Krankheitsgedicht
An …… (1279)
An ……
An manchen Tagen deines Lebens
da meinst du, es ist schon vergebens
und vieles ist dir neu und fremd
du steckst in einem anderen Hemd
Nur Hoffnung sollst du weiter haben
in diesen schweren langen Tagen
Das Glück kommt auch zu dir zurück
wenn auch nur langsam Stück für Stück
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
29.10.2014
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1279 aus Band 48)
Dieses Gedicht wurde im Café Stange in Wolfsburg im November 2014 ausgestellt.
Die Seele der Nacht (731)
Die Seele der Nacht
Die Seele der Nacht
hat dir Hilfe gebracht
Das Auge der Nacht
hat dich sorgsam bewacht
Sei froh, dass es diese Menschen gibt
die dies so gerne tun
Dann kannst du auch friedlich
und sorgenfrei ruhn
Die Seelen der Nacht
sind oft allein
verrichten ihre Arbeit
trotzdem so fein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 731 aus Band 26)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde auf der
Internetseite Haus Abendsonne, Alten und Pflegeheim Waldsolms-Kröffelbach, PDF Datei, im April 2014 veröffentlicht.
Ich lieg hier (730)
Ich lieg hier
Ich lieg hier auf dem Krankenbette
und kann mich endlich wieder strecken
Die ersten Schmerzen sind vorbei
Es geht nun aufwärts, eins, zwei, drei
Ich kann nun wieder auf und gehen
und ohne Schmerzen, so da stehen
Da will man bald hier schnell heraus
aus diesem großen Krankenhaus
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 730 aus Band 26)
Sei dankbar (726)
Sei dankbar
Sei dankbar
über jeden Tag
Die Sonne, die
du siehst
Du schon
so nah
am Abgrund lagst
der Teufel, der dich rief
Sei dankbar
über jeden Tag
den Gott dir
jetzt gemacht
Sei stark
und kämpf
dagegen an
fürs Leben, das du magst
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 726 aus Band 26)
Der Mensch lebt (705)
Der Mensch lebt
Der Mensch, der lebt im Sonnenschein
bis dass die Krankheit kehrt bei ihm ein
Vorbei mit Leben in Fröhlichkeit
bei einer Krankheit bist du schnell allein
Aber bei all den vielen Sorgen
bist du bei Freunden gut geborgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 705 aus Band 25)
Lebenserfahrung (688)
Lebenserfahrung
Steinig ist der Weg
den du gehst
Hoch sind die Berge
die du erklimmen mußt
Tief ist das Tal
in das du gehst
tiefer ist dieses
in das du unsanft fällst
Richte den Blick
auf die Berge
Erhaschen den Blick
auf die Schönheit der Wolken
Du hast ein Ziel, für das es sich lohnt
aus dem unmens tiefen dunklen Tal
den kräftezehrenden steinigen Aufstieg
in das Leben zu meistern
Freunde deines Lebens
werden dich unterstützen
um mit ihrer Hilfe den steinigen Weg
auf die Berge zu erklimmen
Um in deinem Glauben
auch die Schönheit der Täler
zu erkennen
Geprägt im Alter
hast du das Leben
erfahren
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 688 aus Band 24)
Gib mir bitte (663)
Gib mir bitte
Oh Herrgott, gib mir bitte Kraft
dass dieser Krebs mich nicht noch schafft
Ich werd Dir immer dankbar sein
lass mich mit diesem Krebs nicht ganz allein
Oh Herrgott, gib einem kleinen Sünder
die Kraft und wieder Lebensmut
und gib zur Heilung deinen Segen
dem Menschen hilft´s, wenn Du gibst Mut
Autor: © Gerhard Lewina (*1949)
(Nr. 663 aus Band 23)
Möchte Sieger sein (658)
Möchte Sieger sein
Ich möchte doch der Sieger sein
und ohne Schmerzen kehren heim
Ich möcht den schlimmen Krebs besiegen
er soll mich doch nicht unterkriegen
Ich möcht, dass er mich in Ruhe lässt
und möchte feiern ein freudiges Fest
Ich will, dass er von dannen geht
für mich ist es hoffentlich noch nicht zu spät
Ich möchte doch in die Rente gehen
und meine Enkel möcht ich später sehen
Ich möchte Regen, Sonne sehn
am schönen Strand spazieren gehen
Ich möchte schreiben kunterbunt
Gedichte bis die Finger wund
Ich möchte einmal Sieger sein
und ohne Krebs, für mich allein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 658 aus Band 23)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
RBS-Bulletin Themenheft Nr. 2 Seite 48, Krebs im Alter, Center fir Altersfroen L-5955 Itzig, März 2012 abgedruckt.
