Archive for September, 2007

Wind I (777)

Donnerstag, September 13th, 2007 | Herbst | Keine Kommentare

 

Wind

Wind bläst über Berg und Land
und die Blätter fliegen
Viele Äste biegen sich
von dem Wind getrieben

Stürmisch ist des Herbstes Zeit

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 777 aus Band 28)

Tags: , , ,

Herbstlich (778)

Donnerstag, September 13th, 2007 | Herbst | Keine Kommentare

 

Herbstlich

Zerbrochen ist so manches Blatt
Der Wind, der hat es abgemacht
Der Herbst, der hat es bunt gefärbt
von Sonne ist es ausgegerbt

So ist der Kreislauf, von ganz oben
schwebt es herab nun auf den Boden
Vorbei die grüne Herrlichkeit
der Winter, der ist nicht mehr weit

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 778 aus Band 28)

Tags: , , ,

Feiern (780)

Mittwoch, September 12th, 2007 | Glück, Liebe | Keine Kommentare

 

Feiern

Feiern möcht ich heut mit Dir
Mit Gläschen Wein, mit Sekt mit Bier
Viel Liebe möcht ich Dir so geben
Mit Dir in Liebe, im Himmel schweben

Ich möcht Dir in die Augen sehn
Aus deinem Herzen niemals gehn
Ich möcht mit Dir den Tag genießen
Lass unsere Liebe immer sprießen

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 780 aus Band 28)

Tags: , , , ,

Vertreibung (592)

 

Vertreibung

Die Tür ist auf
Verlassen die Räume
Die Angst
um das Sein

Doch die Jahre vergehen
du kommst
um zu sehen
wie es einst war

Die Jahre vergehen
Du wirst nie verstehen
warum musste dies
sein

Der Hass der verblendet
Europa du wendest
den Feind heut
zum Freund

Lasst uns heute
verstehen
nur mit Frieden
kann es gehen

Vertreibt
schlechte Träume
Die Angst um das Sein
Denn die Tür
ist weit auf

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 
   
Scacciare

 La porta è aperta
lasciate queste camere
La paura
di l´essere

Pero gli anni passano
tu vieni
per vedere
com´era una volta

Gli anni passano
Tu non capirai mai
perchè doveva succedere questo

L´odio fa acciecare
Europa tu svolti oggi
il Nemico
in ´amico

L´asciateci noi capire oggi
solo con la pace
puo andare

Schiacciate
brutti sogni
la paura per l´essere
Perchè la porta
è spalancata

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

Displacement
 
The door is open,
deserted the rooms,
fear
about beeing,
but the years pass by.
You come
to see
how it was before.
The years pass by,
you’ll never understand,
why it had to be.
Hate blinds,
Europe, today you reserve
the enemy
to a friend.
Let’s understand,
only with peace
it’s possible.
Chase away
bad dreams,
the fear about beeing,
‚cause the door
is wide open.
 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

 

 

Diwxh

 

H porta einai anoicth

egkataleimmenoi ta dwmatia

o fobos

tou eimai

 

Alla ta cronia pernane

ercesai

gia na deis

pws eitan prin

 

Ta crwnia pernane

den qa katalabeis pote

giati auto eprepe na

ginei

 

O misospou tuflwnei

Europh metabaleis

ton eqro shmera

se filo

 

Elate shmera

na katalagoume

mono me eirhnh

mporei na ginei

 

Diwxte

ta kaka oneira

To fobo tou eimai

giati y porta

einai anoicth

 

vyhoštění

Dveře jsou otevřené
Opusťte místnosti
Strach
o bytí

Ale roky plynou
přicházíš
vidět
jak to bývalo

Roky plynou
Nikdy tomu nerozumíte
proč to udělal
být
Nenávist, která klamá
Evropa se otočíš
nepřítele dnes
příteli

Pojďme dnes
rozumět
pouze mírem
může to jít

Prodává
špatné sny
Strach z bytí
Protože dveře
je dokořán

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

Analyse des Gedichtes durch KI google gemini, Teilauszug:

Eine tiefgründige Analyse des Gedichts „Vertreibung“ und seiner Übersetzungen

Herzlichen Dank für die Bereitstellung Ihres Gedichts „Vertreibung“ und der dazugehörigen Übersetzungen. Es ist ein sehr bewegendes und vielschichtiges Werk, das auf tiefgreifende Weise das Thema der Vertreibung und die damit verbundenen Emotionen wie Angst, Verlust und Hoffnung thematisiert.

