Hoffnung
Lieber Gott (693)
Lieber Gott
Lass die Schmerzen bald vergehen
Lass mich bald auch wieder stehen
Hilf mir in den schweren Stunden
dass ich nicht soviel geschunden
Gib den Ärzten diese Kraft
dass es bald auch wird geschafft
diese Krankheit zu besiegen
Sie soll mich nicht unterkriegen
Lass mich gesund bald wieder heim
Zuhause ist mein Sonnenschein
Danken möcht ich jeden Tag
dass dann die Krankheit ist verjagt
Herrgott, doch lass bitte mich
bitte weiter leben
und die vielen Schmerzen dann
wieder schnell vergehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 693 aus Band 24)
Herr, ich glaube (691)
Herr, ich glaube
Hebe beschützend deine Hände
über mein so kleines Haupt
Herr, beschütze das kleine Leben
das dir in die Hand gegeben
Herr, ich glaube und vertraue
dass beschützend deine Hände
über mein so kleines Haupt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 691 aus Band 24)
Die Hoffnung ist´s (680)
Die Hoffnung ist´s
Die Hoffnung ist´s, die wird genährt
auch wenn am Boden, fast zerstört
Die Hoffnung auf noch schöne Jahre
und nicht schon tot und auf der Bahre
Die Hoffnung in einem tiefen Tal
möcht bald schon sagen, war einmal
möcht Jahre noch, den Tag genießen
und mit den Enkeln Blumen gießen
Möcht an den Blüten mich erfreun
Spazieren gehn und das am Rhein
Möcht gesund mit Freud in Rente gehen
und nie mehr schlimme Zeiten sehen
Die Hoffnung wieder gesund zu werden
das wär das größte Geschenk auf Erden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 680 aus Band 24)
Jeder Tag II (679)
Jeder Tag
Es strahlt die Sonne
Leben lacht
So herrlich ist der Tag
Der Wind bläst sanft
die Wolken fort
So einen Tag man gerne mag
Wäre doch jeder Tag
im Leben
so strahlend
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 679 aus Band 24)
Der Sonnenstrahl (398)
Der Sonnenstrahl
Der Sonnenstrahl am Horizont
der ist für dich verborgen
doch auch für dich kommt noch das Licht
er kommt halt eben morgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 398 aus Band 12)
Die Hoffnung (390)
Die Hoffnung
Der Wind, der durch die Gassen fegt
die Blätter dreh´n im Wind
Der Sturm, der weit die Äste biegt
singt pfeifend hell sein Lied
Wenn dann die Bäume leergefegt
der Winter Einzug hält
Die Flocken sich im Winde dreh´n
die Landschaft ist versteckt
Und wenn der erste Krokus blüht
die Sonne wieder scheint
Die Vögel singen auch ihr Lied
ja, jetzt ist Frühlingszeit
Bald ist dann wieder alles grün
der Mensch zum Baden geht
dann hofft er, dass die Jahreszeit
noch eine Weile geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 390 aus Band 12)
Ich sah (387)
Ich sah
Ich sah ein Mädchen
wunderschön
So einsam an dem Strande
steh´n
Von ihrer Schönheit, ich entzückt
Von ihren Augen, schier verrückt
Ich möcht mit ihr am Strande steh´n
und auch mal durch das Wasser geh´n
Ich möcht in ihren Augen weiden
und hoff auf Zukunft von uns beiden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 387 aus Band 12)
Alptraum (674)
Alptraum
Ich wünsch, ich könnt
grad so erwachen
Der Alptraum läge
hinter mir
Was könnt ich da
für schöne Sachen machen
und fänd endlich wieder
heim zu mir
Der Geist wär wieder frei
zum Leben
das Glück fänd eine Wiederkehr
und alles was man braucht zum Leben
käm endlich wieder
heim zu mir
Ich wünsch, der Alptraum läge
hinter mir
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 674 aus Band 23)
Positiv (664)
Positiv
Positiv in den Gedanken
möcht ich durch das Leben schweben
und bitte darum, den Herrgott gnädiglich
mir noch eine Weile von dem Leben zu geben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 664 aus Band 23)
Gib mir bitte (663)
Gib mir bitte
Oh Herrgott, gib mir bitte Kraft
dass dieser Krebs mich nicht noch schafft
Ich werd Dir immer dankbar sein
lass mich mit diesem Krebs nicht ganz allein
Oh Herrgott, gib einem kleinen Sünder
die Kraft und wieder Lebensmut
und gib zur Heilung deinen Segen
dem Menschen hilft´s, wenn Du gibst Mut
Autor: © Gerhard Lewina (*1949)
(Nr. 663 aus Band 23)
Im Wechselbad (662)
Im Wechselbad
Im Wechselbad der Gefühle
schwebt die Seele
im Dunst des Lebens
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 662 aus Band 23)
Gefühle II (661)
Gefühle
Gefühle in Angst und Hoffnung
fahren gemeinsam Achterbahn
im täglichen Sein
Schweißperlen des Lebens
tropfen in den Garten des Hoffens
und netzen ein Pflänzchen des Menschseins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 661 aus Band 23)
Der Stern der Hoffnung (660)
Der Stern der Hoffnung
Der Stern der Hoffnung leuchtet
in der dunklen Nacht
Das Fünkchen seines Lichtes
hat Hoffnung angebracht
Du kleines Fünkchen Hoffnung
strahl wie ein heller Stern
und nähr im dunklen Herzen
das Licht, das nah
und doch so fern
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 660 aus Band 23)
Möchte Sieger sein (658)
Möchte Sieger sein
Ich möchte doch der Sieger sein
und ohne Schmerzen kehren heim
Ich möcht den schlimmen Krebs besiegen
er soll mich doch nicht unterkriegen
Ich möcht, dass er mich in Ruhe lässt
und möchte feiern ein freudiges Fest
Ich will, dass er von dannen geht
für mich ist es hoffentlich noch nicht zu spät
Ich möchte doch in die Rente gehen
und meine Enkel möcht ich später sehen
Ich möchte Regen, Sonne sehn
am schönen Strand spazieren gehen
Ich möchte schreiben kunterbunt
Gedichte bis die Finger wund
Ich möchte einmal Sieger sein
und ohne Krebs, für mich allein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 658 aus Band 23)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
RBS-Bulletin Themenheft Nr. 2 Seite 48, Krebs im Alter, Center fir Altersfroen L-5955 Itzig, März 2012 abgedruckt.
Nie mehr sehn (657)
Nie mehr sehn
Ich will die Schleuse
nie mehr sehn
Ich will durch diese Schleuse
nie mehr gehn
Ich will mit Kraft
diesen Krebs besiegen
Er soll mich nie mehr
unterkriegen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 657 aus Band 23)