Nacht
Der erste Sonnenstrahl (389)
Der erste Sonnenstrahl
Der erste Sonnenstrahl des Morgens
die dunkle Nacht vergessen lässt
Der neue Tag kennt keine Sorgen
die dir den Tag vermiesen lässt
Genieß den Sonnenstrahl des Morgens
genieß die Sonne und das Licht
genieß die Schönheit dieses Tages
bis dass die Dunkelheit ihn bricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 389 aus Band 12)
Nacht erwacht (321)
Nacht erwacht
Am Abend, wenn die Nacht erwacht
Der Tag wird um das Licht gebracht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 321 aus Band 9)
Blitz und Donner (673)
Blitz und Donner
Es blitzt, es donnert und es kracht
Schnell bist du um den Schlaf gebracht
Die Blitze sind nett anzusehn
kann man sie aus der Ferne sehn
Nur wenn es dauernd blitzt und kracht
dann ist die Vorsicht angedacht
Es zuckt, die Angst, wenn es so hell
kommt auch der Donner dann sehr schnell
Auch jeder Hund wird da schnell munter
wenn es das Wetter treibt noch bunter
Die Katze schaut ängstlich daher
und findet keine Mäuse mehr
Die haben sich sehr schnell verzogen
vor diesem Wetter
dem da oben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 673 aus Band 23)
Weiche Strahlen (671)
Weiche Strahlen
Weiche Strahlen der Abendsonne
beschließen den sonnigen Tag
Vielstimmig ist der Klang
der jubilierenden Vögel
die ihr Abendlied trällern
bis dass die Dunkelheit
der aufkommenden Nacht
ihr Lied verstummen lässt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 671 aus Band 23)
Der helle Mond (670)
Der helle Mond
Der helle Mond am Firmament
Gedanken in den Sternen
Diese Schöpfung hat der Herrgott
doch so schön gemacht
und uns in diese Welt gebracht
Darum danken wir dem Herrgott hier
dass er uns dies erleben lässt
und hoffen, dass er uns noch gibt
noch weiter seinen Segen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 670 aus Band 23)
Versteckter Mond (669)
Versteckter Mond
Der halbe Mond
ist so versteckt
Die Erde hat ihn zugedeckt
Er strahlt so schön
im Sonnenlicht
bis dass die Erde
es dann bricht
Neumond
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 669 aus Band 23)
Der volle Mond (667)
Der volle Mond
Wie schön ist´s doch
beim Abendgang
den vollen Mond
zu sehn
Verliebte bleiben
Hand in Hand
da gerne drunter stehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 667 aus Band 23)
Der Tag beginnt (627)
Der Tag beginnt
Die Dämmerung des Morgens
zaubert erste wärmende
Sonnenstrahlen an den Horizont
Geräusche eines kleinen Autos
durchbrechen die Ruhe
der vergehenden Nacht
Der Bäcker öffnet die
quietschende Gartenpforte
und hängt seine frisch
duftenden Brötchen an die Haustüre
Die Zeitungsfrau schiebt ihren
Bollerwagen durch
den Tau des Morgens
Klappern des Deckels
eines Briefkastens
als die druckfrische Zeitung
im Schlund desselben verschwindet
Ruhe kehrt wieder ein
bis die Vögel
die Sonnenstrahlen
des neuen Tages
mit ihrem vielfältigen Gesang
begrüßen
Die ersten Wecker
bringen verschlafene Menschen
aus ihren warmen Betten
Der Tag beginnt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 627 aus Band 22)
Im weichen Licht (624)
Im weichen Licht
Im weichen Licht des Elfenhains
da kehrst du gern in Träume ein
Das Mondlicht scheint
das Herz erwärmt
Die Seele schwimmt
im Glücklichsein
Die Tropfen blinken in allen Farben
an der sich dort die Elfen laben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 624 aus Band 21)
Die Träume der Nacht (622)
Die Träume der Nacht
Die Träume der Nacht
In unendlichen Weiten
Ziehen der Träume
Wolken dahin
Freude empfinden
sich in Wolken finden
Die schweben im Glück
unendlich in Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 622 aus Band 21)
Abendrot II (625)
Abendrot
Ruhig liegt die See
Nebeltropfen streicheln das Seegras
und umhüllen es mit ihrer
glitzernden Nässe
Laut schreien
die Wildgänse im Flug
über das Land
bis sie sich
schwebend auf einem
Acker niederlassen
Die Sonne zaubert
mit ihren Strahlen
einen bunten Blumenstrauß
von Licht an den
Horizont
Sanft geht der
Tag zu Ende
Abendrot
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 625 aus Band 21)
Anmerkung: Dieses Gedicht erschien 2007 in der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte Anthologie „Ausgewählte Werke X“ und in der Frankfurter Bibliothek
Gedanken (600)
Gedanken
Die Nacht
Der Mond
Gedanken
in Weiten
Die Sommernacht
Vollmond
Schönheit zum Greifen
unendlich weit
In die Ruhe der Nacht
verschlafen die Menschen
die Schönheit der Zeit
Unwirklich bist du
und golden im Strahle der Sonne
In der Nacht
Der Mond
Gedanken
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 600 aus Band 20)
Der Mond erwacht (599)
Der Mond erwacht
Der Mond erwacht
aus seinem Schlaf
Er leuchtet in der Sonne
Als Ball oben
am Himmelszelt
Er leuchtet dort mit Wonne
Die Schönheit ist es
die gefällt
Das schöne Himmelsspiel
Und keiner
der es sehen kann
ihm dies nicht auch gefiel
Da merkt man, wie als Mensch man klein
ein Spielball der Natur
Was Gott sich da geschaffen hat
Das ist die Schöpfung pur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 599 aus Band 20)
Mondenschein (598)
Mondenschein
Der Mond ist aufgegangen
die Schönheit dich gefangen
dort droben am Himmelszelt
Doch nur in klaren Stunden
bist du nicht schnell verschwunden
als Vollmond, kugelrund
Der Mond ist aufgegangen
doch Wolken, die gefangen
dein strahlend helles Licht
Der Mond ward aufgegangen
die Wolken, die gefangen
vorbei, du Mondenschein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 598 aus Band 20)
Sternenklare Nacht (594)
Sternenklare Nacht
Der Mond
Die Nacht wird zum Tag
Gedanken streifen den Horizont
Unzählige Sterne
zeigen die Weite des Raumes
in dem wir leben
den wir nur erahnen
nie erleben und nie ganz
begreifen werden
Doch freuen wir uns
der Schönheit der Nacht
der Kühle eines Sommerabends
und lauschen der Geräusche
die die Stille der Nacht
durchschreiten
Beschließe den Tag
in der Stille mit dir selbst
und die Aufgabe des nächsten Tages
gehen dir leichter von der Hand
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 594 aus Band 20)