Sonstige Gedichte
Die Aufgabe (563)
Die Aufgabe
Der Bürger hat gewählt
ist es zu spät?
Parteien sich finden
nur die Stimme, die zählt
Verhandlungen gehen Stunden
Kompromisse gefunden
Einigung erzielt
nur die Stimme, die zählt
Die Aufgabe ist groß
des Abgeordneten Los
Gerechtigkeit finden
ohne zu schinden
Demokratie ist zu wählen
Stimmen zu zählen
Demokratie ist, die zählt
denn der Bürger hat gewählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 563 aus Band 19)
Morgenröte (553)
Morgenröte
Morgenröte
Nebelschwaden
Herz erwärmt
in Sonne baden
Morgenröte
glücklich sein
Herz erwärmt
im Sonnenschein
Morgenröte
frohe Stunden
Herz erwärmt
das Glück gefunden
Morgenröte
dich gefunden
Herz erwärmt
sind schöne Stunden
Morgenröte
mit dir allein
Herz erwärmt
kann glücklich sein
Morgenröte
in den Armen liegen
Herz erwärmt
mit Kuss besiegen
Morgenröte
lang die Stunden
Herz erwärmt
froh dich gefunden
Morgenröte
möcht nicht scheiden
Herz erwärmt
möcht bei dir bleiben
Morgenröte
Licht erblasst
Herz erwärmt
Amor hat uns abgepasst
Morgenröte
geht vorbei
Herz erwärmt
ist nicht einerlei
Morgenröte
soll nie vergehen
Herz erwärmt
immer in der Sonne stehen
Morgenröte
wie ich dich mag
Herz erwärmt
bitte jeden Tag
Morgenröte
im Herzen scheint
Herz erwärmt
sind wir vereint
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 553 aus Band 19)
Der erste Strahl (569)
Der erste Strahl
Der erste Strahl am Firmament
und golden glänzt das Tal
Der erste Spatz, der singt sein Morgenlied
begrüßt den neuen Tag
Die Farben die sind wunderschön
Der Tag der kann so bleiben
Die Melodie, der Vögel Lied
wird schönen Tag begleiten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 569 aus Band 19)
Versuch (538)
Versuch
Versuch den Raucher umzustimmen
weil er des Rauchens nicht entwöhnt
Das wird nur leider schwer gelingen
weil er mit Nikotin so zugedröhnt
Nur wenn er freiwillig auf das verzichtet
was früher er so gern gemacht
Die Lungenflügel sich dann richten
durch Frischluft, die sie stark gemacht
Wenn starker Wille ihn begleitet
er seinen Husten bald vertreibt
hat der Versuch den Weg bereitet
und Stärke hat auch er gezeigt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 538 aus Band 18)
Menschenleben II (536)
Menschenleben
Menschenleben nicht viel wert
die Wassermassen schießen
Ach wenn die Kraft des Wassers nur
sich Einhalt gebieten ließe
Viel Elend bringt des Wassers Flut
reist Brücken fort und Dämme
Ergießt sich braune Wasserflut
durch Haustür, Bad und Gänge
auf Nimmerwiedersehen
Erschrocken steht der Mensch davor
was kraftvoll ist geschehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 536 aus Band 18)
Wassermassen (535)
Wassermassen
Wassermassen schwellen hervor
reisen Baum mit Rinde
in den strudelnden Wasserchor
dass man ihn nicht findet
Kraft des Wassers ungezähmt
kann die Kraft gestalten
Kraftvoll an dem Damm gezehrt
wird der Damm wohl halten?
