Sonstige Gedichte
Geschminkt (502)
Geschminkt
Geschminkt
traurig
fröhlich
verlegen
bunt
frech
liebevoll
spielen
Töne
Musik
Koffer
Schuhe
Maske
einfach Clown
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 502 aus Band 17)
Der Clown (501)
Der Clown
Der Clown in seiner bunten Pracht
die Späße, die er mit dir macht
die Fröhlichkeit, die er verbreitet
ein finsteres Gesicht zum Lachen aufheitert
Die Fehler, die er so begeht
und auch mal auf der Erde liegt
in Stille, wie er da so steht
und dabei mit den Augen dreht
Das Gesicht geschminkt
so bunt so fein
nur in sein Inneres
kannst du nicht rein
Durch seine Kunst, die er versteht
die Fröhlichkeit nach außen dreht
Die Maske ihm als Schutzschild dient
Er freut sich, wenn man über ihn so lacht
in seiner schönen bunten Pracht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 501 aus Band 17)
Geräusche am Abend (490)
Geräusche am Abend
Die Ruhe am Abend
der Stress, der vorbei
am Himmel ein Flugzeug
der Urlaub macht frei
Frei von den Sorgen
den der Alltag mit sich bringt
genießt man das Meer
die Sonne und den Wind
Geräusche des Abends
holen einen plötzlich ein
Man sitzt ja auf dem Balkon
und ist auch nur daheim
Doch die Freude auf den Abend
der den Stress vergessen lässt
machen die Stunden des Abends
zu einem täglichen Fest
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 490 aus Band 16)
Der Tag (489)
Der Tag
Vorbei ist er, der Tag
Vorbei sind schöne Stunden
Die Hitze, die war eine Plag
die kühle Nacht gefunden
Die Sterne stehen am Himmelszelt
Die Luft ist klar und rein
Wenn man die Nacht genießen kann
dann sind die Stunden fein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 489 aus Band 16)
Mit dem Kopf (488)
Mit dem Kopf
Willst Du mit dem Kopf so durch die Wand
endet es meistens nur im Sand
Hast den Kopf nur voller Beulen
und Dir ist dann nur noch zum Heulen
Verwende den Kopf und den Verstand
so landest Du nicht nur im Sand
Denn nur mit Klugheit und Geschick
vermeidest Du das Missgeschick
Nur mit Klugheit und Verstand
kommst Du weiter als bis zur Wand
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 488 aus Band 16)
Die alte Burg (487)
Die alte Burg
Der Glanz des Sonnenlichts am Abend
die alte Burg erstrahlen lässt
Am Fuße des Berges viele Menschen
sie feiern hier ein großes Fest
Und auf der Mauern alte Zinnen
ein Salamander sich noch sonnt
Wer weiß schon, dass in den Gemäuern
das eine oder andere Tier noch wohnt
Hier oben ist noch Ruh und Stille
im Tal derweil das Fest noch tobt
und in den alten Burggemäuern
schon lange hier kein Mensch mehr wohnt
Erblasst das Sonnenlicht nur langsam
die alte Burg ins Dunkel taucht
Das alte Gemäuer auf dem Berge,
wird von den Menschen nicht gebraucht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 487 aus Band 16)
Ich habe Angst (484)
Ich habe Angst
Ich habe Angst
du unbekannte Macht
was deine Kraft
so aus mir macht
Ich habe Angst
um meine Lieben
von der Angst
umhergetrieben
Von der unbekannten Macht
Ich habe Angst
mit viel Bedacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 484 aus Band 16)
Die Floßfahrt (481)
Die Floßfahrt
Eine Floßfahrt durch das Isartal
mit Freude ist verbunden
Die Brotzeit schmeckt
der Bierkrug voll
Die Freude dauert Stunden
Du fährst so auf dem Floß dahin
durch Wiesen, Wald und Auen
und ab und zu da geht´s hinab
man muss sich nur mal trauen
Die Gaudi, die ist riesengroß
mit all den vielen Menschen
Man fährt gemeinsam auf dem Floß
und hält ein Bier in Händen
Die Musik spielt
es wird gelacht
mit manchem Scherz verbunden
Nur leider sind so schnell vorbei
doch all die schönen Stunden
Der Flößer lenkt mit sicherer Hand