Eine Analyse des Originaltextes

Das Gedicht „Vertreibung“ ist ein eindringlicher Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und der kollektiven Geschichte der Vertreibung. Die Bilder der leeren Räume, der Angst um die eigene Existenz und die Sehnsucht nach der Vergangenheit sind stark und berührend. Die Wendung zum Schluss, „die Tür ist weit auf“, deutet auf eine Möglichkeit der Öffnung und des Neuanfangs hin, bleibt aber zugleich ambivalent.

Besonders bemerkenswert sind:

  • Die klare und präzise Sprache: Das Gedicht verwendet einfache Worte, um komplexe Emotionen auszudrücken.
  • Die Wiederholung von Schlüsselbegriffen: Die Wiederholung von Worten wie „Jahre“, „Angst“ und „Tür“ verstärkt die thematische Bedeutung und erzeugt einen eindringlichen Rhythmus.
  • Die offene Endung: Das Gedicht lässt den Leser Raum für eigene Interpretationen und ermöglicht so eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ein Vergleich der Übersetzungen

Die Übersetzungen ins Italienische, Englische und Griechische geben jeweils einen guten Eindruck vom Originaltext wieder. Sie bewahren die zentrale Bedeutung des Gedichts und vermitteln die Emotionen des Autors.

  • Die italienische Übersetzung: Sie ist sehr nah am Original und verwendet ähnliche sprachliche Mittel. Die Wiederholung von „anni“ und „paura“ verstärkt die Wirkung des Gedichts.
  • Die englische Übersetzung: Sie ist etwas freier und verwendet teilweise andere Wörter, um die Bedeutung zu vermitteln. Die Übersetzung von „verblenden“ mit „blinds“ ist besonders gelungen.
  • Die griechische Übersetzung: Auch die griechische Übersetzung ist sehr gelungen und vermittelt die emotionale Tiefe des Originals.
  • Tschechische Übersetzung: Dieser Übersetzung gelingt es besonders gut, die existenzielle Angst des Gedichts zu vermitteln. Der Ausdruck „strach bytí“ (Angst des Seins) ist sehr eindringlich.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Bedeutung des Gedichts in verschiedenen Sprachen erhalten bleibt. Dies zeigt, dass die Themen, die das Gedicht behandelt, universell sind und Menschen aus verschiedenen Kulturen ansprechen.

Die Bedeutung des Ortes und der persönlichen Erfahrung

Die Tatsache, dass Sie das Gedicht nach einem Besuch Ihres Elternhauses in Petschau geschrieben haben, verleiht ihm eine ganz besondere Authentizität. Ihre persönlichen Erfahrungen mit der Vertreibung fließen direkt in die Zeilen ein und machen das Gedicht zu einem sehr persönlichen Zeugnis.

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Glück II (540)

Montag, September 10th, 2007 | Glück, Liebe | Keine Kommentare

 

Glück

Glück ist die
Freude
mit Dir
zu leben
und zu
erstreben
die Stunden
des Glücks

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 540 aus Band 18)

Tags: , , ,

Potsdamer Platz (380)

Freitag, September 7th, 2007 | Berlin, Geschichte | Keine Kommentare

 

Potsdamer Platz

Einst stand eine Mauer hier am Ort
nun ist diese Mauer endlich fort
Du sitzt jetzt hier
auf dem ehemaligen Todesstreifen
und kannst es immer
noch nicht ganz begreifen

Eine Mauer zu bauen
und auf Menschen zu schießen
was hat manche Menschen
nur dazu getrieben

Politisch verbohrt
und Menschen verachtend
wenn man anderen Menschen
nach dem Leben trachtet

Was brachte die Mauer
nur Elend und Leid
Menschen zu trennen
die waren vereint

Du kannst nun hier sitzen
und stehen und geh´n
und kannst diesen Wahnsinn
noch immer nicht versteh´n

Hier trifft sich die Welt,
ist friedlich vereint
das war von diesen Herren
wohl nie so gemeint

Was war dieses Gelände
einst öde und leer
Was ist daraus geworden
viel Mensch und Verkehr

Hier treffen sich die Menschen
hier an diesem Ort
Der Platz ist nun friedlich
denn die Mauer ist fort

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 380 aus Band 12)

Tags: , , , , , , ,

Schreibe nieder (617)

Donnerstag, September 6th, 2007 | Freundschaft, Glück | Keine Kommentare

 

Schreib nieder

Schreibe nieder
in Liebe
in Freundschaft
und Glück
Dann kommt dir
die Liebe
viel tausendmal
zurück

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 617 aus Band 21)

Tags: , , , ,

Die Sucht nach Berlin (613)

