Angst

Verdun 2 (1321)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Verdun

Onkel, Bruder, Sohn und Vater
liegen hier in Reih und Glied
und die Trauer war vermeidbar
hätte nur Vernunft gesiegt

So sind sie, wie die anderen Massen
freudig in den Krieg gezogen
als Ergebnis dieses Wahnsinns
liegen sie nun in dem Boden

©Gerhard Ledwina (*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

Verdun

Verdun Soldatenfriedhof

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Umgepflügt (1323)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Denkmal einer Feindschaft die in Freundschaft überging

Umgepflügt

Umgepflügt ist hier der Boden
Loch an Loch granatentief
und die Zeit heilt tiefe Wunden
über den Teufel, der hier rief

Heute hat man große Freundschaft
trotz des Streits der damals lief
konnt sich menschlich noch besinnen
Freund geworden, Krieg besiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.4.2015 nach dem Besuch des Beinhauses in Verdun

Granatenfeld

Granatenfeld

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Eingepfercht (1324)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Bettenlager

Bettenlager

Eingepfercht

Eingepfercht zwischen dicken Mauern
dunkel und viel Meter tief
schlechte Luft, die fast zum Schneiden
Angst, die niemals mehr versiegt

Menschen wurde ihr Leben verändert
ob sie wollten oder nicht
denn in all dem großen Getümmel
waren sie doch nur ein kleines Licht

Wie kann Hass denn so verblenden
dass man auf seinen Nachbarn schießt
wollen wir alle dafür sorgen
dass der Kriegswahn endlich versiegt

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 nach dem Besuch in Verdun

Treppe nach Unten

Treppe nach Unten

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Verdun 1 (1320)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Sinnlos liegen Sie in Reihen

Sinnlos liegen in Reihen Menschen

Verdun

Sinnlos liegen in Reihen Menschen
die ein Krieg ihr Leben nahm
denn sie folgten einem Wahnsinn
in dem sie damals Sinn noch sahn

Die Menschheit möge aus diesem Schlachten
doch ihre ernsten Lehren ziehen
um nie mehr Menschen aufzufordern
so sinnlos in den Krieg zu ziehen

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

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Warum nur Krieg? (1322)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Hinter dieser Wand Ruhen Opfer eines Krieges

Hinter dieser Wand Ruhen Opfer eines Krieges

Warum nur Krieg

Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint

Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun

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Ein Mensch (1319)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Ein Mensch

Ein Mensch, der fällt
im Krieg ein Held?
Zu Haus nur Leid
über diesen Streit

Kommt nicht zurück
dies ist kein Glück
Verwandtschaft weint
nie mehr vereint

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun

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Kugeln (1318)

Sonntag, April 19th, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare
Hier heraus kommt Elend und Leid

Hier heraus kommt Elend und Leid

Kugeln

Kugeln fliegen um die Ohren
die Waffenlobby freut sich sehr
Sie hoffen auf noch mehr Geschäfte
und fördern diese Kriege sehr

Gewinne machen sie auf Kosten
die durch die Kriege, Leiden sehr
haben schon wieder neue Käufer
für das nächste Schießgewehr

©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun

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Das Leben in einem Zelt (1305)

Montag, Januar 12th, 2015 | Angst, Krieg, Trauer, Vertreibung | Keine Kommentare

Das Leben in einem Zelt

Das Leben in einem Zelt
durch Kampf in unserer Welt
die Menschen sich nicht besinnen
dem Krieg gibts kein Entrinnen
in dieser unserer Welt

Ihre Heimat mussten sie verlassen
zurück blieben Haus und Tassen
zerstört wird ihre Welt
nun Leben in einem Zelt

Sie sollen wieder glücklich werden
nicht nur in fremden Ländern sterben
So wünscht man ihnen Glück
dass sie können wieder zurück

Den Kämpfern die Waffen nehmen
um auch nach Glück zu streben
in dieser unserer Welt.

