Hoffnung
Jeder Tag II (679)
Jeder Tag
Es strahlt die Sonne
Leben lacht
So herrlich ist der Tag
Der Wind bläst sanft
die Wolken fort
So einen Tag man gerne mag
Wäre doch jeder Tag
im Leben
so strahlend
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 679 aus Band 24)
Der Sonnenstrahl (398)
Der Sonnenstrahl
Der Sonnenstrahl am Horizont
der ist für dich verborgen
doch auch für dich kommt noch das Licht
er kommt halt eben morgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 398 aus Band 12)
Die Hoffnung (390)
Die Hoffnung
Der Wind, der durch die Gassen fegt
die Blätter dreh´n im Wind
Der Sturm, der weit die Äste biegt
singt pfeifend hell sein Lied
Wenn dann die Bäume leergefegt
der Winter Einzug hält
Die Flocken sich im Winde dreh´n
die Landschaft ist versteckt
Und wenn der erste Krokus blüht
die Sonne wieder scheint
Die Vögel singen auch ihr Lied
ja, jetzt ist Frühlingszeit
Bald ist dann wieder alles grün
der Mensch zum Baden geht
dann hofft er, dass die Jahreszeit
noch eine Weile geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 390 aus Band 12)
Ich sah (387)
Ich sah
Ich sah ein Mädchen
wunderschön
So einsam an dem Strande
steh´n
Von ihrer Schönheit, ich entzückt
Von ihren Augen, schier verrückt
Ich möcht mit ihr am Strande steh´n
und auch mal durch das Wasser geh´n
Ich möcht in ihren Augen weiden
und hoff auf Zukunft von uns beiden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 387 aus Band 12)
Mein Wunsch / Ich wünsch (338)
Mein Wunsch / Ich wünsch
Ich wünsch Dir einen guten Morgen.
Ich wünsch Dir einen guten Tag.
Sei Dein Tag doch ohne Sorgen,
so ein Tag wie Du ihn magst
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 338 aus Band 10)
Hand in Hand (675)
Hand in Hand
Ich möchte gehen Hand in Hand
die Sterne mit dir zähln
und möchte unterm Mondenschein
recht lange bleiben stehn
Ich möchte gern die Sterne zähln
viel Jahre, nur mit dir
verliebt mit dir im Mondenschein
recht lange bleiben stehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 675 aus Band 23)
Positiv (664)
Positiv
Positiv in den Gedanken
möcht ich durch das Leben schweben
und bitte darum, den Herrgott gnädiglich
mir noch eine Weile von dem Leben zu geben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 664 aus Band 23)
Gefühle II (661)
Gefühle
Gefühle in Angst und Hoffnung
fahren gemeinsam Achterbahn
im täglichen Sein
Schweißperlen des Lebens
tropfen in den Garten des Hoffens
und netzen ein Pflänzchen des Menschseins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 661 aus Band 23)
Der Stern der Hoffnung (660)
Der Stern der Hoffnung
Der Stern der Hoffnung leuchtet
in der dunklen Nacht
Das Fünkchen seines Lichtes
hat Hoffnung angebracht
Du kleines Fünkchen Hoffnung
strahl wie ein heller Stern
und nähr im dunklen Herzen
das Licht, das nah
und doch so fern
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 660 aus Band 23)
Reich mir … (654)
Reich mir
Reich mir die Hand
zum Leben
Das Leben zu verstehn
und lass in schweren Stunden
die Hand nie wieder gehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 654 aus Band 23)
Dunkle Wolken II (651)
Dunkle Wolken
Dunkle Wolken in den Gedanken
tragen das Licht der Hoffnung
in die Dunkelheit der Nacht
Das Grau der Angst
verbindet sich
mit dem hellen Licht der Hoffnung
in der das Pendel des Lebens
seinen Takt
auf dem steinigen Weg
der menschlichen Hoffnung schlägt
Die Kraft der Bewegung
treibt die Zuversicht
aus den Tiefen der Angst
in die Wolken des hellen Lichts
der Hoffnung und des menschlichen Seins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 651 aus Band 23)
Der Brunnen (645)
Der Brunnen
Gebrochen die Flügel
Das Rad, es steht still
Der Brunnen versandet
weil Gott es so will
Der Mensch ließ geschehen
Der Wind hat zerstört
Die Steine zerbröckeln
hat niemand gestört
Die Schönheit verschwunden
Es zu sehen, tut weh
Wenn niemand es richtet
Bald ist es zu spät
Besinn dich auf Werte
die mit Sinn einst gebaut
Aus den Baumeistern kann man lernen
die Schönheit, sie kunstvoll erbaut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 645 aus Band 22)
Es tickt die Uhr (597)
Es tickt die Uhr
Es tickt die Uhr
Die Zeit verrinnt
Vorbei gehen viele Stunden
Stehst vor der Bahre
warst ein Kind
Hast du dein Glück gefunden
Es tickt die Uhr
Mit Ärger, Leid
tut dir die verlorene Zeit nicht leid
Vorbei sind doch die Stunden
Genieß die Freude
nicht das Leid
dann hast du Glückssekunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 597 aus Band 20)
Der Berg ist leer (571)
Der Berg ist leer
Der Berg ist leer
kein Baum, kein Strauch
von einem Sturm, wie leergefegt
und von dem Mensch der Rest zerlegt
Nur mühsam erholt sich die Natur
von dieser extremen, besonderen Zäsur
Doch sie erholt sich
die Natur
es ist, als sei es eine Kur
um wieder sich zurück zu finden
muss die Natur sich manchmal schinden
Es ist der Mensch, der nun mehr stört
und damit die Natur zerstört
Der Mensch in „ seiner Klugheit“ ist´s
der diesen Kreislauf öfters bricht
Nur wenn der Mensch sich auf die Natur besinnt
die Natur nur dadurch wieder gewinnt
Um sich wieder zu erholen
nach den Stürmen,
nach dem Toben
Es wieder blüht und wieder grünt
sich die Natur mit Mensch versühnt
Doch die Natur braucht ihre Zeit
um nach dem Sturm,
sie ist gereift
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 571 aus Band 19)
Morgenröte (553)
Morgenröte
Morgenröte
Nebelschwaden
Herz erwärmt
in Sonne baden
Morgenröte
glücklich sein
Herz erwärmt
im Sonnenschein
Morgenröte
frohe Stunden
Herz erwärmt
das Glück gefunden
Morgenröte
dich gefunden
Herz erwärmt
sind schöne Stunden
Morgenröte
mit dir allein
Herz erwärmt
kann glücklich sein
Morgenröte
in den Armen liegen
Herz erwärmt
mit Kuss besiegen
Morgenröte
lang die Stunden
Herz erwärmt
froh dich gefunden
Morgenröte
möcht nicht scheiden
Herz erwärmt
möcht bei dir bleiben
Morgenröte
Licht erblasst
Herz erwärmt
Amor hat uns abgepasst
Morgenröte
geht vorbei
Herz erwärmt
ist nicht einerlei
Morgenröte
soll nie vergehen
Herz erwärmt
immer in der Sonne stehen
Morgenröte
wie ich dich mag
Herz erwärmt
bitte jeden Tag
Morgenröte
im Herzen scheint
Herz erwärmt
sind wir vereint
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 553 aus Band 19)