Trauergedicht
Traurig ist mein Herz (1461)
Traurig ist mein Herz
Traurig ist mein Herz
bedrückt durch diesen Schmerz
die Tränen sind mein Leid
weil du Vergangenheit
©Gerhard Ledwina(*1949)
31.08.2017
Nr. 1461 aus Band 55
Leider bist Du nun (1460)
Leider bist Du nun
Leider bist Du nun gegangen
Schmerz bleibt unweigerlich zurück
weil die Krankheit dich gefangen
lässt Du traurig mich zurück
Wie soll ich dies nur verkraften
denn es fehlt ein Stück von mir
wie würd ich so gern noch trinken
ab und zu mit dir ein Bier
Nun sitze ich allein am Tresen
und frage mich was soll ich hier
hätt so gern mit dir getrunken
ab und zu ein schönes Bier
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.08.2017
Nr. 1460 aus Band 55
Gewidmet meinem lieben Zwillingsbruder den dieser Scheiß Krebs hingerafft hat.
Allen Lesern bitte ich rechtzeitig zu einer Voruntersuchung zu gehen.
Liebes Väterchen (1441)
Liebes Väterchen
Liebes Väterchen du kannst nun ruhn
brauchst für andere nie mehr etwas tun
du hast viel für uns geschafft in deinem Leben
Lieber Herrgott gib ihm deinen Segen
©Gerhard Ledwina(*1949)
9.04.2017
(Nr. 1441 aus Band 54)
Wenn du die Eltern (1443)
Wenn du
Wenn du die Eltern hast verloren
musst du dir selber geben Sporen
damit du nicht im Leid versinkst
und nicht die Flasche nimmst und trinkst
Die Eltern sind in deinem Herzen
auch wenn du Leid musst noch verschmerzen
sie haben dich hierher geboren
auch wenn du beide nun verloren
Erinnere dich an schöne Zeit
die Eltern waren für dich bereit
sie haben dich unterstützt im Leben
lasse sie im Herzen weiterleben.
©Gerhard Ledwina(*1949)
12.04.2017 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1443 aus Band 54)
Die Sonne lacht (1440)
Die Sonne lacht
Die Sonne lacht
der Tag wird schön
wir können uns leider
nie mehr sehn
Du strahlst bei uns
in unserem Herzen
auch wenn wir die Trauer
noch müssen verschmerzen
©Gerhard Ledwina(*1949)
9.04.2017
(Nr. 1440 aus Band 54)
Und wieder (1439)
Und wieder
Und wieder wurd ein Stern geboren
hoch droben an dem Himmelszelt
wenn wir auf Erden Menschen verloren
leuchtet er nun in der weiten Welt
Er blickt herunter hier auf Erden
wir sehen ihn am Himmelszelt
wenn wir ihn hier auch haben verloren
im Herzen ist nun seine Welt
©Gerhard Ledwina (*1949)
29.03.2017 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1439 aus Band 54)
Der Schmerz (1438)
Der Schmerz
Der Schmerz zerschneidet deine Seele
die Trauer, die ist fürchterlich
sie geht so schmerzhaft an die Kehle
dein Herz, das weint so jämmerlich
©Gerhard Ledwina(*1949)
29.03.2017 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1438 aus Band 54)
Die Trauer (1437)
Die Trauer
Die Trauer drückt die Kehle zu
in die Augen Tränen schießen
der Tod, der schlägt unheimlich zu
viele Tränen wir vergießen.
©Gerhard Ledwina(*1949)
29.03.2017
(Nr. 1437 aus Band 54)
Erkaltet (1035)
Erkaltet
Erkaltet ist dein glücklich Herz
Für uns bleibt nur der große Schmerz
Erinnern werden wir uns gerne
auch wenn du weilst in weiter Ferne
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1035 aus Band 38
Dein Name (1033)
Dein Name
Dein Name, der auf dem Grabstein steht
der ist von Trauer zugeweht
Kein Lachen und keine Freude mehr
tropfenreich im Tränenmeer
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1033 aus Band 38
Abschied (1389)
Abschied
In den Tagen deines Lebens
nimmst du Abschied von Kollegen
die dir auch noch Freunde waren
in den arbeitsreichen Tagen
Traurig bleibst du so zurück
als ginge von dir so auch ein Stück
Krankheit schlägt bei vielen zu
einmal sie, dann auch mal du
Doch wenn es richtig geht ans Sterben
schaust du wie in einen Haufen Scherben
schmerzlich ist dir der Verlust
den der Tod dir macht bewusst
©Gerhard Ledwina(*1949)
6.4.2016
Zum Gedenken an einen ehemaligen Arbeitskollegen und Freund
Nr. 1389 aus Band 52
An Ihn (Sie) denken (1387)
An Ihn denken
Der Mensch im Herzen steht
auch wenn das Leben geht
so wird man an ihn denken
von Ferne Liebe schenken
wenn auch der Schmerz so groß
man muss ihn lassen los
kann im Herzen an ihn denken
dort ihm die Liebe schenken
auch wenn man ihn nicht mehr sieht
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.03.2016
„Ihn“ bezieht sich auf den Menschen, ob Frau oder Mann
Nr. 1387 aus Band 52
Ein Leben geht (1340)
Ein Leben geht
Ein Leben geht zu Ende
wir falten unsere Hände
und sind nun still und leise
jeder auf seine Weise
Wir danken für dies Leben
das ward uns hier gegeben
auch wenn es nun zu Ende
wir falten unsere Hände
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.08.2015
(Nr. 1340 aus Band 50)
Ein Licht erlischt (1299)
Ein Licht erlischt
Ein helles Licht erlischt
als wär´s in einer Gischt
Die Freude und die Höflichkeit
sie sind ab jetzt unendlich weit
Und traurig bleiben sie zurück
es ist keine Freude und kein Glück
Warum hat das Leben so zugeschlagen
dies kann man traurig gar nicht sagen
Verloren ist eine Frohnatur
warum denn dies, warum denn nur?
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier 10.12.2014
(Nr. 1299 aus Band 48)
Wie fehlt (1183)
Wie fehlt
Wie fehlt doch manche Menschenstimme
die man so nie mehr hören kann
da hält ein jeder auch mal inne
Erinnerung kommt im Herzen an
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1183 aus Band 44