Hoffnung
Achterbahn (656)
Achterbahn
Das Leben, das fährt Achterbahn
unsanft fliegst du aus der Spur
Vom schönen Hoch, hinab ins Tal
wohin führt der Weg denn nur?
Die Kraft des Schwungs
die brauchst du nun
um wieder hoch zu kommen
Hoffend keine Steine liegen quer
um wieder rauf zu kommen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 656 aus Band 23)
Reich mir … (654)
Reich mir
Reich mir die Hand
zum Leben
Das Leben zu verstehn
und lass in schweren Stunden
die Hand nie wieder gehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 654 aus Band 23)
Horizont (653)
Horizont
Dunkle Wolken ziehen am Horizont
Die Sonne ist verschwunden
Der Alltag, der ist nicht mehr bunt
der Krebs hat mich gefunden
Verschwinden soll die böse Macht
möcht sie nie wieder sehn
und möcht in mancher schönen Nacht
die Sterne wieder sehn
Möcht freuen mich auf Sonne, Wind
auf schöne bunte Zeit
möcht einfach nur am Strand so stehn
übers Wasser schauen weit
Die Sonne soll den Tag erfreun
möcht bunte Farben sehn
möcht freudig durch die Tage gehn
Nie mehr nach Rückwärts sehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 653 aus Band 23)
Dunkle Wolken II (651)
Dunkle Wolken
Dunkle Wolken in den Gedanken
tragen das Licht der Hoffnung
in die Dunkelheit der Nacht
Das Grau der Angst
verbindet sich
mit dem hellen Licht der Hoffnung
in der das Pendel des Lebens
seinen Takt
auf dem steinigen Weg
der menschlichen Hoffnung schlägt
Die Kraft der Bewegung
treibt die Zuversicht
aus den Tiefen der Angst
in die Wolken des hellen Lichts
der Hoffnung und des menschlichen Seins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 651 aus Band 23)
Die Angst ist zurück (631)
Die Angst ist zurück
Die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Die Angst und die Not
sind noch nicht ganz tot
Ich leb doch so gerne
in Nah und in Ferne
Möcht Enkel erleben
mit Freude am Leben
Möcht bei Euch doch sein
und nicht ganz allein
Ich möcht es überwinden
Die Angst soll verschwinden
Will Schmerzen nicht haben
Die Angst will ich verjagen
Doch die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 631 aus Band 22)
Komm
Komm
zu mir
Wirklichkeit, nicht Träume
Ich brauche deine Wärme
Verbunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Sorgen
Sorgen
sind da
nur Hoffnung bleibt
für eine bessere Zeit
Lebensmut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Boden
Boden
unsanft gelandet
weil krank geworden
Aber es gibt Hoffnung
Gesundheit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Sternenklare Nacht (594)
Sternenklare Nacht
Der Mond
Die Nacht wird zum Tag
Gedanken streifen den Horizont
Unzählige Sterne
zeigen die Weite des Raumes
in dem wir leben
den wir nur erahnen
nie erleben und nie ganz
begreifen werden
Doch freuen wir uns
der Schönheit der Nacht
der Kühle eines Sommerabends
und lauschen der Geräusche
die die Stille der Nacht
durchschreiten
Beschließe den Tag
in der Stille mit dir selbst
und die Aufgabe des nächsten Tages
gehen dir leichter von der Hand
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 594 aus Band 20)
Die unbekannte Schöne (559)
Die unbekannte Schöne
Du unbekannte Schöne
wie bist du doch so fern
Wie gern höre ich deine Töne
ich seh´ dich doch so gern
In Träumen mich begleitest
durch Wiesen, Wald und Flur
Nach Träumen mir entgleitest
wo bist du Schöne nur
Die Schönheit, die mich blendet
der Mensch in mir geweckt
Die Hoffnung, die gesendet
bleib nicht so fern versteckt
Die Träume, die vergehen
die Schönheit Hoffnung weckt
Wie kann man so vergehen
Ich werd bald noch verrückt
Lass Hoffnung bald vergehen
Die Ferne, in der Nähe
die Schönheit ist zu sehen
lässt Träume schnell vergehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 559 aus Band 19)
Ich seh´ dich an (550)
Ich seh ´ dich an
Ich seh´ dich an
und explodiere
Mein Herz, das rast,
mein Blut, das kocht
mein Bauch gleicht
einem Bienenschwarm
So brummt´s in mir
mir wird ganz heiß
bin froh, wenn ich
Berührung spüre
und dich
in meinen Armen weiß
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 550 aus Band 18)
Dein Gesicht (549)
Dein Gesicht
Dein Gesicht im Wasser
leuchtet zu mir
nur die leichten Wellen
zeigen ein verzerrtes Gesicht
Wie gerne sehe ich dein Antlitz
und spüre ich die Nähe von dir
Die Wogen in mir erreichen einen
ungeahnten Höhepunkt
in dir einen tosenden Sturm
im Herzen
so werden unsere Körper
zu eins verschmelzen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 549 aus Band 18)
Glaube und Hoffnung (511)
Glaube und Hoffnung
Der Glaube und die Hoffnung siegt
über manche schwere Stunden
Die Hoffnung ist, die überwiegt
die Zukunft wird gefunden
Die Hilfe, die gegeben wird
kann manches überwinden
Die Hoffnung, die hat dann gesiegt
Du hast dich neu gefunden
Sei dankbar, dass dir dieses Glück
einmal gegeben wurde
auch wenn ein Päckchen du nun trägst
du hast dich durchgewunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 511 aus Band 17)
Die Schwester (499)
Die Schwester
Die Schwester schaut dir ins Gesicht
Sie gibt dir Lebensmut
Ihr Lachen und ihre Freundlichkeit
die tut unendlich gut
Sie steht mit ihrer Schaffenskraft
den Patienten stets zur seit
und für alles was du als Patient nicht kannst
ist sie immer dazu bereit
Gibst du zurück einen freundlichen Blick
sagst Danke noch dazu
das ihre Arbeit erleichtert wird
Die Heilung bekommst ja du
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 499 aus Band 16)