Sonstige Gedichte

Gemäuer (867)

Donnerstag, Juni 5th, 2008 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Gemäuer

Dunkel ist es in dem Gemäuer
Zerbrochen ist der alte Krug
Die Spinnen bauen ihre Netze
vorbei die Zeit, als hier bewohnt

Was war´s doch hier mal für ein Leben
viel Trubel und die Heiterkeit
Was würd man dafür denn noch geben
wenn es hier, noch mal so weit

Unheimlich ist das alte Gemäuer
kein Leben mehr in Haus und Flur
Die Feuchtigkeit tropft von der Decke
nur Mäuse ziehen ihre Spur

Vorbei für Menschen hier das Leben
der Frohsinn und die Heiterkeit
Den Krug wird keiner mehr noch kleben
Gemäuer in der Dunkelheit

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 867 aus Band 31)

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Am Wiesenrain (864)

Samstag, Mai 31st, 2008 | Liebe, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Am Wiesenrain

So schreite ich am Wiesenrain
und seh ein Blümelein stehn
Die Schönheit überwältigt mich
Mein Herz ist am Vergehn

Es ruft, schau bitte mich nur an
und lass mich hier auch stehn
Denn jeder, der vorübergeht
dem wird sein Herz vergehn

So geh ich traurig von dem Ort
im Herz das Blümelein
Es blüht darin so wunderbar
als wär´s für mich allein

Bald geh ich wieder zum Wiesenrain
und schau ob mein Blümelein noch steht
Die Schönheit überwältigt mich
hoffentlich bleibt es noch lang so schön

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 864 aus Band 31)

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Du herrlich Blick (847)

Dienstag, Mai 20th, 2008 | Sonstige Gedichte | Ein Kommentar

 

Du herrlich Blick

Du herrlich Blick
aus großen Höhen
gegönnt sei dir
der Sonnenstrahl

Was kann der
weite Blick all sehen
hinab im tiefen
langen Tal

Der Rhein der
schlängelt durch die Auen
Vogesenberge
Täler, Höhn

Und weit im hinteren
deines Blickes
der Pfälzer Wald
von dannen zieht

Wie herrlich grün
sind hier die Berge
der weite Blick
durchs grüne Tal

Im Sonnenstrahl
die vielen Berge
und Tal, durch das
der Rhein sich zieht

Du darfst hier wohnen
Deine Heimat
aus der´s dich schwer
von dannen zieht

Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr.847 in Band 30)

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Sanft bläst (851)

Sonntag, Mai 11th, 2008 | Hoffnung, Sonstige Gedichte | Ein Kommentar

 

Sanft bläst

Sanft bläst der Wind
Freudig sind die Sonnenstrahlen
die dein Herz streicheln
wie das Blau des Himmels
oder das Blühen der Blumen
die an deinem Wegesrand
deines Lebens stehen
Schaue mit lächelndem Herzen
auf die Vielfalt der
wunderschönen Natur
und genieße die Tage
der Sonne, die dein
Leben begleiten, wie
das Abendrot des Tages
die auch Stunden der
Dunkelheit mit sich bringen
Lebe im Einklang mit Dir
und freue dich deiner Tage
mit Fröhlichkeit und Freude
Sanft sei die Welt zu dir

 

Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 851 aus Band 31)

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Die Muse (825)

Donnerstag, Februar 14th, 2008 | Glück, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

 Die Muse

Nimm doch ne Flasche Wein am Abend
und eine Kerze noch dazu
Dann lässt du dich in Stimmung tragen
der Mond, der scheint dir dabei zu

Du bleibst so gern am Balkon sitzen
Der Himmel zeigt dir jeden Stern
Die Hand lässt nun den Bleistift flitzen
Die Muse, die hat dich doch gern

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 825 aus Band 29)

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Fastnachtszeit (823) II

Freitag, Februar 1st, 2008 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Fastnachtszeit

Viele Menschen
auf den Straßen
Es ist Fastnachtszeit

Viele Menschen
Späße machen
Es ist Fastnachtszeit

 Viele Freunde
die sich treffen
In der Fastnachtszeit

Wenn sie
sich noch später binden

durch die Fastnachtszeit

Feiern viele
schöne Stunden
In der Fastnachtszeit

Schön, wenn sich
die Menschen finden
In der Fastnachtszeit

 Sich durch Freude
wieder finden
durch die Fastnachtszeit

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 823 aus Band 29)

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Ausgeruht (820)