durch all des Flusses Schnellen
und der nicht aufpasst auf dem Floß
der schlägt im Fluss schnell Wellen
Ein Prost auf diese Flößerei
die Ihr Tagwerk gut verstehen
und auch die Brotzeit auf dem Floß
die kann sich lassen sehen
Genießt du die Floßfahrt auf dem Fluss
kannst du es gerne weitersagen
Als Dank, dass warst Du mit dabei
noch einen Bierkrug heimwärts tragen
Zu Hause steht das Erinnerungsstück
die Fahrt durchs Isartal
Mit den Freunden erinnert man sich gern zurück
ums eine oder andere Mal
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 481 aus Band 16)
Sonnenlicht (478)
Sonnenlicht
Das Licht der Sonne
lockt den Tag
was er auch immer bringen mag
Genießt die Sonne und das Licht
bis dass die Dunkelheit sie bricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 478 aus Band 16)
Morgenrot/Abendrot (477)
Morgenrot
Der Sonnenstrahl den Tag begrüßt
Die Nacht, die ist vergangen
Der neue Tag wird wunderschön
in Farbenpracht gefangen
Abendrot
Der Abend, der im Abendrot
den Tag beschließen lässt
Die Sonne strahlte,
der Tag ein Fest
im Abendrot vergangen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 477 aus Band 16)
Dieser Mensch (474)
Dieser Mensch
Dieser Mensch in seiner Niedertracht
der anderen immer nur Ärger macht
bis dass das ganze Haus erbebt
das Haus, in dem er auch noch lebt
Der auch nur immer Ärger sucht
als wenn den Ärger er gebucht
Was muss der Mensch doch zerfressen sein,
in seinem Inneren und seinem Sein
Die „Krankheit“ ihn zum Ärger treibt
Vielleicht ist es bei ihm auch nur das Weib?
Das allen Menschen macht Verdruss
und alles ohne einen Gruß
Der Mensch, der ist doch gar nicht fein
in seinem Tun und seinem Sein
Wenn man so verlassen ist
und das Menschsein ganz vergisst,
nur noch zu bedauern ist
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 474 aus Band 15)
Die Sonne II (473)
Die Sonne
Die Sonne strahlt den Tag heran
die Wolken in allen Farben
Was dieser Tag wohl bringen mag
das kann man noch nicht sagen
Doch freu dich auf den schönen Tag
mit seinen bunten Farben
und nimm es, wie es auch kommen mag,
mit Freude und mit Plagen
Genieß den Tag
der dir geschenkt
ohne Weh und ohne Klagen
dann wird´s für dich ein schöner Tag
in all den bunten Farben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 473 aus Band 15)
Die Stille (471)
Die Stille
Die Stille ist wie Melodie
Geräusche sind verschwunden
Und nach der Alltagsmonotonie
genießt man diese Stunden
Der Alltag lärmt und stresst zugleich
geräuschvoll sind die Stunden
Wie herrlich ist die stille Zeit
genießt man die Sekunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 471 aus Band 15)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in der
SPD Bürgerzeitung Dörpsblatt Gemeinde Westensee-Brux-Wrohe, Ausgabe Nr. 121, 32. Jahrgang, im November 2012 abgedruckt.
Die Erde zittert (466)
Die Erde zittert
Die Erde zittert
Mensch in Angst
Gewaltsam ist Natur
Wie grausam hinterlässt doch Meeresgewalt
zerstörend seine Spur
Herrgott ermahnt zur Menschlichkeit
im Geben und im Sein
Warum schlägt der Mensch denn nur
sich immer den Schädel ein
Das Leben ist so schnell vorbei
durch der Gewalten Spur
ermahnt den Mensch, wie klein er ist
in dieser der Natur
Der Mensch hinterlässt auf dieser Welt
seine eigene kleine Spur
Nur wenn der Herrgott es nicht mehr will
geht sie auf in der Natur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 466 aus Band 15)
Der Regen (465)
Der Regen
Der Regen, der hernieder fällt
den Mensch zum Teil erfreut
Nur wenn kein Sonnenstrahl den Tag erhellt
hat er den Tag bereut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 465 aus Band 15)