Herbst
Herbst I (60)
Herbst
Gelbe Blätter an den Bäumen
deinen Wegesrande säumen
Herbst ist wieder angesagt
und das Weihnachtsfest, das naht
Kälte kriecht in deine Knochen
und der Glühwein, der soll kochen
zum Weihnachtsfest kommen alle herbei
und schon ist wieder ein Jahr vorbei
(Nr. 60 aus Band 1)
Kühle Abendstunden (789)
Kühle Abendstunden
Kühl werden die Abendstunden
Sonne scheint nicht mehr so warm
Sommertraum, der ist verschwunden
Herbst nimmt uns in seinen Arm
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 789 aus Band 28)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Pfarreiblatt Stanstaad Obbürgen Kehrsiten, Schweiz, Ausgabe 18 2012, 29.9.2012 – 13.10.2012, Seite 5 , im September 2012 abgedruckt.
Warm und kalt (758)
Warm und kalt
Kraftvoll scheint die Sonne am Tag
die Wolken ziehen dahin
und Wärme ist fast eine Plag
Es sei dem Tag verziehn
Genießen kann man draußen Zeit
Die Licht und Freude bringt
Denn bald ist es schon Weihnachtszeit
die uns nach innen zwingt
Es ist doch schön, wenn Wolken ziehn
am großen Himmelsblau
Die Wolken mit dem Lichte spieln
die Sommersonnenschau
Auch wenn sie schon mal dunkler werden
mit Regen, Kraft und Wind
So dass es kühler wird auf Erden
Der Sonne sei es verziehn.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 758 aus Band 27)
Jahreszeit, Ewigkeit (771)
Jahreszeit, Ewigkeit
Blätter fallen von den Bäumen
langsam färbt der Wald sich braun
Wärme ist noch nicht verschwunden
Herbst ergreift für sich den Raum
Langsam dreht die Jahreszeit
an der Zeit der Ewigkeit
So vergeht doch manches Jahr
Sommer wie Winter, wie es auch war
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 771 aus Band 27)
Herbst III (779)
Herbst
Der Wind zerzaust
die Blätter fliegen
zerbrochen sich
auf den Boden schieben
Kalt werden die Tage
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 779 aus Band 28)
Wind I (777)
Wind
Wind bläst über Berg und Land
und die Blätter fliegen
Viele Äste biegen sich
von dem Wind getrieben
Stürmisch ist des Herbstes Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 777 aus Band 28)
Herbstlich (778)
Herbstlich
Zerbrochen ist so manches Blatt
Der Wind, der hat es abgemacht
Der Herbst, der hat es bunt gefärbt
von Sonne ist es ausgegerbt
So ist der Kreislauf, von ganz oben
schwebt es herab nun auf den Boden
Vorbei die grüne Herrlichkeit
der Winter, der ist nicht mehr weit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 778 aus Band 28)
Siehst du wieder Stoppelfelder (297)
Siehst du wieder Stoppelfelder
Siehst du wieder Stoppelfelder
wird es bald auch wieder kälter
Es ist nun wieder Erntezeit
und der Herbst, der ist nicht weit
Der Bauer freut sich, viel zu tun
und keine Zeit um aus zu ruhn
Der Mähdrescher dreht seine Runden
der Bauer kann sein Land erkunden
Bereitet sein Land im Herbst noch vor
genau so schön wie es zuvor
damit dann wieder Erntezeit
und die Stoppelfelder, die sind weit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 297 aus Band 8 )
Groß ist der Kastanienbaum (294)
Groß ist der Kastanienbaum
Groß ist der Kastanienbaum
der da steht in seinem Raum
Majestätisch er so steht
sich das Blatt im Winde dreht
Blüht so schön im Frühjahrslicht
bis im Herbst die Frucht zerbricht
Kastanien auf den Boden fallen
in ihren stacheligen runden Schalen
Werden vom Boden aufgelesen
und dem Förster dann gegeben
Schmeckt der Wildsau in ihrem Raum
Die Kastanien vom Kastanienbaum
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 294 aus Band 8 )
Der Wind (270)
Der Wind
Der Wind rauscht durch den Blätterwald
und diese Blätter fallen bald
Wenn sie vom Herbststurm angetrieben
sich wirbelnd auf den Boden schieben
Dann ist das Grün Vergangenheit
und der Winter, der ist nicht mehr weit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 270 aus Band 7)
Anmerkung: Dieses Gedicht ist in
- ) „Aktuelles“ Mitteilungsblatt Gesamtgemeinde Bardowick, Ausgabe 5/2009, auf der Titelseite abgedruckt worden.
- ) Leuziger Zytig 02-14, ch, Seite 2, Ausgabe 2, Dezember 2014 abgedruckt worden.
Fliegende Blätter (232)
Fliegende Blätter
Fliegende Blätter
in stürmischer Nacht
Peitschen des Regens
hat Kälte gebracht
Zerzauste Bäume
im Morgenrot steh´n
trocknen im Winde
der Tag wird noch schön
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 232 aus Band 6)