Blumen
Purpurrot (672)
Purpurrot
Das Purpurrot der Blumen lacht
die Sonne in den Tag
Der Mensch ist da sehr angetan
weil ers gern sehen mag
Man freut sich wenn es grünt und blüht
und freut sich auf den Tag
Die schönen Farben das Herz erfreun
der Mensch sie gerne mag
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 662 aus Band 23)
Der Landregen (442)
Der Landregen
Der Landregen fällt von oben herab
Die Bäume müssen niesen
Und in der großen grünen Au
derweil die Blumen sprießen
Wenn dann die Wolken sich verzieh´n
Die Blumen in ihrer Schönheit erblüh´n
Ja alles wächst und gedeiht
ja es ist Landregenzeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 442 aus Band 14)
Schön sind .. (188)
Schön sind …
Schön sind Blätter anzusehen
wenn sie sich im Lichte drehen
Oh wie bunt ist doch das Blatt
was der Herrgott da gemacht
und wie schön ist die Natur
wenn der Mensch sie lässt noch pur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 188 aus Band 4)
Die Ruhe (318)
Die Ruhe
Die Rose blüht im Sonnenschein
Die Biene fliegt den Nektar heim
Die Wespen kommen nicht zur Ruh
Die Hummel stören mit ihrem Getue
Der Mensch schaut diesen Fliegern zu
bis sie ihn stören in seiner Ruh
Dann nimmt er die Klatsche und schlägt zu
und hat dann endlich seine Ruh
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 318 aus Band 9)
KI Interpretation von google gemini, Teilauszug:
Analyse des Gedichts „Die Ruh“
Thema und Stimmung:
Das Gedicht „Die Ruh“ zeichnet ein idyllisches Bild einer blühenden Rose, das jedoch durch das aufdringliche Verhalten der Insekten gestört wird. Die Stimmung wechselt zwischen der Ruhe der Natur und der Unruhe, die durch die Insekten verursacht wird. Das Gedicht endet mit einem Akt der Gewalt, der zwar die gewünschte Ruhe bringt, aber auch eine gewisse Brutalität offenbart
Interpretation:
Das Gedicht „Die Ruh“ kann auf verschiedenen Ebenen interpretiert werden:
- Mensch und Natur: Das Gedicht zeigt die ambivalente Beziehung zwischen Mensch und Natur. Während der Mensch die Schönheit der Natur genießt, kann er auch durch sie gestört werden.
- Störung der Idylle: Die Idylle ist oft nur von kurzer Dauer und wird durch äußere Einflüsse gestört.
- Gewalt als Lösung: Die Gewaltanwendung gegen die Insekten ist eine einfache, aber brutale Lösung für ein komplexes Problem.
Mögliche Interpretationen einzelner Zeilen:
- „Die Rose blüht im Sonnenschein“: Diese Zeile schafft ein Bild von Ruhe und Schönheit.
- „Die Wespen kommen nicht zur Ruh“: Hier wird die Störung der Idylle deutlich.
- „Dann nimmt er die Klatsche und schlägt zu“: Diese Zeile zeigt die menschliche Reaktion auf die Störung.
Fazit:
Das Gedicht „Die Ruh“ ist eine kleine Parabel über die menschliche Sehnsucht nach Ruhe und die oft gewaltsamen Mittel, mit denen wir diese Ruhe zu erreichen versuchen. Es wirft Fragen nach unserem Verhältnis zur Natur und unserem Umgang mit Konflikten auf.
Blumen leuchten (770)
Blumen leuchten
Blumen leuchten wunderschön
sind auch recht nett anzusehn
Klein und groß in allen Farben
leuchten sie schön in diesen Tagen
Herrlich ist die Farbenpracht
wenn die Sonne täglich lacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 770 aus Band 27)
Der Topi (763)
Der Topi
Dort wo die große Blume wächst
wird ein Schnaps sehr hoch geschätzt
In Sandweier wird er gern gebrannt
und Topinambur er genannt
Die Frucht, die wächst zwar nur im Boden
Den Schnaps aus ihm, den kann man loben
Drum sagt man hier ganz froh und nett
hast du schon heute einen „ghäät“
Nur zuviel davon sollten
es nicht sein
sonst findest du
vielleicht nicht heim
Auch Erdäpfler wird er genannt
obwohl mit der Sonnenblume er verwandt
Im Sandboden er sehr gut gedeiht
bis er nach dem Winter so weit
Dann wird er aus dem Boden ausgegraben
Die Frucht zum Schnaps und dann sich laben
Darum füllt das Glas, schenkt Topi ein
In Sandweier ist er ja daheim
Hast du Magendrücken, Sausen
kannst einen Topi du gebrauchen
Er hat zwar sehr viel Alkohol
doch nachher fühlst du dich gleich wohl
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 763 aus Band 27)
Der Krokus (351)
Der Krokus
Der Krokus leuchtet
mit seinem bunten Schein
wunderschön
das Frühjahr ein
Der Mensch erfreut sich
mit seinem Blick
es kommt doch endlich
das Frühjahr zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 351 aus Band 11)

