Nacht
Auf dem Balkon (582)
Auf dem Balkon
Auf dem Balkon sitzen
Nicht um zu schwitzen
Den Abend genießen
Den Tag zu beschließen
Die Ruhe der Nacht
Wenn Tagwerk vollbracht
Die Hektik und der Stress
Ein das Menschsein vergessen lässt
Für was wir denn leben
Um immer zu streben
Mensch, komm doch zurück
Genieß doch dein Glück
Bei einem Bierchen und Wein
Um auf dem Balkon zu sitzen
und den Abend zu genießen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 582 aus Band 20)
Die Dienstleistung (507)
Die Dienstleistung
Die Dienstleistung als Krankenschwester
wird verkannt in unserer Zeit
Doch man danke ihrer Leistung
ist sie zu jeder Hilf bereit
Arbeitet morgens, mittags, abends
und zu jeder Tageszeit
selbst zu nächtlichen Stunden
ist zur Arbeit sie bereit
Diese Dienstleistungszeiten kennen keine Grenzen
ob am Tag und ob bei Nacht
Darum sag danke diesen Schwestern
die für Hilfe, für dich bereit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 507 aus Band 17)
Der Tag (489)
Der Tag
Vorbei ist er, der Tag
Vorbei sind schöne Stunden
Die Hitze, die war eine Plag
die kühle Nacht gefunden
Die Sterne stehen am Himmelszelt
Die Luft ist klar und rein
Wenn man die Nacht genießen kann
dann sind die Stunden fein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 489 aus Band 16)
Der Mond ist hell (449)
Der Mond ist hell
Der Mond ist hell,
die Nacht ist klar.
Der Lärm, der ist entschwunden.
Nur dir, das ist doch allen klar,
das Bierchen tut dir munden
Genieß den hellen Mondenschein
Die Nacht, die hell und klar
Das Bierchen, das so klar und hell,
das ist bei dir entschwunden
Auch wenn sie es nicht ganz verstehen
Das Bierchen war Genuss
Auch wenn sie es nicht können sehen
den Mond, die Nacht, Genuss
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 449 aus Band 14)
Der Rollladen (443)
Rollladen
Ratschend saust der Rollladen runter
und die Nachbarn werden munter
Denn für sie war es schon Nacht
wurden sie nun um ihren Schlaf gebracht
Doch der dieses hat gemacht
hat es auch noch Spaß gebracht
Hoffentlich wird er auch mal munter
wenn beim Nachbarn geht der Rollladen runter
Hei hat es dann Spaß gemacht
wenn er um seinen Schlaf gebracht
Denk auch an den anderen von nebenan
denn sonnst bist du ja auch mal dran
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 443 aus BAnd 14)
Die Mühle (440)
Die Mühle
Die Mühle, die am Straßenrand steht
der Wind, der ihre Flügel dreht
Die Flügel, die dir zugewandt
drehen sich, wie von leichter Hand
Und die Mühle ächzt und stöhnt
und die ganze Mühle dröhnt
Schwer dreht sich das Mühlenrad
wenn es auch nichts zu mahlen hat
Auch wenn sie nur als Museum dort steht
Früher hat sie sich ständig im Wind gedreht
Der Müller hatte sie schön gemacht
Sie steht jetzt da in ihrer Pracht
Auch wenn kein Müller sie mehr bedient
hat sie die Achtung des Menschen verdient
Darum bleibe auch mal am Straßenrand stehen
und schau, wie sich die stolzen Flügel drehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 440 aus Band 14)
In einer lauen Sommernacht (437)
In einer lauen Sommernacht
In einer lauen Sommernacht
möcht ich so gern spazieren gehn
und nach den vielen Sternen sehn
Möcht mit Dir im Mondenschein
nach langem Spaziergang gehen heim
und möcht mit Dir die Nacht begießen
mit einem Glas Sekt, bis sieben
Und möcht dann an der Uhrzeit drehn
dass es auch bald wird wieder zehn
Um dann in lauer Sommernacht
spazieren geh´ n
hat Spaß gemacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 437 aus Band 14)
Der Abendwind (423)
Der Abendwind
Der Abendwind
Erfrischung bringt
Die Schwüle des Tages ist vorbei
Der Mond, der nun am Himmel steht
ihm ist es einerlei
Der Mensch genießt die Abendruhe
bis er zu Bette geht
Genießt die Nachtruhe stundenlang
bis dann der Hahn gekräht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 423 aus Band 13)
Abendstunden (422)
Abendstunden
Abendstunden
Ruh erwacht
und der Mensch
sagt gute Nacht
Auch die Tiere
geh´n zur Ruh
Schließ nur deine Haustür zu
Sonst kommen hin und wieder dann
ein paar böse Buben an
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 422 aus Band 13)
Ein Glas Wein (242)
Ein Glas Wein
Ein Glas Wein bis Mitternacht
da hat das Trinken Spaß gemacht
Nun sitzen sie noch hier
bis morgens früh um vier
Es wird auch Zeit, dass sie nun geh´n
Sie sind auch nicht mehr zu versteh´n
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 242 aus Band 6)
Goldene Sonne (237)
Goldene Sonne
Goldene Sonne
und silberner Mond
mit leuchtenden Sternen
am Himmelszelt wohnt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 237 aus Band 6)
Sonnenstrahlen II (119)
Sonnenstrahlen
Sonnenstrahlen
dunkle Wolken
Wind zerzaust das Haar im Licht
Eilig sich die Menschen tummeln
bevor das Abendlicht zerbricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 119 aus Band 19)
Der Mond geht auf (367)
Der Mond geht auf
Der Mond geht auf
die Sonne geht
Die Blätter sind
vom Wind verweht
Der Tag neigt sich
dem Ende zu
der Mensch,
der findet seine Ruh
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 367 aus Band 11)
Die helle Nacht (682)
Die helle Nacht
Die Nacht wird nicht dunkel
der Mond scheint so hell
Verliebte genießen
das Leben ist toll
Der Mond lacht zum Menschen
und der sich recht freut
Verliebte sich finden
wird die Nacht nicht bereut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 682 aus Band 24)
Das Glühwürmchen (154)
Glühwürmchen
Glühwürmchen glüht am Straßenrand
es glüht und ist so unerkannt
Am Abend glüht es so versteckt
es glüht und bleibt oft unentdeckt
Der Mensch beachtet es oft kaum
wenn es so glüht in seinem Raum
Obwohl es glüht in seiner Pracht
wird es vom Menschen kaum beacht´
Und wenn´s der Mensch mal hat entdeckt
das Glühwürmchen sich schnell versteckt
Will´s dann der Mensch bekommen zu sehen
da muss er bleiben ruhig stehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 154 aus Band 3)
