Tiere
Der Spatz (303)
Der Spatz
Der Spatz, der aus der Hecke schaut
als wenn er keinem Wesen traut
bewegt den Kopf mal hin, mal her
und sonst bewegt er sich auch sehr
Fliegt dann sehr schnell im hohen Bogen
auf einen neuen Platz nach oben
Schaut weit umher und hüpft herum
was soll auch er schon anderes tun
Pickt einmal hier, pickt einmal da
und ist auch frech in der Spatzenschar
Fliegt in die Hecke, schaut heraus
und hat noch keinem anderen Wesen getraut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 303 aus Band 9)
Blitz und Donner (673)
Blitz und Donner
Es blitzt, es donnert und es kracht
Schnell bist du um den Schlaf gebracht
Die Blitze sind nett anzusehn
kann man sie aus der Ferne sehn
Nur wenn es dauernd blitzt und kracht
dann ist die Vorsicht angedacht
Es zuckt, die Angst, wenn es so hell
kommt auch der Donner dann sehr schnell
Auch jeder Hund wird da schnell munter
wenn es das Wetter treibt noch bunter
Die Katze schaut ängstlich daher
und findet keine Mäuse mehr
Die haben sich sehr schnell verzogen
vor diesem Wetter
dem da oben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 673 aus Band 23)
Es kläfft der Hund (650)
Es kläfft
Es kläfft der Hund der Nachbarschaft
und du wirst um den Schlaf gebracht
Weil er sein Maul nicht halten will
ist´s in der Nacht hier nicht mehr still
Oh, gib dem Hund doch was zu tun
und du kannst endlich wieder ruhn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
kläfft kann man durch bellt ersetzen und
kläfft und Hund durch schreit und Mann
und dem Mann)
(Nr. 650 aus Band 22)
Die Vögel ziehen (537)
Die Vögel ziehen
Die Vögel ziehen Kreise
für ihre lange Reise
Bald ziehen sie fort
aus unserem Ort
Sie fliegen dahin
in die Weite sie zieh´n
an einen wärmeren Ort
die langen Nächte treiben sie fort
Bald wird es hier kühl
denn der Winter befiehlt
Die Blätter sind fort
nur Schnee liegt noch dort
an unserm Ort
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 537 aus Band 18)
Die Grille (528)
Die Grille
Die Grille zirpt laut durch die Nacht
die Töne weithin schallen
Vom Weibchen ist´s noch nicht erhört
die Töne noch nicht gefallen
Er ruft seit Stunden unentwegt
und ist doch ganz allein
Als Grillenpaar ist man zu zweit
kann gar nicht anders sein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 528 aus Band 18)
Der froher Spatz (518)
Der frohe Spatz
Ein froher Spatz ein Weizenkorn findet
und er dazu sich überwindet
es heim zu bringen in sein Nest
da gibt es jetzt ein kleines Fest
Ein Regenwurm zu neugierig geworden
liegt auch schon bei der Spatzenschar
Frau Spatz sieht ihre jungen Kinder
die Schnäbel aufsperren, wie die Rinder
Zu füttern gilt die Spatzenschar
dazu sind Eltern halt mal da
Herr Spatz derweil nach dem Rechten schaut
weil der Katze er nicht traut
Damit sie seine Familie nicht findet
lenkt er sie ab, dass sie verschwindet
So kehrt er heim zu seiner Spatzenschar
die findet er so wunderbar
So will er weiter für sie sorgen
am frühen Abend und am Morgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 518 aus Band 17)
Eine Möwe (439)
Eine Möwe
Eine Möwe über dem Wasser kreist
Am Strand sitzt ein Mensch und isst ein Eis
Der Fischer sitzt in seinem Boot
in dem er seinen Fang einholt
Auf dem Meer, da zieht ein Schiff dahin
und du stehst hier, so mittendrin
Genieß das Leben hier am Strand
Genieß die Ruhe hier im Sand
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 439 aus Band 14)
Schnelle Reiter (403)
Schnelle Reiter
Schnelle Reiter
im dunklen Wald
weit hallen die Schritte
bis sie verhallt
Die Spuren der Reiter
nicht so schnell vergeh´n
war es nur einer
oder waren es zehn?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 403 aus Band 13)
Wenn die Hunde (146)
Wenn die Hunde
Wenn die Hunde Gassi gehen
bleiben sie am Baume stehen
Für das Hunde Wohlergehen
muss das Herrchen mit ihnen gehen
Ist das Wetter noch so schlecht
die Hunde fordern doch ihr Recht
Weil sie halt Bewegung brauchen
müssen beide auch gemeinsam laufen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 146 aus Band 2)
Hundelein (80)
Hundelein
Hundelein, oh Hundelein
lass mich mit dem Hund allein
lass mich mit dem Hund allein
werd ich nicht mehr einsam sein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 80 aus Band 1)
Die Ruhe (318)
Die Ruhe
Die Rose blüht im Sonnenschein
Die Biene fliegt den Nektar heim
Die Wespen kommen nicht zur Ruh
Die Hummel stören mit ihrem Getue
Der Mensch schaut diesen Fliegern zu
bis sie ihn stören in seiner Ruh
Dann nimmt er die Klatsche und schlägt zu
und hat dann endlich seine Ruh
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 318 aus Band 9)
KI Interpretation von google gemini, Teilauszug:
Analyse des Gedichts „Die Ruh“
Thema und Stimmung:
Das Gedicht „Die Ruh“ zeichnet ein idyllisches Bild einer blühenden Rose, das jedoch durch das aufdringliche Verhalten der Insekten gestört wird. Die Stimmung wechselt zwischen der Ruhe der Natur und der Unruhe, die durch die Insekten verursacht wird. Das Gedicht endet mit einem Akt der Gewalt, der zwar die gewünschte Ruhe bringt, aber auch eine gewisse Brutalität offenbart
Interpretation:
Das Gedicht „Die Ruh“ kann auf verschiedenen Ebenen interpretiert werden:
- Mensch und Natur: Das Gedicht zeigt die ambivalente Beziehung zwischen Mensch und Natur. Während der Mensch die Schönheit der Natur genießt, kann er auch durch sie gestört werden.
