Sonstige Gedichte
Ein Ort der Heimat (1067)
Ein Ort der Heimat
Ein Ort der Heimat
sind die Stuben
man fühlt sich wohl
ist gern dabei
Es sind die Stunden
die verfliegen
Beim CEGO-Spiel
sind sie dabei
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014
Nr. 1067 aus Band 39
Geliebtes CEGO-Spiel (1066)
Geliebtes CEGO -Spiel
Mittwochs sitzen sie im Raume
spielen Karten, dass es kracht
manchmal sind sie kaum verständlich
auch wird beim CEGO-Spiel gelacht
Sie spielen immer jede Woche
gern dieses alte CEGO-Spiel
und freuen sich auf den Mittwoch
dieses Spiel wird ihnen nie zuviel
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014
Nr. 1066 aus Band 39
Schlimm (1052)
Schlimm
Schlimm gefräßig
Kraft des Feuers
frisst sich Knistern
ins Gebälk
Sucht sich Nahrung
in den Ecken
und kein Dachstuhl
ist, der hält
©Gerhard Ledwina(*1949)
Im Jahre 2014
Nr. 1052 aus Band 39
Chaos (1051)
Chaos
Zuhause ist das Chaos
Daheim die Bude brennt
und du bist weit im Urlaub
Was hat denn da geklemmt
Geblieben ist dir gar nichts
nur was du hast dabei
Gesundheit, die ist wichtig
Werte sind da einerlei
Du stehst nun vor den Scherben
verzweifelst fast dabei
Sei froh, dass du gesund bist
Werte sind doch einerlei
Verlasse dich auf die Freunde
die immer zu dir stehn
Da wird des Kummers Leiden
bestimmt sehr schnell vergehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014
Nr. 1051 aus Band 39
Der Ball (1292)
Der Ball
Gejagt wird er
der Ball ist rund
und soll doch wandern
in den Schlund
des Tores, das so groß und weit
der Torhüter er steht bereit
zu halten was zu halten geht
wenn auch der Ball sich vielmals dreht
So streckt er sich wie lang er kann
den Ball zu fangen wie ein Mann
Doch leider klappt es nicht jedes Mal
für ihn ist es dann so eine Qual
den Ball dann wieder aufzuheben
und weithin auf den Platz zu treten
©Gerhard Ledwina(*1949)
Jahr 2015
Nr. 1292 aus Band 48
Auf einer Burg (1289)
Auf einer Burg
Auf einer Burg, die auch sehr alt
im Winter ist es innen kalt
erst nach der Winterszeit es sich dort regt
und Leben auf der Burg entsteht
Als Ziel für viele Wandersleut
die das Wandern dorthin noch nie bereut
gern speisen und lang erholsam dort verweilen
sie brauchen sich ja nicht beeilen
Genießen diesen Raum und diese Zeit
der Blick von oben geht ja weit
Die Burg, die vieles könnt berichten
der Burg ihr Leben in Geschichten
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014/2015
Nr. 1289 aus Band 48
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Ein Baum (1242)
Ein Baum
Ein Baum, der auf der Wiese steht
sein Blatt sich leicht im Winde dreht
die Kinder klettern gern hinauf
wenn auch die Blüten sind weit auf
Es summt und brummt den ganzen Tag
so wie es der Imker gerne mag
Der Baum steht da mit vollem Stolz
auch wenn er schon aus altem Holz
Und wenn die Früchte sind gereift
so mancher zu einem Stecken greift
um diese Früchte abzuholen
bevor sie liegen auf dem Boden
Der Baum, der auf der Wiese steht
mit seinen Ästen in den Wind gedreht
©Gerhard Ledwina(*1949)
15.1.2014 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1242 aus Band 46
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Im Wirtshaus (1224)
Im Wirtshaus
Im Wirtshaus „Zu der grünen Pumpe“
da sitzen sie in froher Runde
Genießen Wein und auch das Bier
und sitzen gern und lange hier
