Sonstige Gedichte
Als du jung warst (424)
Als du jung warst
Als du jung warst, glaubtest du
alles gelernt zu haben
und das Lernen begann
Als du älter wurdest, glaubtest du
viel zu wissen
und die Informationsflut begann
Und als du alt wurdest, wusstest du
dass du nie so alt werden kannst
um alles zu wissen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 424 aus Band 13)
Der Abendwind (423)
Der Abendwind
Der Abendwind
Erfrischung bringt
Die Schwüle des Tages ist vorbei
Der Mond, der nun am Himmel steht
ihm ist es einerlei
Der Mensch genießt die Abendruhe
bis er zu Bette geht
Genießt die Nachtruhe stundenlang
bis dann der Hahn gekräht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 423 aus Band 13)
Abendstunden (422)
Abendstunden
Abendstunden
Ruh erwacht
und der Mensch
sagt gute Nacht
Auch die Tiere
geh´n zur Ruh
Schließ nur deine Haustür zu
Sonst kommen hin und wieder dann
ein paar böse Buben an
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 422 aus Band 13)
In den Wolken (414)
In den Wolken
In den Wolken die Hoffnung
In den Wolken das Glück
Auf dem Meere der Liebe
vom Orkan fast erdrückt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 414 aus Band 13)
Wo ist die Menschlichkeit (412)
Wo ist die Menschlichkeit
Wo ist die Menschlichkeit
die Seele
wo ist sie nur geblieben
hat denn das Raffen
und die Gier
sie aus dem Mensch vertrieben
Hat man es dir nie als Mensch,
als Mensch gesagt
so kannst du
als Mensch nie leben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 412 aus Band 13)
Schnelle Reiter (403)
Schnelle Reiter
Schnelle Reiter
im dunklen Wald
weit hallen die Schritte
bis sie verhallt
Die Spuren der Reiter
nicht so schnell vergeh´n
war es nur einer
oder waren es zehn?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 403 aus Band 13)
Der Eismann kommt (258)
Der Eismann kommt
Der Eismann kommt
nun wird geschellt
und schnell wird sich jetzt angestellt
Die Freude auf das Eisvergnügen
wird den Willen schnell besiegen
Köstlich schmeckt die Leckerei
der Alltag dabei einerlei
Die Finger werden abgeschleckt
das Eis, das hat ja so geschmeckt
und hofft darauf
jetzt wird geschellt
Der Eismann kommt
schnell angestellt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 258 aus Band 7)
Die Burg (257)
Die Burg
Die Burg, die auf das Tale schaut
die wurde vor langer Zeit gebaut
Was hat sie alles schon erlebt
in dieser Zeit, in der sie steht
Und viele Menschen mussten büßen
dass diese Burg kann auch heut noch grüßen
Sie mussten dort im schweren Tun
die Fronarbeit für ihren Burgherrn tun
Die heute noch in Großmanier
auf die Menschen im Tale herabsehen, hier
Der kleine Mann, der wurde betrogen
für die Menschen, die da oben
Da sollte lernen jedes Kind
dass diese Menschen nicht besser sind
Dass jeder Mensch nur Achtung erfährt
wenn er seinen Titel nicht nur geerbt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 257 aus Band 7)
Sitzt du in der frohen Runde (253)
Sitzt du in der frohen Runde
Sitzt du in der frohen Runde
bis zur frühen Morgenstunde
Klönst du früh bis in die Nacht
ei wie hat das Spaß gemacht
Ist der Kopf am Morgen schwer
war zuviel wohl ein Glas Bier
Drum misch Wasser in dein Glas
hast dann auch nicht so viel Gas
Setzt dich gern dann in die Runde
bis zur frühen Morgenstunde
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 253 aus Band 7)
Die Altstadt (252)
Die Altstadt
Die Altstadt ist so wunderschön
willst gern in diesen Gassen geh´n
Ist doch schön, die alte Stadt
kannst dich sehen gar nicht satt
Gehst auch gerne zum Flanieren
oder einfach nur spazieren
Setzt dich hin, genießt die Ruh
iss auch noch ein Eis dazu
Schön ist´s in der alten Stadt
die so schöne Gassen hat
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 252 aus Band 7)
Die Insel der Glückseligkeit (251)
Die Insel der Glückseligkeit
die ist für dich doch gar nicht weit
Du brauchst auch gar nicht hinzufliegen
um zu sein auf Wolke sieben
Genieße die Augenblicke im Leben
genieß das Glück auch gleich zu schweben
Denn jeder Ärger der ist weit
auf der Insel der Glückseligkeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 251 aus Band 7)
Der Baum (227)
Der Baum
Große Blätter
Grün dein Kleid
Schönes Kleid für eine Zeit
Braune Blätter
Herbst die Zeit
Du verlierst dein schönes Kleid
Keine Blätter
Winterzeit
Weiß ist jetzt dein Winterkleid
Knospen sprießen
Frühjahrszeit
Du bist jetzt für´s Grün bereit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 227 aus Band 6)
Der Spiegel (226)
Der Spiegel
Der Spiegel lügt
der Spiegel lügt
ist dies der Spiegel, der betrügt
Bin ich das, der da drinnen steht
Bin ich das, der da geht
Bin ich es, der mit diesen Falten
mit diesen Falten, diesen alten
Ich bin es, der da drinnen steht
der mit den Falten, diesen alten
Ich bin es und es ist halt so
Hauptsache, ich bin des Lebens immer froh
Da kann kein Spiegel mich erschüttern
und brauch davor auch nicht zu zittern
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 226 aus Band 6)
Das große Fest (248)
Das große Fest
Das große Fest ist heute hier
es wird gefeiert bei Wein und Bier
Es wird geschunkelt und gelacht
von morgens früh bis in die Nacht
Die Musik spielt so schöne Weisen
dabei lässt es sich noch köstlich speisen
Bis dann das letzte Lied erklingt
der Gast noch auf dem Heimweg singt
Die Musik, die hat ihre Ruh
der Gast der schließt die Augen zu
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 248 aus Band 6)
Regenbogen (244)
Regenbogen
Regenbogen, Sonnenschein
Regentropfen sind vereint
leuchten bunt im hellen Licht
wenn es sich im Lichte bricht
Herrlich aus sieht doch der Bogen
der so weit gespannt vom Boden
Genieß den Augenblick des Scheins
wenn Sonn und Regen sind mal eins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 244 aus Band 6)