- Störung der Idylle: Die Idylle ist oft nur von kurzer Dauer und wird durch äußere Einflüsse gestört.
- Gewalt als Lösung: Die Gewaltanwendung gegen die Insekten ist eine einfache, aber brutale Lösung für ein komplexes Problem.
Mögliche Interpretationen einzelner Zeilen:
- „Die Rose blüht im Sonnenschein“: Diese Zeile schafft ein Bild von Ruhe und Schönheit.
- „Die Wespen kommen nicht zur Ruh“: Hier wird die Störung der Idylle deutlich.
- „Dann nimmt er die Klatsche und schlägt zu“: Diese Zeile zeigt die menschliche Reaktion auf die Störung.
Fazit:
Das Gedicht „Die Ruh“ ist eine kleine Parabel über die menschliche Sehnsucht nach Ruhe und die oft gewaltsamen Mittel, mit denen wir diese Ruhe zu erreichen versuchen. Es wirft Fragen nach unserem Verhältnis zur Natur und unserem Umgang mit Konflikten auf.
Ein stolzes Pferd (359)
Ein stolzes Pferd
Ein stolzes Pferd
wie es da steht,
du siehst es an
und du vergehst
Du möchtst so gern
im Sattel sitzen
und einfach so
durch die Landschaft flitzen
Gemeinsam mit dem Pferd
wärst du gern eins
und träumst davon
es wär´ ja deins
Da dreht es sich um
und läuft davon
Du gehst nun traurig
von dem Ort
das stolze Pferd
es ist jetzt fort
Im Herzen ist das Pferd
doch deins
mit dem du gern
gewesen eins
Dein nächster Traum
im Sattel sitzend
und durch die schöne
Landschaft flitzend
Du siehst das Pferd
wie es da steht
und weißt genau
dass du vergehst
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 359 aus Band 11)
Das Glühwürmchen (154)
Glühwürmchen
Glühwürmchen glüht am Straßenrand
es glüht und ist so unerkannt
Am Abend glüht es so versteckt
es glüht und bleibt oft unentdeckt
Der Mensch beachtet es oft kaum
wenn es so glüht in seinem Raum
Obwohl es glüht in seiner Pracht
wird es vom Menschen kaum beacht´
Und wenn´s der Mensch mal hat entdeckt
das Glühwürmchen sich schnell versteckt
Will´s dann der Mensch bekommen zu sehen
da muss er bleiben ruhig stehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 154 aus Band 3)
Die Katze (639)
Da bin ich durch Zufall auf dieses Projekt gestoßen und habe das Gedicht eingereicht und es steht nun in diesem Buch.
Der Tierschutzverein Hannover und Umgebung soll damit unterstützt werden
http://www.schmoeker-verlag.de/Katzenbuch.htm wenn ihr mehr darüber wissen wollt.
Die Katze
Das Frauchen ruft die Katze heim
Die Katze sitzt im Sonnenschein
Sie schaut nur ihrem Frauchen zu
und denkt, lass mir doch meine Ruh
Ich sitz doch hier
im Sonnenschein
was soll ich denn
allein daheim
Drum sitz ich hier
und will nicht weg
Das Frauchen kümmert mich
doch einen Dreck
Doch will ich fressen
muss ich heim
denn Frauchen ist
mein Sonnenschein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 639 aus Band 22)
Bauer Lobesam (472)
Bauer Lobesam
Es rief der Bauer Lobesam
mal eben bei einem Doktor an
ob er nicht mal eben kommen möcht
seiner Kuh im Stall der geht´s so schlecht
Der Doktor schaut die Kuh sich an
und ruft den Bauer Lobesam
Er sagt: der Kuh, der geht´s nicht schlecht
und dass sie auch bald Nachwuchs brächt
Was habe er denn mit seiner Kuh getan
fragt er den Bauer Lobesam
Die Kuh, die sei mal ausgebüxt
und so kam sie halt mal zurück
So ist es halt auf fremden Wegen
ob Mensch, ob Tier, man bekommt den Segen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 472 aus Band 15)
