hoffnung
in die Dunkelheit der Nacht
Das Grau der Angst
verbindet sich
mit dem hellen Licht der Hoffnung
In der das Pendel des Lebens
seinen Takt
auf dem steinigen Weg
der menschlichen Hoffnung schlägt
Die Kraft der Bewegung
treibt die Zuversicht
aus den Tiefen der Angst
in die Wolken des hellen Lichts
der Hoffnung und des menschlichen Seins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 651 aus Band 23)
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