Sonntag, Januar 27th, 2008 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

 Ausgeruht

Ausgeruht
am frühen Morgen
von dem Schlaf
der in der Nacht

Kannst bis abends
viel besorgen
was der Tag
so angebracht

Mühevoll
sind viele Stunden
die der Tag
so hat vollbracht

Ist man froh
es kommen die Stunden
bis man morgens
aufgewacht

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 820 aus Band 29)

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Tagesgespenst (267)

Donnerstag, Dezember 6th, 2007 | Nacht, Sonstige Gedichte | Ein Kommentar

 

Tagesgespenst  

Kennst du das Tagesgespenst der Nacht
das morgens ist erst aufgewacht

Es schaut dich morgens mürrisch an
was hast du ihm denn nur getan

Es mustert dich mit finsterem Blick
und du gibst Freundlichkeit zurück

Du kannst das morgens gar nicht leiden
und willst auch gar nicht mit ihm streiten

Wann ändert sich der mürrische Blick
und kommt die Freundlichkeit zurück

Verschwinde, du Tagesgespenst der Nacht
der Morgen ist erst aufgewacht
und der will schön und fröhlich sein
drum lass den Tag nun endlich allein

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 267 aus Band 7 )

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Morgendliche Nebelschwaden (260)

Montag, November 12th, 2007 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Morgendliche Nebelschwaden

Morgendliche Nebelschwaden
legen sich feucht auf jeden Rasen
glitzernd sich das Morgenlicht
an den Rasenspitzen bricht

Tropfen rollen auf den Boden
werden von diesem aufgesogen
bis die warmen Morgenstrahlen
den Rasen wieder im Nebel baden

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 260 aus Band 7 )

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Die Kate steht im Sonnenlicht (291)

Sonntag, November 11th, 2007 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Die Kate

Die Kate

 

 

Die Kate steht im Sonnenlicht 

Die Kate steht im Sonnenlicht
das Reetdach sich im Lichte bricht
Das Mauerwerk im Schatten steht
Das Windrad sich im Winde dreht

Die Kate glänzt in ihrer Pracht
das Alter hat sie schön gemacht
Die Handwerkskunst aus früher Zeit
im schönen Patina der langen Zeit

Wird dieses Mauerwerk gepflegt
die Kate noch eine Weile steht
und jeder, der vorübergeht
sich freut, dass diese Kate steht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 291 aus Band 8 )

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So Mensch (196)

Freitag, November 9th, 2007 | Nacht, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

 So Mensch

Die rauschenden Blätter
im wiegenden Wind
Die Stille des Abends
die Ruhe der Nacht

Das Plätschern des Wassers
im fließenden Bach
Das Leuchten des Mondes
am Horizont

Die Freiheit im Geiste
so Mensch wie wir sind

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 196 aus Band 4)

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Menschen hasten (195)

Freitag, November 9th, 2007 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Menschen hasten

Menschen hasten
Menschen rasten
Menschen gehen
hin und her

Auf und nieder
immer wieder
rauf und runter
immer bunter
ist die Welt
in der wir leben
oder streben
nach besserem Leben

Menschen hasten
Menschen rasten
Menschen gehen
hin und her

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 195 aus Band 4)

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Besinnliche Ruhe (194)

Freitag, November 9th, 2007 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Besinnliche Ruhe

Besinnliche Ruhe

 

 Besinnliche Ruhe

Besinnliche Ruhe
im Kirchengewölbe
Jahrhunderte alt
des Baumeisters würdig

Mit innerer Kraft
die Schlichtheit
sie strahlt
mit Würde
und Glanz

Die Ruhe besiegt
das innere Herz
im Kirchengewölbe
Jahrhunderte alt

 

Autor und Foto: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 194 aus Band 4)

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Was nützen die Sinne (189)

Freitag, November 9th, 2007 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Was nützen die Sinne

Was nützen die Sinne
was nützt das Herz
wenn es voll Trauer
und so voll Schmerz

Und toben die Sinne
da tobt auch das Herz
da kann es vertreiben
was war einmal Schmerz

Es toben die Sinne
es schlägt das Herz
wenn es voll Freude
und auch ohne Schmerz

Da lachen die Sinne
da freut sich das Herz
da geht’s nicht nach unten
nur noch himmelwärts

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 189 aus Band 4 )

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Blumen auf den Wiesen (184)

Freitag, November 9th, 2007 | Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Blumen auf den Wiesen

Blumen auf den Wiesen blühen
Vögel über Dächer fliegen
Menschen gehen auf den Wegen
In die Kirche für Gottes Segen

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 184 aus Band 4 )

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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