Archive for November, 2007
Schattenspiel (690)
Schattenspiel
Schattenspiel im Sonnenlicht
Schatten sich im Lichte bricht
rötlich ist der Abendschein
bis der Abend kehrt dann ein
Weich das Licht
und schön der Tag
warm der Abend
wie man es gerne mag
Oh wie schön ist
doch das Abendlicht
wenn der Abend
Sonne bricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 690 aus Band 24)
Anmerkung:
Dieses Gedicht steht auf der Titelseite des Gemeindebriefes der ev. luth. Kirchengemeinde St. Antonius Immensen in der Ausgabe August/September 2013.
Wolken (689)
Wolken
Kraftvoll ziehen Wolken auf
dunkel und auch hell
Wolkenspiel am Himmelszelt
dreht sich auch ganz schnell
Wolkenwand sich aufgetürmt
Wind kommt auf, es bläst und stürmt
und plötzlich ziehen Wolken fort
geblasen an einen anderen Ort
Wolken kommen und sie gehen
wunderschön mit anzusehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 689 aus Band 24)
Lebenserfahrung (688)
Lebenserfahrung
Steinig ist der Weg
den du gehst
Hoch sind die Berge
die du erklimmen mußt
Tief ist das Tal
in das du gehst
tiefer ist dieses
in das du unsanft fällst
Richte den Blick
auf die Berge
Erhaschen den Blick
auf die Schönheit der Wolken
Du hast ein Ziel, für das es sich lohnt
aus dem unmens tiefen dunklen Tal
den kräftezehrenden steinigen Aufstieg
in das Leben zu meistern
Freunde deines Lebens
werden dich unterstützen
um mit ihrer Hilfe den steinigen Weg
auf die Berge zu erklimmen
Um in deinem Glauben
auch die Schönheit der Täler
zu erkennen
Geprägt im Alter
hast du das Leben
erfahren
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 688 aus Band 24)
Auftanken (687)
Auftanken
Auftanken
Sich erfreun
Am schönen Tag
An der aufgehenden Sonne
Leben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 687 aus Band 24)
Ein Glockenspiel (686)
Ein Glockenspiel
Ein Glockenspiel klingt hell durch die Nacht
und sanft beschließt der Tag
Der Morgen erwacht kraftvoll in Purpurrot
was er wohl bringen mag
Das Spiel, das klingt bei Tag und Nacht
Dem Wind, dem ist´s egal
In schönen Tönen klingt die Melodie
des Glockenspiels und das viel tausendmal
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 686 aus Band 24)
Blitze zucken (685)
Blitze zucken
Blitze zucken
Menschen ducken
Bäume wiegen hin und her
Donner grollt
Der Mensch sich trollt
wenn Regen peitscht auf ihn hinab
Donnerschlag
der Mensch liegt wach
und ängstlich macht er Lichter an
Sturm, der bläst
was los, ist fort
liegt nun an einem anderen Ort
Strom fällt aus
dem Menschen ein Graus
hofft, dass ist der Spuk bald aus
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 685 aus Band 24)
Sanft entschlummert der Tag I (684)
Sanft entschlummert
Sanft entschlummert der Tag
Geräusche begleiten das
Dunkelwerden der Nacht
Stimmen von Menschen
brechen sich in den Häuserzeilen
Die wellenartigen Töne
der nahen Autobahn
verbinden sich mit dem monotonen Rollen
eines Zuges
Leiser werden die Töne
Ein Flugzeug dröhnt noch am Himmel
und ein Mülleimerdeckel klappert
Straßenlaternen schalten zurück
leise wird der Abend
Die Nacht ist eingekehrt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 684 aus Band 24 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde beim
Literarischen Abendspaziergang in Zürich Nord, im August 2016 vorgetragen.
Auf dem Balkon III (683)
Auf dem Balkon
Auf dem Balkon liegen
Die Sterne zum Träumen
Die Sehnsucht nach Glück
Weit sind die Gedanken
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 683 aus Band 24)
Die Hoffnung ist´s (680)
Die Hoffnung ist´s
Die Hoffnung ist´s, die wird genährt
auch wenn am Boden, fast zerstört
Die Hoffnung auf noch schöne Jahre
und nicht schon tot und auf der Bahre
Die Hoffnung in einem tiefen Tal
möcht bald schon sagen, war einmal
möcht Jahre noch, den Tag genießen
und mit den Enkeln Blumen gießen
Möcht an den Blüten mich erfreun
Spazieren gehn und das am Rhein
Möcht gesund mit Freud in Rente gehen
und nie mehr schlimme Zeiten sehen
Die Hoffnung wieder gesund zu werden
das wär das größte Geschenk auf Erden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 680 aus Band 24)
Jeder Tag II (679)
Jeder Tag
Es strahlt die Sonne
Leben lacht
So herrlich ist der Tag
Der Wind bläst sanft
die Wolken fort
So einen Tag man gerne mag
Wäre doch jeder Tag
im Leben
so strahlend
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 679 aus Band 24)
Die Kugel rollt (678)
Die Kugel rollt
Die Kugel rollt
der Kegel fällt
Die Kegelbrüder schauen dir zu
Die Kugel rollt
es wird zusammengezählt
der Kegelkönig, der bist du
vielleicht?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 678 aus Band 24)
Traum (677)
Traum
Traum, wie weit kannst du mich tragen
was willst du mir mit dem Traum denn sagen
Wie kann ich dich denn nur verstehn
als Traum wirst du sehr schnell vergehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 677 aus Band 24)
Die Farben (676)
Die Farben
Die Farben, Schönheit, Lebenskraft
die Freude in dem Menschen schafft
Die machen das Frühjahr wunderschön
und sind auch herrlich anzusehn
Die Farben, die von Wärme zeigen
Die Kälte alsbald schnell vertreiben
Das Frühjahr duftet und es riecht
der Mensch sich nicht mehr nur verkriecht
Genießt das Frühjahr, Lebenskraft
die Freude und das Leben schafft
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 676 aus Band 24)
Es ist immer nur … (400)
Es ist immer nur
Es ist immer nur die Liebe
Es ist immer nur das Glück
Es sind immer nur die Triebe
die mich bringen zu dir zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 400 aus Band 12)
Auch wenn … (399)
Auch wenn…
Auch wenn du wohnst in weiter Ferne
bist du mir nah und auch so hold
Ich hol herab für dich die Sterne
weil sich mit dir die Liebe lohnt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 399 aus Band 12)