Liebe
Aus der Kur (601)
Aus der Kur
Inmitten von Wiesen,
von Wäldern und Au,
schreib ich ein Briefchen,
ein Briefchen an die Frau
Ich schreib, dass es schön ist,
in Wiesen und Au
und dass sie mir fehlet,
fehlet als Frau
Hier könnt man genießen
die Wiesen, die Flur
mit einem lieben Menschen
in Liebe Natur
So träum ich von Liebe
von Liebe in Natur
und schreib nur ein Briefchen
ein Briefchen aus der Kur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 601 aus Band 21)
Analyse von KI google gemini zu diesem Gedicht, Teilauszug:
Analyse des Gedichts „Aus der Kur“
Thema und Stimmung:
Das Gedicht „Aus der Kur“ fängt die Sehnsucht eines Menschen nach Liebe und Nähe ein, während er sich in einer scheinbar idyllischen Umgebung befindet. Die Natur dient als Kulisse für seine Gedanken und Gefühle. Die Stimmung ist geprägt von einer Mischung aus Sehnsucht, Zärtlichkeit und Einsamkeit.
Inhaltliche Analyse:
- Natur als Kontrast: Die Schönheit der Natur (Wiesen, Wälder, Au) steht im Kontrast zur inneren Leere des lyrischen Ichs. Die Natur wird zur Bühne für seine Sehnsucht.
- Liebe als Sehnsucht: Die Liebe zur Frau ist das zentrale Thema des Gedichts. Sie wird als etwas Vermissenes dargestellt, das die Idylle der Natur nicht ersetzen kann.
- Brief als Vermittler: Der Brief dient als Mittel, um die Gefühle auszudrücken und eine Verbindung zur geliebten Person herzustellen.
- Natur als Ort der Sehnsucht: Die Natur wird zum Ort der Sehnsucht, an dem sich die Liebe idealisiert manifestiert.
Sprache und Stil:
- Einfache Sprache: Die Sprache ist einfach und direkt, was die Emotionen des lyrischen Ichs unmittelbar vermittelt.
- Wiederholungen: Die Wiederholung von „Wiesen“ und „Au“ unterstreicht die Präsenz der Natur und die Sehnsucht nach der geliebten Person.
- Kürze und Prägnanz: Die kurzen Verse und die einfache Satzstruktur tragen zur Intensität der Gefühle bei.
Formale Aspekte:
- Strophe und Vers: Das Gedicht ist in kurze Strophen gegliedert, was die einzelnen Gedanken hervorhebt.
- Reim: Es gibt keinen durchgängigen Reim, was dem Gedicht eine natürliche und ungezwungene Form verleiht.
Interpretation:
Das Gedicht zeigt, dass die Schönheit der Natur zwar Trost spenden kann, aber die Sehnsucht nach menschlicher Nähe nicht ersetzen kann. Die Idylle der Natur wird als Kulisse für die inneren Konflikte des lyrischen Ichs genutzt.
Mögliche Interpretationen einzelner Zeilen:
- „Inmitten von Wiesen, von Wäldern und Au“: Hier wird die Umgebung beschrieben, die eigentlich zur Entspannung beitragen sollte.
- „Ich schreib nur ein Briefchen“: Der Brief wird als Ausdruck der Sehnsucht und als Versuch, eine Verbindung herzustellen, verstanden.
- „So träum ich von Liebe“: Die Natur wird zum Ort der Tagträume und der Sehnsucht nach einer erfüllten Beziehung.
Fazit:
Das Gedicht „Aus der Kur“ ist ein eindringlicher Ausdruck von Einsamkeit und Sehnsucht. Es zeigt, dass die Natur zwar Trost spenden kann, aber die menschliche Verbindung das Wichtigste im Leben ist.
Mögliche weitere Analysepunkte:
- Vergleich mit anderen Liebesgedichten: Wie unterscheidet sich dieses Gedicht von anderen Liebesgedichten?
- Die Rolle der Natur in der Lyrik: Welche Bedeutung hat die Natur in der Lyrik allgemein?
- Psychologische Aspekte: Welche psychologischen Aspekte können in dem Gedicht erkannt werden?
