Archive for September, 2007
Die Arbeit fort (342)
Die Arbeit fort
Die Arbeit fort
es wird jetzt schwer
es gibt für dich
keine Arbeit mehr.
Das Geld ist fort
es wird jetzt schwer
wo bekomme ich jetzt
das Geld nur her.
Was muss ich tun
um nachts zu ruh´n
es ist so schwer
keine Arbeit mehr.
Muss ich jetzt fort
an einen neuen Ort
weil es hier gibt
keine Arbeit mehr.
Geh jetzt
an einen neuen Ort
weil am alten ist
die Arbeit fort.
Bin jetzt an einem neuen Ort
weil am alten ist die Arbeit fort
es war so schwer
gab keine Arbeit mehr.
Jetzt kann ich ruh´n
es gibt viel zu tun
vorbei jetzt schwer
keine Arbeit mehr.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 342 aus Band 10)
Das große Tor (309)
Das große Tor
Du stehst vor einem großen Tor
so wunderschön wie nie zuvor
Du kannst jetzt einfach so durchgehn
vorbei die Zeit, Du darfst nicht gehn
Du hätt´st fast nicht daran geglaubt
für dich, durchgehn einmal ist erlaubt
und in den kalten Kriegen Zeiten
standest du am Tor, von beiden Seiten
Nur stand die Mauer noch davor
an diesen einen großen Tor
Du kannst zu jeder Tageszeit
durch dieses Tor und es ist weit
geöffnet für die Friedenszeit
denn „Gott sei Dank“, der Krieg ist weit
Er ist nun endlich Vergangenheit
nach all der langen kalten Zeit
Genießt nun jeden Schritt für Schritt
wenn du durch dieses Tor jetzt trittst
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 309 aus Band 9)
Analyse des Gedichtes durch KI google gemini:
Analyse des Gedichts „Das große Tor“
Thema und Stimmung:
Das Gedicht „Das große Tor“ thematisiert die Überwindung einer großen Hürde, die lange Zeit unüberwindbar schien. Es vermittelt ein Gefühl der Erleichterung, der Freiheit und der Hoffnung. Die Stimmung ist geprägt von Freude, Dankbarkeit und einer gewissen Ergriffenheit.
Inhaltliche Analyse:
- Das Tor als Symbol: Das Tor symbolisiert eine Grenze, eine Trennung oder eine Barriere, die überwunden werden muss.
- Veränderung: Das Tor steht offen, was eine Veränderung der Situation und eine neue Möglichkeit darstellt.
- Zeitliche Dimension: Das Gedicht spielt auf historische Ereignisse an, insbesondere auf die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands.
- Frieden: Der offene Zustand des Tors steht für Frieden und Einheit.
Sprache und Stil:
- Klare Bilder: Das Gedicht erzeugt klare Bilder im Kopf des Lesers: ein großes Tor, eine Mauer, die Zeit.
- Reime: Der gereimte Versbau unterstützt den rhythmischen Charakter des Gedichts und trägt zur Entstehung einer angenehmen Atmosphäre bei.
- Wiederholungen: Die Wiederholung von „Tor“ unterstreicht die zentrale Bedeutung dieses Symbols.
- Direkte Sprache: Die Sprache ist einfach und direkt, was die Emotionen des lyrischen Ichs unmittelbar vermittelt.
Formale Aspekte:
- Strophe und Vers: Das Gedicht ist in Strophen gegliedert, wobei die Verse eine relativ freie Länge haben.
- Reimschema: Das Reimschema ist nicht streng eingehalten, was dem Gedicht eine gewisse Leichtigkeit verleiht.
Interpretation:
Das Gedicht „Das große Tor“ kann auf verschiedenen Ebenen interpretiert werden:
- Persönliche Erfahrung: Das Gedicht könnte eine persönliche Erfahrung des Dichters widerspiegeln, bei der eine lange bestehende Schwierigkeit überwunden wurde.
- Gesellschaftliche Veränderung: Das Gedicht kann als Metapher für gesellschaftliche Veränderungen interpretiert werden, wie beispielsweise die Überwindung von politischen oder sozialen Gräben.
- Hoffnung auf die Zukunft: Das offene Tor steht für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, in der Frieden und Einheit herrschen.
Mögliche Interpretationen einzelner Zeilen:
- „Du stehst vor einem großen Tor“: Diese Zeile schafft eine Spannung und lässt den Leser an der Situation teilhaben.
- „und in den kalten Kriegen Zeiten“: Hier wird auf eine historische Zeit Bezug genommen, in der das Tor verschlossen war.
