Sonstige Gedichte
Erinnerung (376)
Erinnerung
Schöne Städte
schöne Reisen,
schöne Landschaft
schöne Weisen
Genieß die Städte
genieß die Reisen
genieß die Landschaft
und die Weisen
Erinnerung an Städte
Erinnerung an Reisen
Erinnerung an Landschaft
und die schönen Weisen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 376 aus Band 12)
Der Rainer … (372)
Der Rainer…
Der Rainer und der Kusche
die stehen hinterm Busche,
der Volker der steht auch
hinter einem Strauch
Sie sehen nach den Mägdelein
die da stehen ganz allein
Das macht sie selber
ganz verrückt
weil sie doch
alle so entzückt
Sie schwärmen sich was vor
und trauen sich nicht hervor
Die Mägdelein rufen in einem Chor
Ihr Burschen kommt doch
hinter dem Busch hervor
Die Burschen haben
sie erblickt
und waren
dabei auch entzückt
Drum kommt doch
schnell hinter dem Busch hervor
Ihr steht nur dort
wie so ein Tor
Gemeinsam können Sie jetzt lachen
oder andere Späße machen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Namen und Personen rein zufällig
(Nr. 372 aus Band 11)
Und in der frühen Morgenstunde (366)
Und in der frühen Morgenstunde
Und in der frühen Morgenstunde
da dreht er fröhlich seine Runde
bis er vom Frühstück,
frisch gestärkt,
er fröhlich zu der Arbeit fährt
Der Alltagsstress das ist die Kunde
verliert er bei der Morgenrunde
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 366 aus Band 11)
In unser Leben (365)
In unser Leben
In unser Leben langer Zeit
macht sich mancher Frust doch breit
Die Sorgen das Leben nur verdrießen
uns den Alltag nur vermiesen
Drum lass die Sorgen,
sei bereit,
es gibt doch auch eine schöne Zeit
in der wir froh und glücklich sind
und können auch lachen wie ein Kind
Lass doch den Frust nicht an dein Herz,
damit hast du auch keinen Schmerz
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 365 aus Band 11)
Es peitscht (362)
Es peitscht
Es peitscht der Sturm
über das weite Land
Der Regen schlägt
hernieder
Er hat uns fest in seiner Hand
Die Sonne,
die kommt wieder
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 362 aus Band 11)
Bin nicht Goethe (360)
Bin nicht Goethe
Bin nicht Goethe,
bin nicht Schiller.
Schreib Gedichte,
keine Triller.
Schreib aus Vergnügen,
möcht die Worte wiegen.
Schreib zur Unterhaltung
und zur Gestaltung
Schreib aus Freuden,
möcht mit Worten deuten.
Schreib aus Spaß,
ja das war´s.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 360 aus Band 11)
Am Spielautomat (361)
Am Spielautomat
Am Automat
steh ich nun hier
und spiel ums große Geld
wenn ich dann verlier
Was kostet das Glück denn hier
Der Teufel reitet
mich zum Pech
und sorgt, dass ich verlier
Das Glück, das
ist doch gar nicht hier
nur Pech, dass ich verlier
Darum lass doch Teufel
von mir los
was mach ich denn nur hier
Das Glück
steckt nicht im Geld
von mir
und nicht im Automat
Wenn ich mein Geld
doch voll´s verlier
hab ich dann den Salat
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 361 aus Band 11)
Die Käte (358)
Die Käte
Die Käte aus dem Nachbarort
die schleppt so manche Männer fort.
Sie liebt sie innig und sehr heiß
was jedermann zu sagen weiß
Wie´ s um den Menschen wirklich steht
der so mit manchen Männern geht.
Was weiß der Mensch vom Nachbarort
denn schon vom Menschen dort am Ort
Es wird so schnell etwas gesagt
was manchen Menschen ist versagt.
Drum lass die Käte vom Nachbarort
doch mit so manchen Männern fort.
Autor. © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 358 aus Band 11)
Am Ufer (357)
Am Ufer
Wenn ich an dem Ufer steh
und dann auf das Wasser seh
Glitzert fern am Horizont
hell die Sonne, pur wie Gold
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 357 aus Band 11)
Im Leben (349)
Im Leben
Im Leben
zu streben
gibt Segen
Das Leben
nach dem Streben
ist ein Segen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 349 aus Band 10)
Das Gänseliesel (344)
Es wird die Dame herzhaft geküsst,
damit ein jeder nicht vergisst,
dass er ab jetzt ein Doktor ist
und hält sich an der Dame fest
Ein Sträußchen wird der Dame gereicht,
weil er sein Ziel nun hat erreicht
da ist die ganze Freundesschar doch froh,
wenn er dann wieder abgestiegen
und sie dann ihre Feier kriegen
den Gänselieselbrunnen hat
(Nr. 344 aus Band 10)
Die Landschaft rast (339)
Die Landschaft rast
Die Landschaft rast
im Zug vorbei.
Die Weite ist dir
einerlei
Du fliegst dahin
und reist weit fort
und reist an einen
anderen Ort
Du sitzt gemütlich,
stundenlang.
Du reist ja schließlich
mit der Bahn
Und bist du dann
viel Stunden fort,
so bist du schon
am neuen Ort
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 339 aus Band 10)
Der Mensch (328)
Der Mensch
Der Mensch im Stehen trinken kann,
bis dann er nicht mehr stehen kann.
Der Mensch, der torkelt müd´ nach Haus
und schläft dort seinen Kater aus.
Ist auch am Morgen sein Kopf schwer,
so will er keine Bierchen mehr,
ist dann am Abend sein Kopf klar,
so steht er auch schon an der Bar.
Er nun schon wieder Bierchen trinkt,
bis sein Kopf schwer in das Kissen sinkt.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 328 aus Band 10)
Sonnenstrahlen III (327)
Sonnenstrahlen
Sonnenstrahlen in der Seele
Herz du strahlst so purpurrot
Lass dich nicht von Sorgen quälen
die der Alltag hat parat
Freu dich über schöne Dinge.
Freu dich über Kleinigkeit.
Freu dich, dass dein Herz doch singe
ist die Seele dazu bereit.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 327 aus Band 10)
Das Fräulein Kunigunde (326)
Das Fräulein Kunigunde
Es läuft das Fräulein Kunigunde
schon wieder ihre Morgenrunde.
Sie läuft sich bald die Füße ab
und macht dabei auch gar nicht schlapp
Sie gibt das Laufen nur nicht auf,
weil sie doch träumt von einem großen Lauf.
Ihr Wille ist stärker als das Ziel,
da kann sie machen, was sie will
So läuft das Fräulein Kunigunde
so weiter ihre Stadionrunde
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 326 aus Band 10)
(Namen und Personen rein zufällig)
