Ein altes Jahr (1375)
Ein altes Jahr
Ein altes Jahr, es geht zu Ende
Besinnungszeit zur Jahreswende
man blickt zurück, was war geschehen
kann man mit Glück, ins Neue gehen
war es bedrückt und sorgenvoll
ist auch das Neue nicht so toll?
hake es ab, was war geschehen
optimistisch in die Zukunft sehen
Nach Vorne, dies soll Glück bereiten
für lange, schöne, freudige Zeiten
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
23.12.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr.: 1375 aus Band 51)
Die Welt entdecke (1353)
Die Welt entdecke
Die Welt entdecke
ich mich strecke
was liegt denn hier
was gibt es da
auch Mamma ist
schon wieder da
um mich zu schützen
vor einem Sturz
denn stehen kann ich
nur sehr kurz
weil ich doch noch
am Krabbeln bin
da zieht es mich
nun überall hin
Ich möchte nun
die Welt entdecken
und übe mich
richtig zu strecken
Autor:©Gerhard Ledwina(*1949)
9.12.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1353 aus Band 51)
Mein erstes Jahr (1352)
Mein erstes Jahr
Mein erstes Jahr
ist fast schon um
ich kann nun krabbeln
schau mich um
Die Welt möchte ich
nun schnell entdecken
und kann mich mächtig
auch schon strecken
so machnmal ruft es
halt so nicht
was mach ich da
für ein Gesicht
Ich möchte doch hin
zu diesem Ort
nun ziehen sie mich
wieder fort
was ist denn dort
das ich nicht darf
die Stimme wird laut
und manchmal scharf
Verstehen kann ich
dies noch nicht
mein erstes Jahr
aus meiner Sicht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
9.12.2015 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1352 aus Band 51)
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Ein Bächlein (1346)
Ein Bächlein
Ein Bächlein plätschert vor sich hin
durchs Wasser schnell die Fische ziehn
Ein Vogel tränkt sich an der Furt
das ist des Tages Neugeburt
Die Sonne scheint durch schmale Ritzen
und manche Tiere, die die flitzen
durch Morgennebel in das Tal
die dunkle Nacht sie war einmal
Ein Vogel zwitschert sein Morgenlied
der Tag nun wieder Sonne sieht
So ist es schön am heutigen Morgen
der Wald kann Tiere gut versorgen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1346 aus Band 50)
Land verlassen (1348)
Land verlassen
Land verlassen, weg von Kriegen
weil nur manche wollen siegen
Elend bleibt nun dort zurück
zerschlagen das Leben, Stück für Stück
Menschen neue Heimat suchen
wollen vom Glück nur ihr Stück Kuchen
Anteil von dem Lebensglück
zur alten Heimat kein Zurück
traurig ist die Lebenswelt
wenn der Menschen Glück zerschellt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1348 aus Band 50)
Bierfreude (1345)
Bierfreude
Siebzehn Halbe in der Minute
wandern von dem Tresentisch
und die Biere, die sehr munden
sind so schön und auch so frisch
zu dem Bier kommt noch ein Haxen
knusprig und so wunderschön
da kann man das Bier genießen
proppenvoll nach Hause gehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.08.2015
(Nr. 1345 aus Band 50)
Das Neue Klo (1342)
Das Neue Klo
Das Allerneuste, o Schreck, o Schrei
da kommt ein Wasserstrahl herbei
der spritzt von unten, ist von Nutzen
brauchst kein Papier mehr zu benutzen
Der Fön, der bläst noch alles schier
das ist ein Klo, das lob ich mir
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1342 aus Band 50)
Das stille Örtchen (1341)
Das stille Örtchen
Wenn dir dein Magen
richtig leer
da fühlst du dich
gar nicht mehr schwer
Denn auch dein Darm
will mal eine Pause
nicht immer nur
dies laut Gebrause
Darum ziehe dich
ruhig an den Ort zurück
denn dies ist dort
ein großes Glück
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1341 aus Band 50)
Der Mond (1328)
Der Mond
Der Mond so wunderbar und schön
du könntest öfter mal zusehn
wie er von der Sonne angestrahlt
so langsam zieht auf seiner Bahn
Verschwindet zwischen Strauch und Büschen
hinter Nachbars Haus nicht mehr zu blicken
und immer ist es wunderschön
siehst du den Mond
deine Zeit mit ihm
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1328 aus Band 50)
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Wir sind nur Gast (1339)
Wir sind nur Gast
Wir sind nur Gast
auf dieser Welt
waren einmal jung
und sind nun alt
Es hatte Höhen
und auch Tiefen
einen langen Weg
den wir so liefen
Doch wollen wir gerne
schauen zurück
auf die schönen Zeiten
die mit Glück
wenn auch die schlechten
gehören zum Leben
ohne die wäre es bestimmt
besser gewesen
So prägt uns das Leben
mit Höhen und Tiefen
wollen wir die Zukunft
optimistisch genießen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
14.08.2015
(Nr. 1339 aus Band 50)
Ein Leben geht (1340)
Ein Leben geht
Ein Leben geht zu Ende
wir falten unsere Hände
und sind nun still und leise
jeder auf seine Weise
Wir danken für dies Leben
das ward uns hier gegeben
auch wenn es nun zu Ende
wir falten unsere Hände
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.08.2015
(Nr. 1340 aus Band 50)
Trocken war es (1336)
Trocken war es
Trocken war es die letzten Wochen
da ist der Regen wunderschön
und die Reben brauchen Wasser
damit sie gut im Safte stehn
Hin und her zieht das Gewitter
Regen schwach und wieder stark
und der Boden mag dies Wetter
weil zu stark er gar nicht mag
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1336 aus Band 50)
Ein Glas vor dir (1335)
Ein Glas vor dir
Ein Glas vor dir
wie Sonne Gold
das Leben ist dir
wirklich hold
Ob es ein Wein
oder auch ein Bier
genussvoll ist
die Zeit mit dir
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1335 aus Band 50)
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Kleine und große (1338)
Kleine und große
Kleine und große Kugeln fallen
aus dem großen Himmelszelt
und verschiedene große Scheiben
sind von dieser Kraft zerschellt
und so manches schöne Auto
hat nun Dellen überall
denn die weißen harten Kugeln
kamen wie ein Überfall
auch so einige schöne Pflanzen
sehen aus wie ein gerupftes Huhn
und der Bauer mit seinen Reben
hofft, dass er noch kann was tun
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1338 aus Band 50)
Große Tropfen (1337)
Große Tropfen
Große Tropfen, Donnergrollen
Gewitter ist so angesagt
Blitze zucken quer am Himmel
hell wird es vor jedem Schlag
Wasser fließt auf trockenen Straßen
Blätter schwimmen in dem Fluss
und das Schauspiel quer am Himmel
ist für Mensch Angst und Genuss
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1337 aus Band 50)