Ruhig fließt das Wasser fort
als wär gar nichts geschehen
Nichts mehr vom strudelnden Wasserchor
das Wasser sein Bachbett findet
Der Mensch bleibt so entsetzt zurück
versucht den Schaden zu beheben
Der Wassermassen Ungestüm
möcht er nicht mehr erleben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 535 aus Band 18)
Das Boot auf der Kreuzung (534)
Das Boot das auf der Kreuzung steht
Das Boot, das auf der Kreuzung steht
es ist vom Sturm und Wind verweht
die Schäden groß
der Baum geknickt
die Umwelt, die spielt da verrückt
Wassermassen unvorstellbar
flossen in des Flusses Delta
Häuser versinken in den Fluten
der Mensch, der muss sich dabei sputen
Verliert dabei sein Hab und Gut
und mancher seinen Lebensmut
als Spielball der Naturgewalten
in der kein Haus und Damm mehr halten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 534 aus Band 18)
Vergangenheit (532)
Vergangenheit
Was vergangen ist
kannst du nicht
rückgängig machen
Aber deine Zukunft
die kannst du
nach deinen Möglichkeiten
gestalten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 532 aus Band 18)
Der Wald (523)
Der Wald
Regenwetter
trübe Tage
herbstlich wird der Wald
Sonnenstrahlen
malt mit Farben
bunt die Blätter, in dem Wald
Nebelschwaden
Blätter beladen
sinken auf den Boden, Wald
Wald
wie bist du kahl geworden
Winterlich wird nun der Wald
Frühjahrszeiten
Knospen reifen
frisches Grün, das prägt den Wald
Jahreszeiten
Wald gestalten
Ach wie schön ist doch der Wald
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 523 aus Band 17)
So schnell die Jahre (522)
So schnell die Jahre
So schnell die Jahre, die vergeh´n
so schnell wie du auch älter wirst
im Wald sich so die Blätter färben
und du wirst grau, bis dass du stirbst
Ein Baum, der wächst, bis dass er stirbt
die Menschen tun´s ihm nach
Genieß das Wachsen und die Zeit
die Sonne und jeden Tag
Vermeid doch den Ärger
und unnötigen Streit
Genieß die Lebenswirklichkeit
denn Dunkelheit folgt nach
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 522 aus Band 17)
Am Strand stehen (516)
Am Strand stehen
Eine Lehrerin, die am Strande steht
und weithin in die Ferne sieht
die sieht ein Schiff, so wunderschön
aufgetakelt in die Ferne zieh´n
Viel Leben ist ja dort an Bord
Sie wäre so gerne auch mal dort
Viel Leben ist hier auch am Strand
von den Schülern, außer Rand und Band
Sie toben so um sie herum
es gibt genug für sie zu tun
Sie ist verantwortlich und in der Pflicht
dass möglichst keiner sich etwas bricht
Sie sorgt, sie lenkt im Freizeitheim
bis sie wieder alle hat daheim
Dann denkt sie an den Strand zurück
und an das Schiff, das weit entrückt
Sie hofft, das Schiff bald wieder zu sehen
um mit ihm in die Ferne zu ziehen
befreit von aller Last und Sorgen
die beginnen wieder am ersten Schultagmorgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 516 aus Band 17)
Jeder Tag (524)
Jeder Tag
Jeder Tag
ohne Ärger und Streit
ohne Trauer und Leid
ist ein goldiger Tag
Jeder Tag
ob bei Hagel und Sturm
mit Familie und Freunden
ist ein goldiger Tag
Genieße die goldigen Tage
in deinem Leben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 524 aus Band 17)
Ich möchte danke sagen (508)
Ich möchte danke sagen
möchte Danke sagen an euch alle
die ihr mich hier begleitet habt
die mich in diesen schweren Stunden
umsorget und behütet habt
Ich möchte danke sagen an alle
für eure Leistung, die ihr gern erbracht
für eure Arbeit an mir als Menschen
Ich hoff, ihr habt es nicht so schwer gehabt
Ich möchte danke sagen an alle
die mir ein Lächeln haben geschenkt
die mit ihrer Freundlichkeit und Wesen
mich in einen Aufwärtstrend gelenkt
für euer Lachen und Gastfreundlichkeit
und wünsche, dass dies euer Leben
trotz schwerer Arbeit, euch weiterhin begleit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 508 aus Band 17)
Ich würde gern (504)
Ich würde gern
Ich würde gern einhundert Jahre werden
und diese auch gesund erleben
Ich würde so gerne so lange mit dir leben
und dir so lange meine Liebe geben
Ich würde so gerne meine Freunde um mich haben
in guten und in schlechten Tagen
Ich würde so gerne noch viel erleben
und viel von der Freude zurück geben
Ich würde so gerne noch viel sehen
und viel mit dir spazieren gehen
Ich würde so gerne Enkel sehen
und sie auch noch groß werden sehen
Ich würde noch gerne noch viel lachen
und dabei auch noch Späße machen
Ich würde so gerne weiter an dich glauben
und bitte dich darum, lieber Herrgott
lass nicht zu
mir die Gesundheit zu rauben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 504 aus Band 17)
Das rote Dach (510)
Das rote Dach
Das rote Dach
am Firmament
ein Häuschen steht im Grünen
und in dem Haus
das einem gefällt
da würde man gern wohnen
Doch dieses Haus, das ist belegt
von vielen fremden Menschen
So kann man nur von weiter fern
einen verstohlenen Blick sich darauf schenken
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 510 aus Band 17)