Angst
Möchte Leben (496)
Möchte Leben
Möchte Leben,
möchte Lieben
möcht so gerne bei Dir sein
möcht nach all den vielen Schmerzen
auch bald kommen sehr schnell heim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 496 aus Band 16)
Die bist nur Gast (495)
Du bist nur Gast
Du bist nur Gast auf dieser Welt
und wirst von Gesundheit mitgeprägt
Du darfst hier viele Zeit genießen
doch manchmal musst du einiges büßen
Da zweifelst du, ob es gerecht sei
dass gerade du betroffen bist
Du hast versucht, den Menschen zu helfen
und warst dazu auch immer bereit
Warum ein Schicksalsschlag im Leben
dich plötzlich doch so hat ereilt
Es ist dem Herrgott doch sein Wille
dass er dich plötzlich prüfen lässt
Und nach den schweren
geprüften Stunden
kannst du mit Freunden feiern
ein schönes Fest
Es sollen alle zu dir kommen
die mit dir Freud und Leid geteilt
und alle danken dann dem Herrgott
dass man in Hoffnung auch geheilt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 495 aus Band 16)
Ich Dank den Menschen (494)
Ich dank den Menschen
Ich dank den Menschen, die mir helfen
die geben Lebensmut zurück
die mich bringen, aus dem Tal der Leiden
gemeinsam ein ganzes Stück zurück
Ich Dank den Ärzten, Schwestern, Helfern
den Freunden und der Familie
gemeinsam mir die Hoffnung geben
das Lebensgefühl als Dank zurück
Ich dank für Freundschaft und Vertrauen
für Liebe und für Zärtlichkeit
für nette Worte und das Lächeln
das Glück, das Stück für Stück zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 494 aus Band 16)
Im Wartestand (493)
Im Wartestand
Im Wartestand auf bessere Zeiten
die Hoffnung ist noch nicht vorbei
Die Schmerzen, die sind bald verschwunden
Gesundheit ist nicht einerlei
Gesundheit brauchen wir zum Leben
in unserer einen kleinen Welt
Auch wenn wir im Leben nach Höherem streben
ist nur Gesundheit die was zählt
Und alles, was wir hier genießen
wird von Gesundheit mitbestimmt
So lass Gesundheit voll genießen
sie ist vom Herrgott gelenkt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 493 aus Band 16)
Danke (492)
Danke
Ich danke euch, ihr fleißigen Helfer
die mit mir Freud und Leid geteilt
Durch Eure Hilfe, die mir Kraft gibt
werd ich hoffentlich auch bald geheilt
Die Angst versucht ihr mir zu nehmen
Das macht das Leben lebenswert
Und lieber Herrgott gib deinen Segen
dass in mir wieder Kraft einkehrt
Ich danke allen, die mir helfen
die mir auch wieder Mut gemacht
die mit mir dieses Tal durchschreiten
damit der Mensch in mir noch lacht
Nach all den vielen bösen Stunden
hoff ich auf eine Wiederkehr
Möchte mich bei allen Euch bedanken
Ihr helft mir dabei alle sehr
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 492 aus Band 16)
In Schmerzen (486)
In Schmerzen
In Schmerzen verbunden
die Zeit heilt die Wunden
Es braucht seine Zeit
bis Wunden verheilt
Nach Leben zu streben
der Sinn unseres Lebens
trotz Schmerzen geschunden
die Zeit heilt die Wunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 486 aus Band 16)
Die Angst davor (485)
Die Angst davor
Die Angst davor ist riesengroß
was wird mich nur erwarten
und ist der Kummer noch so groß
jetzt hilft nur noch das Warten
Der Geist, der ist jetzt wie gelähmt
der Körper wie gefangen
und all die Traurigkeit im Kopf
lässt einem nur noch bangen
Wo ist das Fünkchen Glück denn nur
das man doch braucht zum Leben
Oh Herrgott, gib doch bitte frei
das Fünkchen Glück des Lebens
weiß doch, dass es dich dort gibt
in meiner Seelenwelt
Heb deine Hand, beschütze mich
in meiner kleinen Welt
um dies zu überstehen
Der Glaube aus dem Herzen kommt
Du weißt es zu verstehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 485 aus Band 16)
Ich habe Angst (484)
Ich habe Angst
Ich habe Angst
du unbekannte Macht
was deine Kraft
so aus mir macht
Ich habe Angst
um meine Lieben
von der Angst
umhergetrieben
Von der unbekannten Macht
