Soldat …. (1701)

Samstag, Januar 28th, 2023 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Soldat…

du stehst jetzt hier
im falschen Land
hast eine Waffe
in der Hand

was willst du hier
in einem freien Land
zerstörst unsere Städte
und auch unser Land

ist dies deine Freundschaft
ein bitterer Gruß
viele Menschen sterben
durch deinen Beschuss

fahr doch nach Hause
dein Mütterlein wartet
sie wird sich bestimmt freuen
dich noch lebend zu sehen

11.05.2022
© Gerhard Ledwina
Nr. 1701 aus Band 65
„Keine Geschichte aber Gedichte“

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Kleine weiche Sonnenstrahlen (1713)

Samstag, Januar 28th, 2023 | Kinder, Morgen | Keine Kommentare

Kleine weiche Sonnenstrahlen

Kleine weiche Sonnenstrahlen
hellen auf des Tages Licht
muntere Kinder hinterfragen
bekommt der Tag ein fröhliches Gesicht

munter tanzen kleine Fliegen
um den Obstkorb hin und her
und im morgendlichen Lichte
beginnt der laute Berufsverkehr

fröhlich spielen kleine Kinder
mit dem Sand und mit dem Matsch
und im Becken das am Rande
machen sie so richtig platsch

3.9.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1713 aus Band 65
„Keine Geschichte aber Gedichte“

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Fliege (1719)

Freitag, Januar 27th, 2023 | Antikriegsgedicht, Europa, Frieden | Keine Kommentare

Fliege

Fliege kleine Friedenstaube
bring uns Hoffnung, bring uns Glück
mit der Weite deines Fluges
bring den Frieden uns zurück

Fliege kleine Friedenstaube
jeder Krieg ist doch kein Glück
mit der Hoffnung deines Fluges
bring den Frieden uns zurück

Fliege kleine Friedenstaube
lass mit der Hoffnung kein Ende sein
sollen die Menschen in den Kriegen
alle wieder in Frieden heim

Fliege kleine Friedenstaube
jeder Mensch im Tod zu viel
ist er dort doch nur noch Schlachtvieh
nur weil Verrückten dies gefiel

15.11.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1719 aus Band 65
„Keine Geschichte aber Gedichte“

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Neulich ( 1724)

Freitag, Januar 27th, 2023 | Ostsee, Sommer, Strandgedicht, Urlaub | Keine Kommentare

Neulich

Neulich saß ich doch am Strande
mit einer Möwe die ich kannte
weil sie mir mein Brötchen nahm
habe ich heute von ihr erfahrn

wieder machte sie fette Beute
was sie wieder nicht bereute
denn der Mensch hält ihr es hin
Vorsicht kam ihm nicht in den Sinn

hatte sie doch eine Freude
über diese fette Beute
lecker schmeckt ein Fisch am Strand
halte ihn geschützt in deiner Hand

18.12.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1724 aus Band 65
„Keine Geschichte aber Gedichte“

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Guten Rutsch in eine friedlichere Zeit

Donnerstag, Dezember 29th, 2022 | Angst, Hoffnung, Jahreswechsel | Keine Kommentare

Wünsche allen Leserinnen und Lesern meiner kleinen Zeilen einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023.
Vebunden mit dem innigen Wunsch einer friedlicheren Zeit ohne Krieg und Vertreibung und der Einsicht das es nur mit Frieden eine Möglichkeit eines geordneten Miteinanders gibt.
Hatten man denn aus der vergangenen Geschichte mit den vielen Kriegen denn wirklich nichts gelernt, insbesonder des ersten und zweiten Weltkrieges? Besetzung und Unterdrückung wird das Freiheitsbestreben von Menschen nicht auslöschen können.

Ihr Gerhard Ledwina

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Ich höre …. (1689)

Donnerstag, Juli 7th, 2022 | Familie, Trauer | Keine Kommentare

Ich höre

Ich höre deine Stimme
und kann nicht mit dir reden
Ich kannte dein Leid
und konnte dir nicht helfen
aber in meinem Herzen
bist du zu Hause

3.05.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1689 aus Band 64

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Entspannt (1684)

Donnerstag, Juli 7th, 2022 | Allgemein | Keine Kommentare

Entspannt

Entspannt schau ich so auf den Tag
was er wohl heute bringen mag
hat er ein freundliches Gesicht
bis dass die Dunkelheit einbricht

zeigt er sich von seiner schönen Seite
in glücklichen Stunden mit unendlicher Weite
oder zeigt er sich nur grau und trist
dass man die Stunden sehr gerne vergisst

dieser Tag, der wird schön
und wie er verläuft
das werden wir sehn

14.11.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1684 aus Band 64

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Umarmung (1680)

Mittwoch, Juli 6th, 2022 | Glück | Keine Kommentare

Umarmung

Umarmung
bringt Freude
und seelisches Glück
nutze die
Zeit

1.09.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1680 aus Band 64

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Was ist schon …. (1678)

