Angst
Natürlich
Natürlich
geht er
der blöde Schmerz
Ist das, das Ende?
Angst
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Wann
Wann
frage ich
verschwindet die Angst
um das eigene Leben
Zukunft?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Die Schleuse (512)
Die Schleuse
Hier liegst du nun
kannst nicht davon
was sie ja wohl
mit dir machen
Bedrohlich wirkt
die Schleuse nun
sie ist wie ein
großer Drachen
Nun geht es los
du musst da durch
durch diese Schleuse
geschoben
Und bittest noch
um gute Gunst
um Gnade noch von oben
Du liegst nun drauf
auf diesem Bett
So starr wie eine Säule
und schon geht´s los
die pure Angst, die Trauer, das Geheule
Die Schwester betreut
und redet mit dir
versucht dir Angst zu nehmen
Der Narkosearzt kommt
ein Mittelchen spritzt
und du beginnst
zu entschweben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 512 aus Band 17)
Glaube und Hoffnung (511)
Glaube und Hoffnung
Der Glaube und die Hoffnung siegt
über manche schwere Stunden
Die Hoffnung ist, die überwiegt
die Zukunft wird gefunden
Die Hilfe, die gegeben wird
kann manches überwinden
Die Hoffnung, die hat dann gesiegt
Du hast dich neu gefunden
Sei dankbar, dass dir dieses Glück
einmal gegeben wurde
auch wenn ein Päckchen du nun trägst
du hast dich durchgewunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 511 aus Band 17)
Die Schwester (499)
Die Schwester
Die Schwester schaut dir ins Gesicht
Sie gibt dir Lebensmut
Ihr Lachen und ihre Freundlichkeit
die tut unendlich gut
Sie steht mit ihrer Schaffenskraft
den Patienten stets zur seit
und für alles was du als Patient nicht kannst
ist sie immer dazu bereit
Gibst du zurück einen freundlichen Blick
sagst Danke noch dazu
das ihre Arbeit erleichtert wird
Die Heilung bekommst ja du
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 499 aus Band 16)
Das Unbekannte (497)
Das Unbekannte
Das Unbekannte in mir ruht
was wird die Zukunft bringen
Was schnell, so aus der Bahn mich warf
was wird der Alltag bringen
Ich hoffe auf Gesundheit nur
das sie mir wird gegeben
und kann damit noch viele Jahr
auf dieser Welt noch Leben
Diesen Spuck den möcht ich wirklich nur
nur einmal so erleben
und Herrgott gib mir Bitte dann danach
ein gesundes besseres Leben
@2005
Warum muss man denn zum Zweiten mal
den Spuck nochmals erleben
Die Hoffnung an den Herrgott geht
Lass mich doch Bitte leben
@2007
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 497 aus Band 16)
Möchte Leben (496)
Möchte Leben
Möchte Leben,
möchte Lieben
möcht so gerne bei Dir sein
möcht nach all den vielen Schmerzen
auch bald kommen sehr schnell heim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 496 aus Band 16)
Im Wartestand (493)
Im Wartestand
Im Wartestand auf bessere Zeiten
die Hoffnung ist noch nicht vorbei
Die Schmerzen, die sind bald verschwunden
Gesundheit ist nicht einerlei
Gesundheit brauchen wir zum Leben
in unserer einen kleinen Welt
Auch wenn wir im Leben nach Höherem streben
ist nur Gesundheit die was zählt
Und alles, was wir hier genießen
wird von Gesundheit mitbestimmt
So lass Gesundheit voll genießen
sie ist vom Herrgott gelenkt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 493 aus Band 16)
In Schmerzen (486)
In Schmerzen
In Schmerzen verbunden
die Zeit heilt die Wunden
Es braucht seine Zeit
bis Wunden verheilt
Nach Leben zu streben
der Sinn unseres Lebens
trotz Schmerzen geschunden
die Zeit heilt die Wunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 486 aus Band 16)
Die Angst davor (485)
Die Angst davor
Die Angst davor ist riesengroß
was wird mich nur erwarten
und ist der Kummer noch so groß
jetzt hilft nur noch das Warten
Der Geist, der ist jetzt wie gelähmt
der Körper wie gefangen
und all die Traurigkeit im Kopf
lässt einem nur noch bangen
Wo ist das Fünkchen Glück denn nur
das man doch braucht zum Leben
Oh Herrgott, gib doch bitte frei
das Fünkchen Glück des Lebens
weiß doch, dass es dich dort gibt
in meiner Seelenwelt
Heb deine Hand, beschütze mich
in meiner kleinen Welt
um dies zu überstehen
Der Glaube aus dem Herzen kommt
Du weißt es zu verstehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 485 aus Band 16)
Ich habe Angst (484)
Ich habe Angst
Ich habe Angst
du unbekannte Macht
was deine Kraft
so aus mir macht
Ich habe Angst
um meine Lieben
von der Angst
umhergetrieben
Von der unbekannten Macht
Ich habe Angst
mit viel Bedacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 484 aus Band 16)
Höhenflug (483)
Höhenflug
Nach einem Höhenflug des Lebens
steht man auf dem Boden, eben
unsanft wird man eingeholt
dass einem ja wird nicht zu wohl
Und im Wellenbad des Lebens
wird man auf- und abgetragen
als will der Herrgott einem sagen
du bist so nur ein kleines Licht
Schau nur wie die Welle bricht
Bist ein Tropfen auf dieser Welt
und auch schnell hinweggespült
Aber nach einem tiefen Tal
kommt die Zeit „es war einmal“
Lass dich von der Welle tragen
und die Sorgen schnell verjagen
Denk dabei auch an die Zeit
wenn die Welle bricht herein
So wirst du in deinem Leben
immer auf dem Boden stehen
ob die Welle groß, ob klein
ob sie trägt oder bricht herein
Denn nach ein paar schönen Stunden
kommen Sorgen unumwunden
Bist ein Tropfen dieser Welt
und mal ganz schnell weggespült
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 483 aus Band 16)
Die Angst sitzt (482)
Die Angst sitzt
Die Angst sitzt im Nacken
sie will dich packen
in schweren Stunden
Nerven geschunden
Fröhlichkeit verflogen
sind nur noch Sorgen
in schwerer Zeit
der Weg ist weit
Hoffst auf die Stunden
die mit Fröhlichkeit verbunden
lang sind Sekunden
bis sie gefunden
die Fröhlichkeit der Stunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 482 aus Band 16)
Einsames Herz (453)
Einsames Herz
Einsames Herz
Tief sitzt der Schmerz
Einsam die Runden
Tief sind die Wunden
Einsam der Schmerz
Einsam das Herz
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 453 aus Band 15)
Flammen (239)
Flammen
Flammen aus dem Balken schlagen
frisst sich knisternd ins Gebälk
Feuerrot den Dachstuhl tragend
bis er in sich zusammenfällt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 239 aus Band 6)