Ich habe Angst
mit viel Bedacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 484 aus Band 16)
Höhenflug (483)
Höhenflug
Nach einem Höhenflug des Lebens
steht man auf dem Boden, eben
unsanft wird man eingeholt
dass einem ja wird nicht zu wohl
Und im Wellenbad des Lebens
wird man auf- und abgetragen
als will der Herrgott einem sagen
du bist so nur ein kleines Licht
Schau nur wie die Welle bricht
Bist ein Tropfen auf dieser Welt
und auch schnell hinweggespült
Aber nach einem tiefen Tal
kommt die Zeit „es war einmal“
Lass dich von der Welle tragen
und die Sorgen schnell verjagen
Denk dabei auch an die Zeit
wenn die Welle bricht herein
So wirst du in deinem Leben
immer auf dem Boden stehen
ob die Welle groß, ob klein
ob sie trägt oder bricht herein
Denn nach ein paar schönen Stunden
kommen Sorgen unumwunden
Bist ein Tropfen dieser Welt
und mal ganz schnell weggespült
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 483 aus Band 16)
Die Angst sitzt (482)
Die Angst sitzt
Die Angst sitzt im Nacken
sie will dich packen
in schweren Stunden
Nerven geschunden
Fröhlichkeit verflogen
sind nur noch Sorgen
in schwerer Zeit
der Weg ist weit
Hoffst auf die Stunden
die mit Fröhlichkeit verbunden
lang sind Sekunden
bis sie gefunden
die Fröhlichkeit der Stunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 482 aus Band 16)
Du lachst (467)
Du lachst
Du lachst, du Mensch
kannst fröhlich sein
du strahlst vor Freud und Glück
und nur in deinem Inneren sein
ziehst du dich allein zurück
Wie es dort aussieht, das weißt nur du
nur du so ganz allein
und ab und zu darf doch vielleicht
ein Freund in dieses Heim
Auch wenn dieses Heim
das Reich für dich,
für dich nur ganz allein
sorg doch dafür, dass du nur bist,
nur bist nie ganz allein
Nimm diese Freude, die du gibst
für dich im Inneren auf
dann ist die Freude und das Glück
bei dir auch gern zu Haus
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 467 aus Band 15)
Die Erde zittert (466)
Die Erde zittert
Die Erde zittert
Mensch in Angst
Gewaltsam ist Natur
Wie grausam hinterlässt doch Meeresgewalt
zerstörend seine Spur
Herrgott ermahnt zur Menschlichkeit
im Geben und im Sein
Warum schlägt der Mensch denn nur
sich immer den Schädel ein
Das Leben ist so schnell vorbei
durch der Gewalten Spur
ermahnt den Mensch, wie klein er ist
in dieser der Natur
Der Mensch hinterlässt auf dieser Welt
seine eigene kleine Spur
Nur wenn der Herrgott es nicht mehr will
geht sie auf in der Natur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 466 aus Band 15)
Novembersturm (463)
Novembersturm
Novembersturm fegt über’s Land
die Äste brechend biegend
Der Mensch, der kommt nach Haus gerannt
quer über der Straße liegend
Die Blätter, die sind aufgetürmt
der Winter ist bereit
der Igel sucht sich ein Quartier
bald ist es Weihnachtszeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 463 aus Band 15)
Friedenszelt (460)
Friedenszelt
Der Mond erstrahlt am Himmelszelt
Die Nacht wird hell und klar
Und unten steht ein Friedenszelt
Wer weiß, was einst geschah
Dort feiern Menschen in dem Zelt,
Menschen verschiedener Nationen
Gemeinsam sind sie nun,
die neuen Friedensboten
Und alle wollen sie gemeinsam vermeiden
dass es wieder gibt
unsägliche Kriegeszeiten
Geh Du auch hin
ins Friedenszelt
Die Nacht ist hell und klar
Der Mond, er steht am Himmelszelt,
er weiß, was einst geschah
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 460 aus Band 15)
Wahnsinn verschwunden (455)
Wahnsinn verschwunden
Vergangene Zeiten
waren schwere Zeiten
Elend und Leid
kein Zeitvertreib
Bomben und Tod
Menschen und Not
sind sie verschwunden
nicht mehr gefunden
Waren schwere Zeiten
Menschen sie bereiten
Menschen getrennt
Wahnsinn verrennt
Menschen, die trennen
Menschen, die rennen
Menschen vereint
War schwere Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 455 aus Band 15)