Es ist die Wirtin, die dies vollbringt
obwohl es ihr so manchmal stinkt
wenn sie so sitzen lange hier
und manchmal noch bei wenig Bier
Doch sie braucht Gäste im Lokal
so ist es als Wirtin halt normal
um jeden Gast ist sie doch froh
auch wenn sie lange sitzen auf dem Po
©Gerhard Ledwina(*1949)
Jahr 2013
Nr. 1224 aus Band 45
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Die Karte (1166)
Die Karte
Die Karte war der Wegbegleiter
für einen kleinen Weg, Bereiter
der mühsam sich durch Wald und Flur
sich bahnte einen große Spur
Und er verfranzte sich, nicht heiter
da half ihm doch sein Wegbegleiter
und die Moral von der Geschicht
vergiss die Karte bitte nicht
©Gerhard Ledwina(*1949)
ca. 2012/2013
Nr. 1166 aus Band 43
Das Leben ist (1469)
Das Leben ist
Das Leben ist kein Zuckerschlecken
man kann sich davor nicht verstecken
und manches will man gar nicht haben
das sind die schlechten von den Lebenstagen
Dieses gehört leider auch zum Leben
wenn es kein Glück und auch kein Segen
das Leben prägt durch harte Zeiten
die uns im Leben so begleiten
Doch es gibt Zeiten, die mit Glück
an die denken wir doch gerne zurück
auch wenn es im Leben gab Hoch und Tief
es war dein Leben, so wie es lief
©Gerhard Ledwina(*1949)
21.10.2017
Nr. 1469 aus Band 55
Ein jeder Tag (1475)
Ein jeder Tag
Ein jeder Tag beginnt von neu
am Morgen mit dem Lichte
man hofft auf einen schönen Tag
und Glück in guter Dichte
Mit Hoffnung und Freude beginnt der Tag
das Glück sei dir beschieden
was er wohl wieder bringen mag
die Tage sind so verschieden
©Gerhard Ledwina(*1949)
17.11.2017
Nr. 1475 aus Band 55
Eine kleine Mücke (1457)
Eine kleine Mücke
Eine kleine Mücke thront
bei dir auf der Nase, wohnt
fliegt im Zimmer hin und her
ist ein munteres Getier
Fridolin heißt diese kleine
krabbelt munter auf die Beine
fliegt um deine Nase rum
manchmal wird es dir zu dumm
und es brummt an allen Ecken
wie kann sie sich gut verstecken
hole die Fliegenklatsche nun
möchte doch endlich wieder ruhn
Jetzt ist das Spielchen aber aus
Fridolin ist zum Fenster raus
©Gerhard Ledwina(*1949)
August 2017
Nr. 1457 aus Band 55
Das Lebensschiff (1447)
Das Lebensschiff
Das Lebensschiff das schaukelt sehr
und manchem wird ganz übel
der Magen, der liegt auch schon quer
man hält sich fest am Kübel
Doch nach dem Sturm da kommt die Zeit
da schwimmt es so daher
als Mensch in deiner Lebenszeit
liegt manches manchmal quer
©Gerhard Ledwina(*1949)
März 2017
Nr. 1447 aus Band 54
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Woher kommt das Licht des Alters (1446)
Woher kommt das Licht des Alters
Woher kommt das Licht des Alters
das sie so friedlich strahlen lässt
sind sie so glücklich über ihr Leben
dass sie so strahlen wie auf einem Fest
was daraus kann man nun lernen
glücklich sein noch vor dem Tod
denn das Leben ist vergangen
Alter ist das Gnadenbrot
©Gerhard Ledwina(*1949)
12.04.2017 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1446 aus Band 54)
Hier kennt (1018)
Hier kennt
Hier kennt sich jeder
in dem Ort
und zieht nur ungern
von hier fort
Hier lässt sich´s leben
jeden Tag
Das ist, was jeder Mensch
hier mag
Es ist sehr schwer
hier fortzugehn
Du wirst dich schnell
nach hierher sehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1018 aus Band 37
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