Winter
Mollig (1137)
Mollig
Mollig ist es in deiner Stube
knistert freudig der Kamin
auch die Katze sitzt am Ofen
und der Hund schaut drollig zu
Keiner möcht´ aus dieser Wärme
in den kalten Wintertag
und man muss auch Runden drehen
wenn der Hund es gar nicht mag
Schnell zieht er so an seiner Leine
tritt den Heimweg zügig an
und er denkt an das Zuhause
in dem es mollig und schön warm
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1137 aus Band 42)
(8.2.2012 im Heimatmuseum Sandweier)
Schneetage (1003)
Schneetage
In Tagen, die im Schnee versinken
können die Menschen von weit nur winken
Eisig ist die Winterzeit
und der Frühling ist noch weit
Schnell ist auch die Nase rot
wenn du holen musst ein Brot
denn in dieser Winterzeit
ist der Frühling ja noch weit
Hund und Katze wollen nicht raus
selbst für Tiere ist es ein Graus
Pudelmütze und ein Schal
ohne die ist es fatal
Ja, es ist doch noch Winterzeit
und der Frühling ist noch weit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1003 aus Band 37)
Am Schönberger Strand (1121)
Am Schönberger Strand
Am Schönberger Strand
da liegt recht viel Sand
Dort kannst du schön baden
deine Seele sich laben
Siehst Schiffe in den Weiten
kannst gerne auch reiten,
mit dem Fahrrad an den Strand
oder lange liegen im Sand
Hier kann man viel sehen
oder einfach nur gehen
Die Möwen, die kreisen
gehst einfach schön speisen
Zum Fischlokal an den Strand
genieße dies Land
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1121 aus Band 41)
Dieses Fischrestaurant kann man gerne empfehlen:
http://www.seesternkalifornien.de/
Schneebedeckt (1084)
Schneebedeckt
Schneebedeckt ist Baum und Strauch
aus Kaminen steigt auf der Rauch
Knisternd kracht die Feuerglut
im Kamin, das tut nun gut
Wärmend ist der Feuerschein
an dem Ofen, der daheim
Möcht man gar nicht hinten vor
in die Kälte, die am Tor
Doch mit Schlitten in den Schnee
dies ist auch mal, ganz recht schön
eingemummt spazieren gehen
kann man schöne Landschaft sehen
Und der Glühwein duftet fein
wenn man wieder ist daheim
Setzt man gern sich auf die Bank
warmen Ofen, Gott sei Dank
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1084 aus Band 40)
Hell (1082)
Hell
Hell ist es in dunklen Tagen
wenn der Schnee vom Himmel fällt
bleibt er auch an Weihnachtstagen
ist das Fest noch mal erhellt
Besonders schön an Feiertagen
mit Schlitten übern Weg zu ziehen
Die Bäume sind mit Schnee beladen
dem Winter sei die Kält´ verziehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1082 aus Band 40)
Morgenblick (1064)
Morgenblick
Morgens schaust du aus dem Fenster
Schneebedeckt ist Baum und Strauch
und das Jahr neigt zu Silvester
geht bald auf in Schall und Rauch
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1064 aus Band 39)
Langsam schaut … (1065)
Langsam schaut
Langsam schaut ein Augenpaar
nach dem Schnee, ob er schon da
Hofft, dass er doch endlich fällt
auf den Schlitten, der bestellt
Weihnachtszettel ist sehr lang
und die Hoffnung ist noch bang
Kommen soll die Winterzeit
mit dem Schlitten, der bereit
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1065 aus Band 39)
Schneeballschlacht (932)
Schneeballschlacht
Wenn´s mal in den Fingern juckt
wird sich schnell einmal geduckt
Schnell werden kleine Bälle rund
Schneeballschlacht ist doch gesund
Freut man sich auf diese Schlacht
weil man weiß, wie Spaß es macht
schnell hinaus in die weiße Pracht
Schneeballschlacht, dein Herz das lacht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 932 aus Band 34)
Flocke (997)
Flocke
Flocke fiel aus großer Höhe
auf ein Bäumlein, Ästchen fein
und da trug ein gebeugtes Menschlein
diesen Baum zu sich ins Heim
Schmückte es mit bunten Kugeln
und es wurde feierlich
sprach ein kleines Kindlein fröhlich
vor dem Baum noch ein Gedicht
Hell erklangen viele Stimmen
und zusammen war´s ein Chor
Draußen fielen viele Flocken
und es wurde winterlich
Nur das Flöcklein wurde ganz traurig
Hier vertrockne ich jämmerlich
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 997 aus Band 36 )
Frau Holle (1013)
Frau Holle
Deine Leinen
sind so dünn
wo willst du
mit den Flocken hin
Du schüttelst so oft
die Betten aus
und wir müssen
mit der Schippe raus
Besorg dir endlich
wieder neue
auf dass sich
jeder von uns freue
Mach endlich
deine Fenster zu
dann haben die
Flocken endlich Ruh
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1013 aus Band 37 )
Sturmgeplagt (1002)
Sturmgeplagt
Sturmgeplagt wehen weiße Flocken
wild durch Häuserschluchten fern
Ach wie freut man sich auf den Sommer
und die Sonne sieht man gern
Muß dann nicht mehr länger frieren
eingemummt im dicken Schal
hört die Vögel jubilieren
am Strand, in den Bergen und im Tal
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1002 aus Band 37 )
Frühlingshoffnung (1001)
Frühlingshoffnung
Verzaubert sind der Landschaft lichte Räume
mit Schnee bedeckt sind Büsche, Weg und Bäume
Im Dunst des Winters klirrt der kalte Frost
die Förster füttern Wild im weiten Forst
Sehr schön kann sein die Zeit im Winterkleid
doch man sich freut auf schöne Frühlingszeit
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1001 aus Band 37 )
Anmerkung: Diese Gedicht wurde in
Blickpunkt, Mitteilungsblatt der Schule Bernstrasse Ostermundingen, Schweiz, Titelseite, Ausgabe Nr. 61, Februar 2017 abgedruckt.
Die Hoffnung (390)
Die Hoffnung
Der Wind, der durch die Gassen fegt
die Blätter dreh´n im Wind
Der Sturm, der weit die Äste biegt
singt pfeifend hell sein Lied
Wenn dann die Bäume leergefegt
der Winter Einzug hält
Die Flocken sich im Winde dreh´n
die Landschaft ist versteckt
Und wenn der erste Krokus blüht
die Sonne wieder scheint
Die Vögel singen auch ihr Lied
ja, jetzt ist Frühlingszeit
Bald ist dann wieder alles grün
der Mensch zum Baden geht
dann hofft er, dass die Jahreszeit
noch eine Weile geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 390 aus Band 12)
Es wird gekratzt (800)
Es wird gekratzt
Es wird gekratzt
ist nicht mehr warm
Der Winter nimmt
uns kraftvoll an
Beim Auto ist
die Scheibe zu
Das Eis frei kratzen
darfst nun du
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 800 aus Band 28)
Novembersturm (463)
Novembersturm
Novembersturm fegt über’s Land
die Äste brechend biegend
Der Mensch, der kommt nach Haus gerannt
quer über der Straße liegend
Die Blätter, die sind aufgetürmt
der Winter ist bereit
der Igel sucht sich ein Quartier
bald ist es Weihnachtszeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 463 aus Band 15)