Nie mehr sehn (657)
Nie mehr sehn
Ich will die Schleuse
nie mehr sehn
Ich will durch diese Schleuse
nie mehr gehn
Ich will mit Kraft
diesen Krebs besiegen
Er soll mich nie mehr
unterkriegen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 657 aus Band 23)
Horizont (653)
Horizont
Dunkle Wolken ziehen am Horizont
Die Sonne ist verschwunden
Der Alltag, der ist nicht mehr bunt
der Krebs hat mich gefunden
Verschwinden soll die böse Macht
möcht sie nie wieder sehn
und möcht in mancher schönen Nacht
die Sterne wieder sehn
Möcht freuen mich auf Sonne, Wind
auf schöne bunte Zeit
möcht einfach nur am Strand so stehn
übers Wasser schauen weit
Die Sonne soll den Tag erfreun
möcht bunte Farben sehn
möcht freudig durch die Tage gehn
Nie mehr nach Rückwärts sehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 653 aus Band 23)
Die Angst ist zurück (631)
Die Angst ist zurück
Die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Die Angst und die Not
sind noch nicht ganz tot
Ich leb doch so gerne
in Nah und in Ferne
Möcht Enkel erleben
mit Freude am Leben
Möcht bei Euch doch sein
und nicht ganz allein
Ich möcht es überwinden
Die Angst soll verschwinden
Will Schmerzen nicht haben
Die Angst will ich verjagen
Doch die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 631 aus Band 22)
Glaube und Hoffnung (511)
Glaube und Hoffnung
Der Glaube und die Hoffnung siegt
über manche schwere Stunden
Die Hoffnung ist, die überwiegt
die Zukunft wird gefunden
Die Hilfe, die gegeben wird
kann manches überwinden
Die Hoffnung, die hat dann gesiegt
Du hast dich neu gefunden
Sei dankbar, dass dir dieses Glück
einmal gegeben wurde
auch wenn ein Päckchen du nun trägst
du hast dich durchgewunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 511 aus Band 17)
Der Gute Geist (500)
Der gute Geist
Der gute Geist der Nacht
der über dein Leben wacht
und alles für deine Gesundheit macht
verdient deinen Respekt und deine Acht
Alles was er für dich tut
ist für dich unheimlich gut
gibt dir Kraft und Sonnenschein
leuchtet in deine Seele rein
und ist für dich so fein
Hilft dir in deinen schweren Stunden
fröhlich und mit Sonnenschein
Nimm die Fröhlichkeit und Freude
mit dir später auch noch heim
Dank den Menschen, die dies tun
die dir Kraft und Freude geben
denn mit der Kraft dieser Menschen
bleibst du gerne noch am Leben
Dank diesen Geistern
dank ihrer Kraft
wenn sie für dich auch waren
völlig unbekannt
Schenk ihnen ein lächeln
für dich ist es leicht
und bei ihrer schweren Arbeit
es ihnen zur Hilfe gereicht
Dank diesen Geistern
die für dich viel vollbracht
sie haben viele Stunden
über dein Leben gewacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 500 aus Band 16)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Magazin 25, ElfenauPark Bern, Schweiz, Ausgabe Januar-Februar 2011 auf Seite 17 abgedruckt.
Das Unbekannte (497)
Das Unbekannte
Das Unbekannte in mir ruht
was wird die Zukunft bringen
Was schnell, so aus der Bahn mich warf
was wird der Alltag bringen
Ich hoffe auf Gesundheit nur
das sie mir wird gegeben
und kann damit noch viele Jahr
auf dieser Welt noch Leben
Diesen Spuck den möcht ich wirklich nur
nur einmal so erleben
und Herrgott gib mir Bitte dann danach
ein gesundes besseres Leben
@2005
Warum muss man denn zum Zweiten mal
den Spuck nochmals erleben
Die Hoffnung an den Herrgott geht
Lass mich doch Bitte leben
@2007
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 497 aus Band 16)
Die bist nur Gast (495)
Du bist nur Gast
Du bist nur Gast auf dieser Welt
und wirst von Gesundheit mitgeprägt
Du darfst hier viele Zeit genießen
doch manchmal musst du einiges büßen
Da zweifelst du, ob es gerecht sei
dass gerade du betroffen bist
Du hast versucht, den Menschen zu helfen
und warst dazu auch immer bereit
Warum ein Schicksalsschlag im Leben
dich plötzlich doch so hat ereilt
Es ist dem Herrgott doch sein Wille
dass er dich plötzlich prüfen lässt
Und nach den schweren
geprüften Stunden
kannst du mit Freunden feiern
ein schönes Fest
Es sollen alle zu dir kommen
die mit dir Freud und Leid geteilt
und alle danken dann dem Herrgott
dass man in Hoffnung auch geheilt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 495 aus Band 16)