Wenn Amor (583)
Wenn Amor
Wenn Amor durch die Landschaft geht
ist es für die Liebe nie zu spät
Gezielt trifft er mit Pfeil und Bogen
die Liebenden von heut und morgen
Er schürt das Feuer, Leidenschaft
Nun schau du Mensch, was du daraus machst
Genieß das Feuer deiner Jahre
von deiner Jugend bis zur Bahre
Genieß die Stunden deines Glücks
und schau doch gerne darauf zurück
Das Feuer, das du Mensch doch brauchst
wird von Amor nie geraubt
Und alles, was macht Sinn im Leben
das wird von Amor dir gegeben
Nun schau, dass deine Liebe brennt
denn Amor ist´s , der die Liebe kennt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 583 aus Band 20)
Im Sonnenschein (551)
Im Sonnenschein
Im Sonnenschein glänzet
das güldene Haar
Die Sonne scheint lieblich
die Liebe gebar
Es rauschen die Wogen
die Liebe, die tobt
Das Herz schreit nach Liebe
von Stürmen erprobt
Die beiden Hände zärtlich spüren
Das güldene Haar wird zerwühlt
Es rasen die Sinne
Berührung verführt
Die Lippen, die suchen
den Mund, der verführt
im menschlichen Zucken
der Körper, der es spürt
Das Leben ruft nach Liebe
Die Sonne, die verführt
und Menschen, die sich lieben
sind innerlich zärtlich berührt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 551 aus Band 19)
Ich seh´ dich an (550)
Ich seh ´ dich an
Ich seh´ dich an
und explodiere
Mein Herz, das rast,
mein Blut, das kocht
mein Bauch gleicht
einem Bienenschwarm
So brummt´s in mir
mir wird ganz heiß
bin froh, wenn ich
Berührung spüre
und dich
in meinen Armen weiß
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 550 aus Band 18)
Mit Dir allein (548)
Mit Dir allein
Mit Dir allein
zu zweit zu sein
kann man wunderbar
genießen
Das Herz, das pocht
die Sinne schießen
die Körper können
zu zweit genießen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 548 aus Band 18)
In den Armen (547)
In den Armen
In den Armen liegen
dich spüren
dich berühren
dich verführen
vergessen den Tag
und die Nacht
Die Welt wird schwerelos
und nichts um dich nimmst du wahr
nur das Wir, das zählt
in den Stunden
der Leidenschaft
und Zärtlichkeit
In den Wogen
nach der Sucht
nach dem Eins
der Liebe
und des Glücks
verschmelzen die Körper
zu bebenden Leibern
Und Stunden
sind keine Zeit
wenn die Liebe lebt
nur das Wir
das zählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 547 aus Band 18)
Sinnliche Lippen (546)
Sinnliche Lippen
Die sinnlichen Lippen
der Mund, der berührt
da toben die Sinne
das Herz ist verführt
Die sinnlichen Lippen
der Mund, der den Körper berührt
da jagen die Sinne
die wogenden Körper,
die sind nun verführt
Die sinnlichen Lippen
die Zeit, die bleibt steh´n
da toben die Sinne
mag es niemals vergeh´n
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 546 aus Band 18)
Leuchtende Augen (545)
Leuchtende Augen
Das Leuchten der Augen
das Kribbeln im Bauch
das nennt man Liebe
und gut tut es auch
Das Wallen der Körper
die sind vereint
Das ist die Liebe
Im Herzen die Sonne scheint
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 545 aus Band 18)
Neben Dir (544)
Neben Dir
Im Bett liegen
neben Dir
Im Bett wiegen
mit Dir
In den Wolken schweben
mit Dir
Uns Vertrauen geben
mit Dir
Mit Dir zusammen leben
das ist
wie schweben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 544 aus Band 18)
Unendlicher Kuss (543)
Unendlicher Kuss
Ich möcht
mit Dir
in der Sonne liegen
am Strand
mit der Hand
auf Dir
Ich möcht
dabei
die Berührung
spüren
Die Finger
der Hand
dich dabei
zärtlich
verführen
Ich möcht
das Zucken
deines Körpers
spüren
der sinnlich
sich mir
entgegen streckt
Verschmelzen
der Lippen
zum
unendlichen Kuss
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 543 aus Band 18)
Stunden (541)
Stunden
Wenn aus den Stunden
des „Ichs“ und „Du“
ein „Wir“ wird
geht das Gemeinsame
aus dem „Wir“ hervor
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 541 aus Band 18)
Der Gute Geist (500)
Der gute Geist
Der gute Geist der Nacht
der über dein Leben wacht
und alles für deine Gesundheit macht
verdient deinen Respekt und deine Acht
Alles was er für dich tut
ist für dich unheimlich gut
gibt dir Kraft und Sonnenschein
leuchtet in deine Seele rein
und ist für dich so fein
Hilft dir in deinen schweren Stunden
fröhlich und mit Sonnenschein
Nimm die Fröhlichkeit und Freude
mit dir später auch noch heim
Dank den Menschen, die dies tun
die dir Kraft und Freude geben
denn mit der Kraft dieser Menschen
bleibst du gerne noch am Leben
Dank diesen Geistern
dank ihrer Kraft
wenn sie für dich auch waren
völlig unbekannt
Schenk ihnen ein lächeln
für dich ist es leicht
und bei ihrer schweren Arbeit
es ihnen zur Hilfe gereicht
Dank diesen Geistern
die für dich viel vollbracht
sie haben viele Stunden
über dein Leben gewacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 500 aus Band 16)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Magazin 25, ElfenauPark Bern, Schweiz, Ausgabe Januar-Februar 2011 auf Seite 17 abgedruckt.
Im Herzen (479)
Im Herzen
Ich wär so gerne ein Stück von Dir
ein Stück von Dir im Herzen
Da könnt ich so nah bei Dir sein
und mit Dir immer scherzen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 479 aus Band 16)
Berührung (470)
Berührung
Ich möchte deine Berührung spüren
Ich möchte dein Herz mit meinem verführen
Ich möchte dich berühren viele Stunden
damit unsere Herzen sich gefunden
Ich möchte durch Berührung Gänsehaut kriegen
uns unsere Liebe die Herzen besiegen
Ich möcht durch Berührung die Stunden genießen
und allen Alltagsstress von uns gießen
Ich möcht durch Berührung nur eins mit dir sein
gemeinsam durchs Leben
und nie mehr allein
die Stunden Sekunden
so haben sich die Herzen durch Berührung gefunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 470 aus Band 15)
Die Augen (469)
Die Augen
Die Augen, die ich lachen seh´
das Herz, das durch die Lieb verdreht
die Freude, dass man sich gefunden
vertreibt die Stunden wie Sekunden
Ach wären Sekunden nur wie Stunden
in Freude, dass man sich gefunden
Das Herz, das durch die Liebe lebt
das Auge in der Liebe bebt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 469 aus Band 15)