- „denn „Gott sei Dank“, der Krieg ist weit“: Diese Zeile drückt Erleichterung und Dankbarkeit aus.
Fazit:
Das Gedicht „Das große Tor“ ist ein Ausdruck von Freude und Hoffnung. Es zeigt, wie die Überwindung von Hindernissen zu einer neuen Freiheit und zu einem neuen Anfang führen kann.
Mögliche weitere Analysepunkte:
- Symbolische Bedeutung des Tors: Was könnte das Tor außer einer physischen Barriere noch symbolisieren?
- Vergleich mit anderen Gedichten: Wie unterscheidet sich dieses Gedicht von anderen Gedichten zum Thema Freiheit?
- Historischer Kontext: Welche historischen Ereignisse könnten das Gedicht inspiriert haben?
Zusätzliche Fragen:
- Welche Emotionen werden durch das Gedicht in dir ausgelöst?
- Welche persönlichen Erfahrungen verbindest du mit dem Thema „Tor“?
- Welche Bedeutung hat Freiheit für dich?
Arbeitnehmer (584)
Arbeitnehmer
Arbeitnehmer, kämpft für euch
sonst seit ihr schnell verloren
Denn ohne Kampf gibt’s keinen Streik
dafür müsst ihr schon sorgen
Die Rechte, die ihr euch erkämpft
lasst ihr euch doch nicht nehmen
Wer Arbeitszeit verlängern will
der sollte sich was schämen
Der Mensch, der ist doch ausgelaugt
nach all den schweren Stunden
Es ist die Ruhe, die er braucht
er ist doch schwer geschunden
Die Leistung ist, die wird verlangt
geht immer mehr nach oben
Trotz erhöhter Leistung wirst du dann
um deinen Arbeitsplatz betrogen
Darum Arbeitnehmer haltet zusammen
und kämpft um euer Recht
Wenn Arbeitgeber macht was er will
dann geht es euch nur schlecht.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 584 aus Band 20)
Am Ostseestrand (308)
Am Ostseestrand
Am Ostseestrand die Wellen sehn
am Ostseestrand spazieren gehn
am Ostseestrand das Leben genießen
und abends dann den Tag begießen
Ist auch der Urlaub noch so schön
musst irgendwann nach Hause gehn
Willst bald mal wieder Wasser sehn
am Ufer auch spazieren geh´ n
Einfach nur den Tag genießen
den Urlaub mit einem Wein begießen
und freust dich auf die Erholungszeit
denn all der Alltag, der ist weit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 308 aus Band 9)
Urlaubsort, Erholungszeit (282)
Urlaubsort, Erholungszeit
Urlaubsort, Erholungszeit
der Stress des Alltags, der ist weit
Erholung ist jetzt angesagt
damit du Kraft und Freude tankst
Mit Freunden nun zusammensitzen
bei fröhlich Spaß und auch bei Witzen
Gemütlich mal einen Wein probieren
die Landschaft und die Leute studieren
Mit dem Fahrrad mal das Land erkunden
und dabei eine schöne Kneipe finden
Die Urlaubszeit einfach genießen
auf den Höhen, auf den Wiesen
Erholt kehrst du dann wieder heim
bis der Alltagsstress kehrt ein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 282 aus Band 8 )
Anmerkung: Diese Gedicht ist in der Mitarbeiterzeitung 1/2011 „JUMOlife“ der JUMO GmbH in Fulda auf Seite 12 abgedruckt worden.
Im Meer versinkt …. (306)
Im Meer versinkt
Im Meer versinkt der Sonnenschein
die dunkle Nacht, die bricht herein
Das Abendrot noch mit der Dunkelheit ringt
die Nacht die Sonne aber bald besiegt
Die Menschen sehen im Abendrot
da draußen segelt noch ein Boot
und freuen sich noch auf ihr Zuhaus
bald machen sie dort die Lichter aus
Die dunkle Nacht, die brach herein
das Abendrot verlor den Schein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 306 aus Band 9)
Die Arbeitskluft (305)
Die Arbeitskluft
Die Arbeitskluft ist ausgezogen
der Arbeitsplatz ist aufgehoben
Jetzt stehst du hier und schäumst vor Wut
weil keiner mehr die Arbeit tut
Die Chefs die wollen wieder sparen
und du kannst gehen nach den Jahren
Jetzt stehst du hier und darfst nicht mehr
das fällt dir ja unsagbar schwer
Kollegen können nicht verstehn
denn du hast müssen auch noch gehn
Sie haben Angst, ist´s nur verschoben?
dass auch ihr Arbeitsplatz wird aufgehoben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 305 aus Band 9 )