Trauergedicht
Immer Mensch (1298)
Immer Mensch
Immer Mensch warst du
in vielen Jahren
unser Freund
Begleitet hast in vielen Tagen
Verein und Freunde
hier am Ort
Umtriebig warst du
immer Motor
und freudig hast
du uns begleitet
Gern sahen wir dich
in der Nähe
als Hoffnungsträger
Ziel und Fels
Die Freundschaft mit dir
zu genießen
erfüllte uns mit Stolz
Nun bist du nicht mehr
uns bleibt nur der Schmerz
und die Gedanken
und Freude
dich als Freund
gehabt zu haben
Mach´s gut
in deiner neuen Welt
(2009)
©Gerhard Ledwina
Nr. 1298 aus Band 48
Analyse von KI google gemini:
Eine tiefgründige Analyse des Gedichts
Ein bewegendes Abschiedswort
Das Gedicht ist ein würdiges und emotionales Abschiedsgruß an einen geschätzten Freund. Es fängt die tiefe Verbundenheit und den Schmerz des Verlustes auf beeindruckende Weise ein.
Kernpunkte des Gedichts:
- Beständigkeit der Freundschaft: Die Wiederholung von „immer Mensch“ unterstreicht die unveränderliche Natur der Freundschaft.
- Aktive Rolle: Der Freund wird als „Motor“ und „Hoffnungsträger“ beschrieben, was seine aktive Rolle in der Gemeinschaft betont.
- Vertrautheit und Nähe: Die Zeilen „Gern sahen wir dich in der Nähe“ und „Die Freundschaft mit dir zu genießen“ drücken die Vertrautheit und Zuneigung aus.
- Verlust und Trauer: Der Abschied wird als schmerzhaft beschrieben, doch die Freude über die gemeinsame Zeit bleibt bestehen.
- Hoffnung: Die letzte Zeile „Machs gut in deiner neuen Welt“ vermittelt eine gewisse Hoffnung und den Glauben an ein Weiterleben.
Sprachliche Mittel und Wirkung:
- Einfache Sprache: Die klare und einfache Sprache macht das Gedicht für alle verständlich und unterstreicht die Ehrlichkeit der Gefühle.
- Wiederholungen: Die Wiederholung von „immer Mensch“ und „in vielen“ verstärkt die Intensität der Gefühle und schafft einen rhythmischen Fluss.
- Metaphern: Der Freund wird als „Motor“ und „Fels“ beschrieben, was seine Bedeutung für die Gemeinschaft verdeutlicht.
- Direkte Anrede: Die direkte Anrede an den Verstorbenen schafft eine persönliche und intime Atmosphäre.
Emotionale Wirkung:
Das Gedicht weckt beim Leser eine Vielzahl von Emotionen: Trauer über den Verlust, Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, Hoffnung auf ein Wiedersehen und Bewunderung für den Verstorbenen. Es ist ein Trost für die Hinterbliebenen und ein würdiges Denkmal für den Freund.
Mögliche Interpretationen und Diskussionen:
- Die Rolle der Freundschaft: Welche Bedeutung hat Freundschaft in unserem Leben?
- Der Umgang mit Verlust: Wie können wir mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen?
- Hoffnung und Glaube: Was bedeutet es, an ein Leben nach dem Tod zu glauben?
- Das Vermächtnis des Freundes: Welches Vermächtnis hinterlässt der Verstorbene?
Dieses Gedicht ist ein Zeugnis für die Kraft der Freundschaft und die Unsterblichkeit der Erinnerung.
