Sonstige Gedichte
Ein Glas Wein (242)
Ein Glas Wein
Ein Glas Wein bis Mitternacht
da hat das Trinken Spaß gemacht
Nun sitzen sie noch hier
bis morgens früh um vier
Es wird auch Zeit, dass sie nun geh´n
Sie sind auch nicht mehr zu versteh´n
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 242 aus Band 6)
Ich dichte (231)
Ich dichte
Ich dichte, ich dichte
so richt´ge Gedichte
Ist es das richt´ge
so schöne Gedichte
Keine Geschichte
nur richt´ge Gedichte
Richt´ge Gedichte
und keine Geschichte
Bin ich der richt´ge
für solche Gedichte
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 231 aus Band 6)
Erst riecht.. (236)
Erst riecht …
Erst riecht das Bier
dann wird gezapft
dann wird gezischt
und dann gelacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 236 aus Band 6)
Goldene Sonne (237)
Goldene Sonne
Goldene Sonne
und silberner Mond
mit leuchtenden Sternen
am Himmelszelt wohnt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 237 aus Band 6)
Flammen (239)
Flammen
Flammen aus dem Balken schlagen
frisst sich knisternd ins Gebälk
Feuerrot den Dachstuhl tragend
bis er in sich zusammenfällt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 239 aus Band 6)
Die Krone (235)
Die Krone
Die Krone auf das Bier gezapft
damit das Herz des Gastes lacht
und dann mit freudigem Genuss
in den Hals des Gastes rinnen muss
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 235 aus Band 6)
Schön sind .. (188)
Schön sind …
Schön sind Blätter anzusehen
wenn sie sich im Lichte drehen
Oh wie bunt ist doch das Blatt
was der Herrgott da gemacht
und wie schön ist die Natur
wenn der Mensch sie lässt noch pur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 188 aus Band 4)
Lichter einer großen Stadt (130)
Lichter einer großen Stadt
Lichter einer großen Stadt,
die viel zu erzählen hat
Lichter, die entgegenkommen
Lichter sind nicht ganz vollkommen
Lichter, die sind bunt und schön
Lichter, die vorüber geh´n
Lichter, die im Fenster leuchten
Lichter, die die Menschen bräuchten
Lichter leuchten in der Ferne
Lichter leuchten wie die Sterne
Lichter leuchten in der Stadt
die viel zu erzählen hat
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 130 aus Band 2)
Jauchzen, lachen (121)
Jauchzen, lachen
Jauchzen, lachen, fröhlich sein
das kann den Menschen nur erfreu´n
Das ist ja von der Natur die List
damit man Ärgernis vergisst
Denn, der sich freut hat mehr vom Leben
und kann den anderen noch was geben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 121 aus Band 2)
Sonnenstrahlen II (119)
Sonnenstrahlen
Sonnenstrahlen
dunkle Wolken
Wind zerzaust das Haar im Licht
Eilig sich die Menschen tummeln
bevor das Abendlicht zerbricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 119 aus Band 19)
Ein Glockenspiel (118)
Ein Glockenspiel
Ein Glockenspiel im Winde klingt
der Wind dem Glockenspiel die Töne bringt
Der Wind spielt seine Melodie
Die Tonfolge errätst du nie
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 118 aus Band 2)
Wahlen (101)
Wahlen
Wahlen sind der Freiheit Pflicht
Wähler, was hast Du angericht´
Gewählter, Du musst jetzt etwas tun
vorbei die Zeiten des Ausruh´n
Gewählter, Du bist in der Pflicht
und schau, was hast Du angericht´
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 101 aus Band 2)
Der Maler (112)
Der Maler
Mit dem Pinsel und der Staffelei
zaubert er ein Bild herbei
Seine Gedanken geben ihm Kraft
die er auf die Leinwand schafft
Seine Ideen
sind dann zu sehn
Bekommt er dafür auch ein paar Taler
dann freut sich der Maler
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 112 aus Band 2)
Ein Bild aus einer Serie von dem Maler Detlef Harlacher. Für weitere Informationen steht er ihnen gerne zur Verfügung.
Gedenken wir den Verstorbenen und den Umgekommenen Hilfskräften, die diesen Menschen zu Hilfe eilen wollten und Hoffen das so eine Menschenverachtung nie mehr passiert. Es gibt keine Rechtfertigung für solche auf Menschen gerichtete Anschläge.
Ach, du kochst (107)
Ach, du kochst
Ach, du kochst in besonderer Weise
immer wieder eine Speise
Wenn die Liebe durch den Magen geht
so hast du damit mein Herz verdreht
Lieb ich doch in besonderer Weise
immer wieder diese Speise
Macht auch Herz und Magen voll
finde ich immer wieder toll
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 107 aus Band 2)
Politiker (103)
Politiker
Politiker, Politik machst du mit Herz
bereitest manchen Wählern Schmerz
Politik machst du mit Gefühl
aber manchen ist dies auch zuviel
Politik, die Kunst von Dialogen
nicht das Gefühl des “Sein“ betrogen
Politiker, du musst dich noch trauen
morgens in den Spiegel zu schauen
Politiker, bleib immer ehrlich
sonst bist du dem Menschen viel zu gefährlich
Politik, die Kunst des Vertrauen
auf dem sollen die Wähler aber auch bauen
Politiker, mach deine Arbeit gut
damit die Menschen haben Mut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 103 aus Band 2)
