Winterzeit – Weihnachtzeit (1163)
Winterzeit – Weihnachtzeit
Wenn erste Tannenbäume brennen
der Glühwein duftet quer durchs Haus
die Plätzchen liegen schon im Ofen
da sieht es gleich nach Weihnacht aus
Und Draußen fallen die ersten Flocken
es sieht sehr winterlich schön aus
ein Schneemann steht unter der Laterne
die Kinder gehen gern hinaus
Im Ofen knistern hell die Flammen
die Wärme zieht durch´s ganze Haus
das Kätzchen legt sich an den Ofen
und Frauchen zieht die Schuhe aus
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(11.11.2012)(Nr. 1163 aus Band 43)
Das Kegeln (1162)
Das Kegeln
Du nimmst die Kugel, alle Neune
dies sind des Keglers große Träume
sie alle wieder abzuräumen
und dabei keinen zu versäumen
Die Kegel stehen weit da vorn
und du bekommst so manchen Zorn
wenn sie nicht fallen wie du willst
damit deinen Kegelhunger stillst
Wieso bleiben sie denn wieder stehen?
wie muß man denn die Kugel drehen?
damit es vorne blinkt und kracht
um dann zu sagen: Spaß gemacht
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(2.11.2012) (Nr. 1162)
Das Jahr (1160)
Das Jahr
Das Jahr, das geht dem Ende zu
du kommst nun auch zu etwas Ruh
Besinnung in den letzten Tagen
war´s schön, war´s schlecht
wer kann dies sagen
So hältst du inne, betest auch
so war es immer, so ist´s Brauch
der Kirchgang, der gehört auch dazu
da findest du Frieden und innere Ruh
Es kann so das Jahr zu Ende gehen
die alten Sorgen, mit ihm verwehen
So hast du Kraft fürs neue Jahr
im Innern den Frieden, ist alles wieder klar
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr.: 1160 aus Band 43)
Vor Weihnachten (1158)
Vor Weihnachten
Von Grün nach Braun
gefärbt der Wald
der Nebel zieht,
es wird schon kalt
Das Tageslicht ist kaum zu sehn
bald werden Weihnachtsbäume stehn
Zu Hause ist der Ofen an
so ist auch schon der Stollen dran
Der lecker schmeckt auf jedem Tisch
sehr gut gebacken und noch frisch
genießt man ihn in froher Runde
es kommt schon bald die Weihnachtsstunde
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1158 aus Band 43)
Vorgetragen wurde dieses Gedicht bei dem Adventskonzert der Rabenauer Musikgruppen in der evangelischen Kirche, im Dezember 2013
Lichter leuchten (1156)
Lichter leuchten
Lichter leuchten in den Straßen
es wird langsam weihnachtlich
duftet der Glühwein durch die Gassen
und der Zimtstern, der lockt dich
Du kommst wieder zur Besinnung
es ist schließlich Weihnachtszeit
dies bringt einen schöne Stimmung
und zur Freude du bereit
Lasse die Lichter auf dich wirken
in der dunklen Jahreszeit
solltest du in Schnee noch sinken
dann ist dies eine schöne Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(24.10.2012) (Nr. 1156)
Anmerkung:
Diese Gedicht ist in der Ausgabe Heimatmagazin aus Hauzenberg Ui 99, vom 7.12.2012, ohne mein zutun erschienen.
Ein Stern für dich (1155)
Ein Stern für dich
Ein Stern für dich am Himmelszelt
der ist für dich auf dieser Welt
er bringt dir Glück, nur dir allein
und soll für dich Begleiter sein
Hast du dann Sehnsucht nach dem Stern
der hat dich in deinem Leben gern
so schau an den Himmel, wo er steht
und jeder Stress sehr schnell vergeht
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(24.10.2012) (Nr. 1155 aus Band 43)
Genieß dein Glück (1154)
Genieß dein Glück
Genieß dein Glück, den Augenblick
lass deine Sorgen schnell zurück
So wertvoll sind die Glücksekunden
wenn deine Seele ist geschunden
Mache sogleich deine Augen auf
dann siehst du Glück und dies zuhauf
Zu wertvoll ist der Augenblick
in dem du genießt dein kleines Glück
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Im Kaiserstuhl (1153)
Im Kaiserstuhl
Im Kaiserstuhl die Sonne lacht
an Reben hängen Trauben
Der Winzer pflegt sie mit Bedacht
damit sie nicht verderben
Im Kaiserstuhl der Wein wird gut
mit seinen Oechslegraden
Der Winzer, der ist auf der Hut
am Wein soll man sich laben
Im Kaiserstuhl ist´s nun vorbei
der Wein ist in den Fässern
Dem Winzer ist es nicht einerlei
bis er dann in den Gläsern
Im Kaiserstuhl strengte man sich an
an Reben hingen Trauben
Bis man den Wein bringt an den Mann
die Qualität wird überzeugen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
21.10.2012 (Nr. 1153)
Zeit im Herbst (1152)
Zeit im Herbst
Zeit im Herbst, die Blätter fallen
Tage sind noch wunderschön
Gold sind Blätter, die gefallen
Sonnenstrahlen leuchten schön
Diese Zeit soll man genießen
weil die Tage kürzer werden
wenn der Herbst mit seinen Farben
unsere Zeit versüßt auf Erden
Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 1152 aus Band 43)
Wein (1151)
Wein
Frisch gelesen sind die Trauben
reifen kann der gute Wein
unter Winzers wachen Augen
leuchtet er im Glas sehr rein
Wunderbar, wenn er im Glase
seine Kraft entfalten kann
und die Schönheit seiner Farbe
zieht Genießer in den Bann
Schluck für Schluck wird er genossen
Gaumenfreuden wundervoll
ob es weißer oder roter
Jeder Tropfen ist schon toll
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1151 aus Band 43)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in der
GeerenPost Informationen rund um das Alterszentrum in Geeren, Seuzach, Schweiz, im November 2015 auf Seite 3 abgedruckt.
Hier an der See (1143)
Hier an der See
Stürmisch die Winde
stürmisch die See
tobt hier das Leben
hier an der See
Herrlich die Winde
herrlich die See
hier lässt sich´s leben
hier an der See
Schön sind die Boote
schön ist die See
genießt man das Leben
hier an der See
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1143 aus Band 42)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde auf der
Internetseite spark adobe com Sailing Ostsee Rügen-Hiddensee Stralsund 2. bis 5. Oktober 2015 auf der „Santana“ verwendet.
Der Keks (1147)
Der Keks
Schnell zergeht der Keks im Munde
und rutscht runter in dem Schlunde
wenn mit Schokolade er belegt
er noch besser so vergeht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1147 aus Band 42)
Umgeben (Elfchen)
Umgeben
von Freunden
in schwerer Zeit
hilft über schlechte Stunden
hinweg
Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
Im Spiegelbild (1142)
Im Spiegelbild
Im Spiegelbild der Zeitenwende
da nimmt ein mancher seine Hände
so seinen Nebel abzustreifen
um in allem zu begreifen
Sein Bild klarer noch zu sehn
auch das Alte zu verstehn
Sieht er sich im Reinen stehn
wird der Nebel schnell vergehn
Bleibt bei ihm das Bild grau, nass
spricht aus ihm der pure Hass
dann ist´s schlecht um ihn bestellt
weil sein Spiegelbild zerfällt.
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1142 aus Band 42)
Rotnasenzeit (Elfchen)
Rotnasenzeit
Die Kälte
fordert ihre Opfer
du brauchst nun viele
Taschentücher
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