Mittwoch, Juni 15th, 2022 | Freundschaft, Glück, Liebe | Keine Kommentare

Was ist schon…

Was ist schon alles Gold der Welt
gegenüber deiner Freundschaft wert
und man im Herzen sich versteht
ist darin nichts verkehrt

was wiegt denn diese Freundschaft auf
auch wenn sie weit entfernt
es ist das Glück, dass man sich kennt
und Flamme die im Herzen brennt

was ist diese Freundschaft für ein Glück
sich dabei so gut zu verstehen
zu schreiben und lesen über Glück und Leid
und so fest zueinander zu stehen

Diese Freundschaft ist das Gold des Seins
das gemeinsam in den Herzen liegt
ein Zufall den es im Menschsein gibt
wo Freundsein überwiegt

6.06.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1678 aus Band 64

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Enkelfreude (1686)

Donnerstag, Juni 9th, 2022 | Familie, Glück, Kinder, Kindergedichte | Keine Kommentare

Enkelfreude

Schaudernd läuft die kleine Freude
über dieses schöne Glück
die durch deinen ganzen Körper
wenn dein Enkelkind dich drückt

wie genießt man die Sekunden
die doch leider sind so schnell vorbei
wenn dein Enkelkind dich anschaut
schmilzt du wie ein Schokoladenei

4.12.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1686 aus Band 64

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Wenn ich an meinen Bruder (1688)

Donnerstag, Juni 9th, 2022 | Familie, Krankheit, Trauer | Keine Kommentare

Wenn ich an meinen Bruder

Wenn ich an meinen Bruder denke
und ich ihm ein paar Gedanken schenke
ich wünschte du wärst jetzt noch hier
gemeinsam trinken ein schönes Bier

doch leider ist dies nicht vergönnt
und auch die Zeit des Lebens rennt
so kann ich nur noch an dich denken
und dir ein paar Gedanken schenken

8.12.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1688 aus Band 64

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An dich (1687)

Mittwoch, Juni 8th, 2022 | Familie, Glück, Kinder, Liebe | Keine Kommentare

An dich

An dich drückt sich dein Enkelkind
drückt Liebe damit aus
und spielen will es nun mit dir
kommt Freude in dir auf

die Wörter plappern so heraus
kannst manches nicht verstehn
wenn sie mit ihren Puppen spieln
und singend sie sich drehn

dann kommen sie wieder angerannt
und drücken sich an dich‘
wie ist die Zeit doch wunderschön
so richtig königlich

Gefühl von Glück steigt in dir hoch
genießt du jetzt die Zeit
die kleinen Kinder sind dein Glück
bis in alle Ewigkeit

6.12.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1687 aus Band 64

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Im Jahr (1698)

Im Jahr

Im Jahr will man in Frieden leben
und nicht durch Bomben so erbeben
die Angst man wird hineingezogen
weil einer die Menschheit hat betrogen

viel Menschen in den Tod er schickt
der ist im Kopf doch falsch gestrickt
die Großmannssucht hat ihn befallen
und seine Soldaten sind die, die fallen

was hat er nur von solchem Tun
kann er den Krieg nicht lassen ruhn
denn jeder Mensch will in Frieden leben
und nicht durch Bomben so erbeben

9.05.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1698 aus Band 64

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Traurig sieht (1697)

Traurig sieht

Traurig sieht die Landschaft aus
zerschossen ist das Land
Gräberfelder soweit man sieht
merkt man nicht dass keiner siegt?

Dieser Wahnsinn eines Krieges
hört er denn nicht endlich auf
nur weil einer will gewinnen
gehen so viel Menschen drauf

belogen wurden junge Menschen
Befreier sollten sie doch sein
kommen nun in viele Särge
traurig ist ihr Mütterlein

Junge Menschen wollen leben
friedlich mit doch Jedermann
nicht gezwungen anzugreifen
Krieg ist niemals zu begreifen

4.05.2022 im Heimatmuseum Sandweier
©Gerhard Ledwina
Nr. 1697 aus Band 64

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Ein „Wir“ (1700)

Montag, Mai 2nd, 2022 | Freundschaft, Heimat, Hoffnung, Umwelt | Keine Kommentare

Ein „Wir“

Ein „Wir“ das tief im Herzen ist
die Fröhlichkeit auch nicht vergisst
Gemeinsamkeit in vielen Herzen
kann manches Leid besser verschmerzen

Gemeinsam wird hier angepackt
und mancher Müll wird so versackt
den Menschen wird im Leid geholfen
als sei man selber davon betroffen

mit „Wir“ geht es sehr stark voran
und zieht die Menschen in den Bann
man kommt vom „Wir“ hier nicht mehr los
denn diese Helfer sind famos

ob Helfer-Shuttle oder Dachzeltnomaden
in Versorgungszelten kannst du Gemeinsamkeit haben
und alle ziehen am selben Strang
im Herzen bleibt das „Wir“ ein Leben lang

1.5.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1700 aus Band 64

Gewidmet den vielen fleißigen Helfern im AHRtal. Danke für euere Unterstützung

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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