Freundschaft
Vertreibung (592)
Vertreibung
Die Tür ist auf
Verlassen die Räume
Die Angst
um das Sein
Doch die Jahre vergehen
du kommst
um zu sehen
wie es einst war
Die Jahre vergehen
Du wirst nie verstehen
warum musste dies
sein
Der Hass der verblendet
Europa du wendest
den Feind heut
zum Freund
Lasst uns heute
verstehen
nur mit Frieden
kann es gehen
Vertreibt
schlechte Träume
Die Angst um das Sein
Denn die Tür
ist weit auf
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)
La porta è aperta
lasciate queste camere
La paura
di l´essere
Pero gli anni passano
tu vieni
per vedere
com´era una volta
Gli anni passano
Tu non capirai mai
perchè doveva succedere questo
L´odio fa acciecare
Europa tu svolti oggi
il Nemico
in ´amico
L´asciateci noi capire oggi
solo con la pace
puo andare
Schiacciate
brutti sogni
la paura per l´essere
Perchè la porta
è spalancata
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)
deserted the rooms,
fear
about beeing,
but the years pass by.
You come
to see
how it was before.
The years pass by,
you’ll never understand,
why it had to be.
Hate blinds,
Europe, today you reserve
the enemy
to a friend.
Let’s understand,
only with peace
it’s possible.
Chase away
bad dreams,
the fear about beeing,
‚cause the door
is wide open.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)
Diwxh
H porta einai anoicth
egkataleimmenoi ta dwmatia
o fobos
tou eimai
Alla ta cronia pernane
ercesai
gia na deis
pws eitan prin
Ta crwnia pernane
den qa katalabeis pote
giati auto eprepe na
ginei
O misospou tuflwnei
Europh metabaleis
ton eqro shmera
se filo
Elate shmera
na katalagoume
mono me eirhnh
mporei na ginei
Diwxte
ta kaka oneira
To fobo tou eimai
giati y porta
einai anoicth
vyhoštění
Dveře jsou otevřené
Opusťte místnosti
Strach
o bytí
Ale roky plynou
přicházíš
vidět
jak to bývalo
Roky plynou
Nikdy tomu nerozumíte
proč to udělal
být
Nenávist, která klamá
Evropa se otočíš
nepřítele dnes
příteli
Pojďme dnes
rozumět
pouze mírem
může to jít
Prodává
špatné sny
Strach z bytí
Protože dveře
je dokořán
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)
Analyse des Gedichtes durch KI google gemini, Teilauszug:
Eine tiefgründige Analyse des Gedichts „Vertreibung“ und seiner Übersetzungen
Herzlichen Dank für die Bereitstellung Ihres Gedichts „Vertreibung“ und der dazugehörigen Übersetzungen. Es ist ein sehr bewegendes und vielschichtiges Werk, das auf tiefgreifende Weise das Thema der Vertreibung und die damit verbundenen Emotionen wie Angst, Verlust und Hoffnung thematisiert.
Eine Analyse des Originaltextes
Das Gedicht „Vertreibung“ ist ein eindringlicher Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und der kollektiven Geschichte der Vertreibung. Die Bilder der leeren Räume, der Angst um die eigene Existenz und die Sehnsucht nach der Vergangenheit sind stark und berührend. Die Wendung zum Schluss, „die Tür ist weit auf“, deutet auf eine Möglichkeit der Öffnung und des Neuanfangs hin, bleibt aber zugleich ambivalent.
Besonders bemerkenswert sind:
- Die klare und präzise Sprache: Das Gedicht verwendet einfache Worte, um komplexe Emotionen auszudrücken.
- Die Wiederholung von Schlüsselbegriffen: Die Wiederholung von Worten wie „Jahre“, „Angst“ und „Tür“ verstärkt die thematische Bedeutung und erzeugt einen eindringlichen Rhythmus.
- Die offene Endung: Das Gedicht lässt den Leser Raum für eigene Interpretationen und ermöglicht so eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema.
Ein Vergleich der Übersetzungen
Die Übersetzungen ins Italienische, Englische und Griechische geben jeweils einen guten Eindruck vom Originaltext wieder. Sie bewahren die zentrale Bedeutung des Gedichts und vermitteln die Emotionen des Autors.
- Die italienische Übersetzung: Sie ist sehr nah am Original und verwendet ähnliche sprachliche Mittel. Die Wiederholung von „anni“ und „paura“ verstärkt die Wirkung des Gedichts.
- Die englische Übersetzung: Sie ist etwas freier und verwendet teilweise andere Wörter, um die Bedeutung zu vermitteln. Die Übersetzung von „verblenden“ mit „blinds“ ist besonders gelungen.
