Am Strand da ….. (1351)
Am Strand da ..
Am Strand da gibt es ein Feuerwerk
und viele Menschen stehen
du stehst am Deich wie auf einem Berg
um diesen zuzusehen
So zaubert man ein Farbenspiel
schön an das Himmelszelt
die vielen Menschen freuen sich
weil ihnen dies gefällt
Ein Feuerwerk am Strand zu sehen
kann etwas Schönes sein
und nach dem Urlaub denkt man gern zurück
an diesen bunten Schein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
20.07.2015
(Nr. 1351 aus Band 51)
Im Wald (1334)
Im Wald
Im Wald, da steht
ein großer Baum
so wunderschön
er ist ein Traum
Da fliegt heran
ein junger Specht
und denkt
du kommst gerade
mir so recht
hier kann ich hämmern
habe das Sagen
vorbei ist es
mit schönen Tagen
an dem er grünte
wuchs voran
und wurde so
zur schönen Tann
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
17.07.2014
(Nr. 1334 aus Band 50)
Wunderschön sind .. (1333)
Wunderschön sind ..
Wunderschön sind diese Wellen
von dem Strand doch anzusehn
doch mit ihren weißen Kronen
rät man ab hineinzugehen
Unruhig strömt doch dieses Wasser
einmal vor und dann zurück
doch für Menschen, die es wagen
ist es wie ein kleines Glück
Wird die Fahne aufgezogen
sollte man es nicht mehr wagen
in die Wellen einzutauchen
wenn sie noch so wunderschön
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
17.07.2015
(Nr. 1333 aus Band 50)
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Großes Wasser (1331)
Großes Wasser
Großes Wasser
viele Vögel
hier darfst du
nicht näher ran
und die Herrlichkeit
des Lebens
zieht dich so
in seinen Bann
hier ist Rückzug
für die Vögel
vor des Menschen
Ungestüm
damit in Ruhe
sie können brüten
rasten und
auch weiter ziehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.07.2015
(Nr. 1331 aus Band 50)
Die leichte Brise (1332)
Die leichte Brise
Die leichte Brise um die Nase
den Blick weit auf das Meer hinaus
das sind des Urlaubs schönste Tage
wenn man weit weg ist von Zuhaus
Am Abend einen Fisch genießen
und noch ein kühles Bier dazu
die Sonne ist im Meer verschwunden
am Urlaubsort genießt man Ruh
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.07.2015
(Nr. 1332 aus Band 50)
Der Tag für dich (1326)
Der Tag für dich
Der Tag für dich
mit innerer Ruh
die Sorgen machen
ihre Augen zu
Zufrieden gehst du
durch die Welt
die Freude ist´s
die heute zählt
Du willst dich gut
verwöhnen lassen
und es beginnt
mit schönen Tassen
und auch den Sekt
den magst du sehr
so muss doch gleich
ein Fläschchen her
Die Haare werden
frisch gemacht
dabei erzählt
und auch gelacht
Genießt du später
ein schönes Eis
damit der Magen
auch mal weiß
Das ist der Tag
für dich allein
es sollte öfter
mal so sein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.06.2015
(Nr. 1326 aus Band 50)
Ich will den Sommertag (1329)
Ich will den Sommertag
Ich will den Sommertag
genießen
am Abend mit einem
Bier begießen
Mit Freunden noch
auf den Balkon sitzen
wenn´s nicht mehr so heiß
nicht mehr so schwitzen
Der Mond scheint noch
die Nacht ist schön
auch wenn es später
ist als zehn
genießt man diesen
Sommertag
will mehr von diesen
die man mag
Dies ist auch Leben
das man will
Eine Sommernacht
wenn es wird still
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.06.2015
(Nr. 1329 aus Band 50)
Ein neuer Tag (1327)
Ein neuer Tag
Ein neuer Tag
er ist erwacht
was ist es doch
für eine Pracht
wenn alle Blumen
leuchten
Die Vögel singen,
jubilieren
mit ihrem Gesang
den Tag verzieren
Und dieser Tag
er ist noch jung
hinein in ihn
und dies mit
Schwung
mag keine Zeit
verlieren
©Gerhard Ledwina(*1949)
Mai 2015
(Nr. 1327 aus Band 50)
Blütenmeer (1315)
Blütenmeer
Blütenmeer ist an den Bäumen
Kirschen blühen überall
Rote Knospen an den Äpfeln
ziehen dich in ihren Bann
Frühjahrskraft, die herrlich leuchtet
ist doch Zeit zum Glücklich sein
bald werden auch die Reben blühen
Hoffnung auf einen guten Wein
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015
Verdun 2 (1321)
Verdun
Onkel, Bruder, Sohn und Vater
liegen hier in Reih und Glied
und die Trauer war vermeidbar
hätte nur Vernunft gesiegt
So sind sie, wie die anderen Massen
freudig in den Krieg gezogen
als Ergebnis dieses Wahnsinns
liegen sie nun in dem Boden
©Gerhard Ledwina (*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun
Umgepflügt (1323)
Umgepflügt
Umgepflügt ist hier der Boden
Loch an Loch granatentief
und die Zeit heilt tiefe Wunden
über den Teufel, der hier rief
Heute hat man große Freundschaft
trotz des Streits der damals lief
konnt sich menschlich noch besinnen
Freund geworden, Krieg besiegt
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.4.2015 nach dem Besuch des Beinhauses in Verdun
Eingepfercht (1324)
Eingepfercht
Eingepfercht zwischen dicken Mauern
dunkel und viel Meter tief
schlechte Luft, die fast zum Schneiden
Angst, die niemals mehr versiegt
Menschen wurde ihr Leben verändert
ob sie wollten oder nicht
denn in all dem großen Getümmel
waren sie doch nur ein kleines Licht
Wie kann Hass denn so verblenden
dass man auf seinen Nachbarn schießt
wollen wir alle dafür sorgen
dass der Kriegswahn endlich versiegt
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 nach dem Besuch in Verdun
Verdun 1 (1320)
Verdun
Sinnlos liegen in Reihen Menschen
die ein Krieg ihr Leben nahm
denn sie folgten einem Wahnsinn
in dem sie damals Sinn noch sahn
Die Menschheit möge aus diesem Schlachten
doch ihre ernsten Lehren ziehen
um nie mehr Menschen aufzufordern
so sinnlos in den Krieg zu ziehen
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun
Warum nur Krieg? (1322)
Warum nur Krieg
Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint
Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun
Ein Mensch (1319)
Ein Mensch
Ein Mensch, der fällt
im Krieg ein Held?
Zu Haus nur Leid
über diesen Streit
Kommt nicht zurück
dies ist kein Glück
Verwandtschaft weint
nie mehr vereint
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun