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier

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Dein Kampf ist schwer (1303)

Montag, Januar 12th, 2015 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Dein Kampf

Dein Kampf ist schwer
ich kann es fühlen
und vieles ist für dich
im trüben

Lass dich nicht hängen
kämpfe für dich
damit dein Umfeld
nicht zerbricht

Man will dir helfen
es ist schwer
du hoffst auf eine
Wiederkehr

Ins Leben und in deiner Glück
noch geht es mühsam
Stück für Stück

Nur wenn du kämpfst
kommst du zurück
in deines und
ihr Lebensglück

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier
„für meinen Bruder“

(Nr. 1303 aus Band 49)

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Entrückt (1285)

Sonntag, Dezember 14th, 2014 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Entrückt

Du bist bedrückt
und auch entrückt
dem Alltag
und dem Leben

Du bist bedrückt
und nicht entzückt
doch durch Hoffnung
sollst du leben

©Gerhard Ledwina(*1949)
im November 2014
(Nr. 1285 aus Band 48)

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Ein schwieriges Jahr (1284)

Donnerstag, November 27th, 2014 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Ein schwieriges Jahr

Ein schwieriges Jahr
es steht bevor
in dem die Angst
noch überwiegt

Was hat das Leben
mit mir vor
Lasse doch die
Hoffnung siegen

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
26.11.2014 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1284 aus Band 48)

Für die Menschen die viel Kraft in der Zukunft brauchen

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Warum überrascht (1283)

Donnerstag, November 27th, 2014 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Warum überrascht

Warum überrascht mein Körper mich
mit all den schlechten Dingen
Gehe mit der Hoffnung ins Gericht
und lasse mir Leben bringen

Dies soll durch Hoffnung nun gestärkt
in meinem Körper schaffen
und dass der Krebs wird so besiegt
er soll mich nicht hinraffen

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
26.11.2014 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1283 aus Band 48)

Für alle die gerade sich mit dieser Krankheit herumschlagen müssen

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Mit Liebe gezeugt (1255)

Freitag, Oktober 31st, 2014 | Angst, Vertreibung | Keine Kommentare

Mit Liebe gezeugt

Mit Liebe gezeugt
von Hass vernichtet
seht ihr denn nicht
was ihr da anrichtet

Wie kann euer Hass
den Geist so verblenden
könnt ihr euren Kopf
nicht für Besseres verwenden

Es gibt keinen Gott
der das Töten befiehlt
und ihr anderen Menschen
das Leben einfach stehlt

Es könnten eure Brüder
eure Eltern doch sein
darum lasst dieses Töten
dies ist nur gemein

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
19.10.2014

Nr. 1255 Aus Band 47

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Sturm im Leben (1259)

Freitag, September 26th, 2014 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Sturm im Leben

Der Sturm im Leben, er nimmt zu
bleib du im Leben und bleib Du
Sei fest verwurzelt und habe Kraft
damit das Unbekannte dich nicht schafft

Versuch dagegen anzugehen
um auch das Licht für Dich zu sehen
Ich wünsche Dir viel Kraft auf Erden
Es wird auch wieder besser werden

Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
26.09.2014
(Nr. 1259 aus Band 47)

Allen Menschen gewidmet die ihren persöhnlichen Kampf gegen den Krebs aufnehmen müssen!

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Kriegsgespenst (1253)

Donnerstag, September 4th, 2014 | Angst, Vertreibung | Keine Kommentare

Kriegsgespenst

Lange hatten wir gedacht
das Kriegsgespenst sei umgebracht
so holt man es doch wieder vor
der Hetzer, ist ein großer Tor

Was hat man schon vom Waffen schwingen
um dann Eroberungslieder zu singen
Es geht doch hier um Menschenleben
kann man denn nie nach Frieden streben

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier am 3.09.2014
Nr. 1253 aus Band 47

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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