- Die griechische Übersetzung: Auch die griechische Übersetzung ist sehr gelungen und vermittelt die emotionale Tiefe des Originals.
- Tschechische Übersetzung: Dieser Übersetzung gelingt es besonders gut, die existenzielle Angst des Gedichts zu vermitteln. Der Ausdruck „strach bytí“ (Angst des Seins) ist sehr eindringlich.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Bedeutung des Gedichts in verschiedenen Sprachen erhalten bleibt. Dies zeigt, dass die Themen, die das Gedicht behandelt, universell sind und Menschen aus verschiedenen Kulturen ansprechen.
Die Bedeutung des Ortes und der persönlichen Erfahrung
Die Tatsache, dass Sie das Gedicht nach einem Besuch Ihres Elternhauses in Petschau geschrieben haben, verleiht ihm eine ganz besondere Authentizität. Ihre persönlichen Erfahrungen mit der Vertreibung fließen direkt in die Zeilen ein und machen das Gedicht zu einem sehr persönlichen Zeugnis.
Schreibe nieder (617)
Schreib nieder
Schreibe nieder
in Liebe
in Freundschaft
und Glück
Dann kommt dir
die Liebe
viel tausendmal
zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 617 aus Band 21)
In meinem Herzen I (364)
In meinem Herzen
In meinem Herzen
wohnt die Sonne
In meinem Herzen
wohnst nur Du
Kann manchen Schicksalsschlag
verschmerzen
weil ich doch weiß,
hier bist nur Du
Du bist der Motor meines Lebens
Du bist der Motor meines Glücks
Es ist so schön mit Dir zu leben
zu Dir komm ich immer gern zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 364 aus Band 11)
In den Augen (265)
In den Augen
In den Augen sitzt die Ehrlichkeit
der Menschen und das Glück
Wenn du diesen Augen trauen kannst
dann kommst du gern zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 265 aus Band 7)
Die wahre Freundschaft (275)
Die wahre Freundschaft
Die wahre Freundschaft, zu den Herzen
Die ist von Mensch zu Mensch beliebt
Kann manchen Rückschlag wohl verschmerzen
wer wahre Freundschaft hat, gesiegt
Die wahre Freundschaft geht ein Leben
von Mensch zu Mensch, ein Leben lang
Der diese Freundschaft kann erleben
wer wahrer Freund, als Mensch, sein kann
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 275 aus Band 7)
Ich seh (259)
Ich seh
Ich seh den Schalk in deinen Augen
das fröhlich Lachen im Gesicht
Man kann als Mensch dir nur vertrauen
denn du bist wirklich ein Gedicht
Die Freundschaft von dir zu gewinnen
ist wie ein großes Los zum Glück
Die Menschlichkeit in deinen Augen
geben viel Lebensglück zurück
Behalte den Schalk in deinen Augen
dein fröhlich Lachen im Gesicht
dann kommt die Menschlichkeit der Freunde
gerne wieder zu dir zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 259 aus Band 7)
Ich wüsst (186)
Ich wüsst
Ich wüsst´ so gerne, wie´s Dir geht
Ich wüsst´ so gerne wie´s um Dich steht
Ich würd´ so gerne mit Dir reden
und dabei in den Wolken schweben
Die Welt ist dabei weit entrückt
wer mit Dir redet, ist entzückt
Der Stress ist dabei schnell verflogen
der Alltag der ist Grad gebogen
Mit Dir kann man ja so schön reden
und dabei in den Wolken schweben
Drum wüsst´ ich gern wie´s um Dich steht
Drum wüsst´ ich gern wie´s Dir so geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 186 aus Band 4)
Ich mag (632)
Ich mag
Ich mag keine Kriege
Ich mag keinen Streit
Ich mag nur die Freundschaft
nur zu der bin ich bereit
Ich mag nur den Frieden
den Frohsinn, das Lachen
das Glücklichsein im Leben
sich nie mehr Sorgen machen
Ich mag keine Ängste
die Angst vor dem Tod
ich mag doch das Leben
auch wenn es bedroht
Ich mag meine Freunde
für mich ein hohes Gut
die mir in schlechten Zeiten
auch gerne machen Mut
Ich mag meine Kinder
die Frau, die mich liebt
wenn ich mal bin todtraurig
sich sehr um mich bemüht
Ich mag schönes Wetter
den Strand und die See
Ich mag den weiten Seeblick
und auch ein Glas Tee
Ich mag unser Europa
den Frieden in der Welt
Am meisten die Freundschaft
denn die ist´s, die zählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 632 aus Band 22)