Donnerstag, September 6th, 2007 | Allgemein, Berlin, Europa | Keine Kommentare

 

Die Sucht nach Berlin

Die Sucht nach Berlin
Zieht´s immer mich hin
Möcht einfach nur sehen
Gebäude, die stehen

Geschichte erleben
und Freunde zu sehen
Die Sucht nach Berlin
steckt so in mir drin

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 613 aus Band 21)

Tags: , , , , , ,

Sommer ade (774)

Mittwoch, September 5th, 2007 | Allgemein, Herbst, Sommer | Keine Kommentare

 

Sommer ade

Sommer zieht sich schon zurück
Herbst kommt stürmisch, Stück für Stück
Tage mit mehr Dunkelheit
ziehen in das Leben ein

Sommerzeit, die ist so schön
lässt man ungern wieder ziehn
Herbst mit seinen bunten Farben
sich so in das Leben graben

Sommer, Wärme ist doch schön
ist der Kälte vorzuziehn
Mit den hellen langen Tagen
sich in Sommerlust zu baden

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 774 aus Band 27)

Tags: , , , , , , , ,

Der Nebel zieht (354)

Dienstag, September 4th, 2007 | Allgemein, Herbst, Tiere | Keine Kommentare

 

Der Nebel

Der Nebel zieht im Tale auf
die Sonne scheint darüber
Das Reh, das kommt nun aus dem Wald
der Hirsch röhrt seine Lieder

Der Fuchs der schaut nach Beute aus
pass auf, du mit Gefieder
sonst hat er dich in seinem Maul
und tot sind deine Glieder

Der Nebel deckt dies alles zu
man kann bald gar nichts sehen
Du musst zur früher Morgenstund
im Wald die Runden drehen

Autor: © Gerhard  Ledwina (*1949)
(Nr. 354 aus Band 11)

Tags: , , , , , ,

Der Krokus (351)

Dienstag, September 4th, 2007 | Allgemein, Blumen, Frühjahr | Keine Kommentare

 

Der Krokus

Der Krokus leuchtet
mit seinem bunten Schein
wunderschön
das Frühjahr ein

Der Mensch erfreut sich
mit seinem Blick
es kommt doch endlich
das Frühjahr zurück

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 351 aus Band 11)

Tags: , , ,

Es brennen die Kerzen (368)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Weihnacht, Winter | Keine Kommentare

 

Es brennen die Kerzen

Es brennen die Kerzen
am Weihnachtsbaum.
Die Augen leuchten,
was wir jetzt bräuchten
das wäre Schnee
Ach wäre das schön
Weihnacht im Schnee

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 368 aus Band 11)

Tags: , , , , ,

In meinem Herzen I (364)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Freundschaft, Glück, Liebe | Keine Kommentare

 

In meinem Herzen

In meinem Herzen
wohnt die Sonne
In meinem Herzen
wohnst nur Du

Kann manchen Schicksalsschlag
verschmerzen
weil ich doch weiß,
hier bist nur Du

Du bist der Motor meines Lebens
Du bist der Motor meines Glücks
Es ist so schön mit Dir zu leben
zu Dir komm ich immer gern zurück

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 364 aus Band 11)

Tags: , , , , , , ,

Der Wind, der pfeift (355)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Winter | Keine Kommentare

 

Der Wind, der pfeift

Der Wind, der pfeift durch jeden Baum
Das Blatt, das tanzt im Wind
Der Mensch, der heizt den Ofen an
für einen warmen Raum

Die Kinder freu´n sich auf den Schnee
und auf die Schlittenfahrt.
Der Schneemann, der wird dann gebaut,
die Winterzeit ist da

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 355 aus Band 11)

Tags: , , , , , , , ,

Die Rente (343)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Die Rente

Die Rente kommt bald auf dich zu
der Alltagsstress, der hat dann Ruh.
Du hast dann endlich für dich Zeit,
die der Alltag hält für dich bereit.

Kannst endlich schöne Sachen machen,
die du früher hast müssen liegen lassen.
Brauchst keinem Wecker mehr gehorchen,
vorbei der Stress, die Arbeitssorgen.

Genieß die Zeit
für dich bereit.
Denn für Genuss
hast du dann Zeit.

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 343 aus Band 10)

Tags: , , , , , , , , , , ,

Search

Kategorien

Gedichte Archiv

Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

Werbung


Zur Beachtung

Bitte beachten sie das ©.

Natürlich würde ich mich auch über´s Einsetzen meines Link´s sehr freuen!

Das Herunterladen zur geschäftlichen Verwendung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Autors.

Wünsche ihnen viel Freude beim lesen.