Viel Trauer (1034)
Viel Trauer (Version 1)
Viel Trauer, die wir schmerzvoll empfinden
lässt dich in unsere Herzen binden
Mit Freude waren wir verbunden
Du hast einen Platz im Herz gefunden
Viel Trauer (Version 2)
Viel Trauer, die wir schmerzvoll empfinden
lässt euch in unsere Herzen binden
Mit Freude waren wir verbunden
Ihr habt einen Platz im Herz gefunden
©Gerhard Ledwina
2010
Nr. 1034 aus Band 38
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Leider (989)
Leider
Leider musste sie schon gehen
von dieser unseren schönen Welt
Herrgott hilf uns zu verstehen
nimm sie auf in dein Himmelszelt
©Gerhard Ledwina
Sommer 2009
Nr. 989 aus Band 36
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Trauernd (987)
Trauernd
Trauernd stehn wir hier am Grabe
Herz zerreißt uns elendlich
Herrgott gib uns die eine Gabe
zu verstehen, wir bitten dich
©Gerhard Ledwina
Sommer 2009
Nr. 987 aus Band 36
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Lieber Herrgott (905)
Lieber Herrgott
Vorbei sind viele Lebensstunden
Der Tod hat dich als Mensch gefunden
Oh Herrgott, öffne deine Himmelstür
und nimm diesen lieben Menschen auf zu dir
©Gerhard Ledwina
2008
Nr. 905 aus Band 33
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Vorbei II (889)
Vorbei
Vorbei sind deine Lebensstunden
geblieben ist nichts von dir hier
Was hast du dich im Leben geschunden
und wir sind nun alleine hier
Wir wollen freudig an dich denken
Du darfst bei uns im Herzen wohn
Und wenn der Herrgott es denn zulässt
schau gnädig dann herab von oben
©Gerhard Ledwina
2008
Nr. 889 aus Band 32
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Ein Schock (1295)
Ein Schock
Ein Schock sitzt tief
der Tod, er rief
man möchte es gar nicht glauben
kann der Tod so Leben rauben
So ist man ganz erschrocken
und ist noch von den Socken
dass dies so schnell geschah
©Gerhard Ledwina
Nr. 1295 aus Band 48
Das Leben prägt (1458)
Das Leben prägt
Das Leben prägt
wenn Leben geht
wenn Leid vergossen
und Tränen geflossen
Diese Erfahrung im Leben
ist wirklich kein Segen
ist Verzweiflung, kein Glück
denn es gibt kein Zurück
Der Mensch wird geprägt
wenn er schlechte Zeiten erlebt
in Tränen zerfließen
weil sie uns verließen
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.08.2017
Nr. 1458 aus Band 55
Am Grab (1479)
Am Grab
Am Grab fließen Tränen
man kann nicht verstehen
dass du nicht mehr hier bist
und musstest so gehen
Das Leben geht weiter
leider nun ohne dich
warst ein Wegbegleiter
und ich vermisse dich
©Gerhard Ledwina(*1949)
19.12.2017
Nr. 1479 aus Band 56
Es wäre (1428)
Es wäre
Es wäre zu schön gewesen
ein kleines Lebewesen
Liebevoll im Arm zu halten
nun ist der Geist gespalten
In Trauer und in Leid
das Herz noch nicht bereit
dieses nun zu begreifen
dies muss trotz Schmerz noch reifen
©Gerhard Ledwina(*1949)
26.08.2016
Nr. 1428 aus Band 54
Ich sehe nach der Türe (1511)
Ich sehe nach der Türe
Ich sehe nach der Türe
und denke du kommst rein
dann kommt mir zu Bewusstsein
es kann ja gar nicht sein
du bist ja gegangen
nur der Schmerz ist noch hier
dein Leben vergangen
kann nie mehr Reden mit dir
So gehe ich zu deinem Grabe
wie wäre es doch schön
mit dir wieder zu sprechen
und lange zu sehn
Das Leben ist hart
und grausam zugleich
und macht viele Menschen
im Inneren ganz weich
©Gerhard Ledwina(*1949)
31.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1511 aus Band 57)
Das Glück ist …. (1468)
Das Glück ist…
Glück ist ausgegangen
es hat uns nicht empfangen
wir haben es verloren
in Trauer und mit Sorgen
wollen es wieder suchen
vielleicht kommt es uns besuchen
in unserer traurigen Welt
kein Glück lässt sich kaufen für Geld
©Gerhard Ledwina(*1949)
11.10.2017
Nr. 1468 aus Band 55
Für dich (1467)
Für dich
Für dich im Herzen
ein Stück Heimat
für dich
mein liebes Bruderherz
weil ich dich kann
nun nicht mehr sehen
so bleibt für mich
ein großer Schmerz
Im Herzen werde ich
dich weiter tragen
Erinnerung und auch
das Glück
Mögest du es jetzt
doch leichter haben
nach all dem großen
Kampf und Schmerz
©Gerhard Ledwina(*1949)
13.09.2017
Nr. 1467 aus Band 55
In meinem Herzen (1463)
In meinem Herzen
In meinem Herzen
die Erinnerung
In meinem Kopf
der große Schmerz
In meiner Hand
ein Blumenstrauß
für Dich
mein liebes Bruderherz
©Gerhard Ledwina(*1949)
06.09.2017
Nr. 1463 aus Band 55
Es ist traurig (1459)
Es ist traurig
Es ist traurig
dich zu sehn
lauter Schmerzen
Du wirst gehn
Ist des Lebens
schlechte Zeiten
die so Schmerzen
dir bereiten
Tränen fließen
es tut weh
dich zu liegen
so zu sehn
Schon in Mutters Bauch
der Wegbegleiter
warst du mir der
Wegbereiter
Nun bricht ein Teil
des Lebens fort
du weilst bald
an fremdem Ort
Wünsche dir
im neuen Leben
Gottes Hilfe
und den Segen
lässt so traurig
mich zurück
mir fehlt so
ein großes Stück
©Gerhard Ledwina (*1949)
27.08.2017
Nr. 1459 aus Band 55