Mein Tag (1133)
Mein Tag
Mein Tag war heute sehr bescheiden
ich musste mich mal anders kleiden
So wurde auch gleich umgezogen
und damit die Welt mit Schein betrogen
So sah ich mal ganz anders aus
wollt gar nicht in die Welt hinaus
Doch musste ich zu einem Fest
das gab mir an dem Tag den Rest
Nun bin ich froh, ich bin wieder zu Haus
und komm aus den Kleidern endlich raus
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1133 aus Band 42
Genuss der bleibt (1146)
Genuss, der bleibt
Gegessen wird in jeder Stunde
genossen wird so jede Runde
das Bier, den Wein mit jedem Glas
bis man auch hat so etwas Gas
Als Gold macht es die Hüften schwer
den Speckgürtel den sieht man sehr
Doch wenn man steht zu seinen Pfunden
genießt man alle Essensrunden
Autor: Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1146 aus Band 42)
Ruhend (Elfchen) (1145)
Ruhend
die See
Der aufsteigende Nebel
zeigt dir eine tolle
Morgenstimmung
Autor: Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1145 aus Band 42)
Kaminfeuer (Elfchen)
Kaminfeuer
knistert leise
Der erste Hebstnebel
streicht über die weiten
Täler
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Frauenkirche (Dresden) (1148)
Frauenkirche
Aus Stein ist sie ein Wunderwerk
was war sie durch den Krieg zerstört
lang lagen die Stücke auf dem Boden
nun sind einzelne Original-Steine wieder oben
Die Schönheit der Kirche, sie ist richtig toll
von Menschen besucht und manchmal sehr voll
steht sie im Tale, ist von weithin zu sehn
in Schönheit und Pracht kann sie wieder stehn
Gedenket der Menschen, ihrem Elend und Leid
der gewaltigen Zerstörung, die ging hier sehr weit
Ein Aufruf zum Frieden und zum Verstehn
und lass jede Kriegskunst für immer vergehn
Autor: Gerhard Ledwina (*1949)
5.8.2012
(Nr. 1148 aus Band 42)
Urlaubstage (1144)
Urlaubstage
Urlaubstage, Sonnenschein
frei zu leben, nicht daheim
Leben, das dir so gefällt
manchmal auch in einem Zelt
Urlaubstage, wunderschön
mögen nie so schnell vergehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1144 aus Band 42)
Entschleunigung (1150)
Entschleunigung
Entschleunige dir doch deine Welt
und nimm dir Zeit zum Leben
Gesundheit ist mehr als all das Geld
da hilft nicht immer Streben
Es sind die Tage, die man sich
in Ruhe zu geben vermag
So genieße nur für dich
den ein oder anderen Tag
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1150 aus Band 42)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
1.) Kirchenblatt Wetzikon, Schweiz, Pfarramt St. Franziskus, Ausgabe Forum 14/2012, Juli 2012 abgedruckt.
2.) Buch von Ute Frank „Gelassen durchs Leben ziehen“ Die Wellness-Schnecke, Erschienen im BoD-Verlag Norderstedt ISBN 978-3-7386-3085-5, im Kapitel 2.2, August 2015 abgedruckt.
3.) Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Egelsbach, Seite 21, Gedicht, Ausgabe Juni-Juli-August 2015 abgedruckt.
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Ein Hemd (1138)
Ein Hemd
Ein Hemd, das schon in tausend Stücke
zerrissen ist, dies schmerzt dich sehr
wenn es von Hinterlist und Tücke
zerbröselt bis zum „Geht-nicht-mehr“
Dies Hemd, dies ist für dich das Leben
an dem du hängst, bald geht nichts mehr
doch nimmst du das seidene, die Fäden
und webst ein neues, nicht so schwer
Mit diesem neuen bist du gewappnet
gegen Hinterlist und Pein
So kehrt die Freude in deinem Leben
und Sonne in dem Herzen ein
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1138 aus Band 42)
am 25.04.2012 im Heimatmuseum Sandweier
Mollig (1137)
Mollig
Mollig ist es in deiner Stube
knistert freudig der Kamin
auch die Katze sitzt am Ofen
und der Hund schaut drollig zu
Keiner möcht´ aus dieser Wärme
in den kalten Wintertag
und man muss auch Runden drehen
wenn der Hund es gar nicht mag
Schnell zieht er so an seiner Leine
tritt den Heimweg zügig an
und er denkt an das Zuhause
in dem es mollig und schön warm
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1137 aus Band 42)
(8.2.2012 im Heimatmuseum Sandweier)
Die Abendstunde (1062)
Die Abendstunde
Die Abendstunde bringt den Hunger
die Lust auf Bier und schönen Wein
Darum lass uns speisen und genießen
und uns für immer Freunde sein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1062 aus Band 39)
Hör doch (1060)
Hör doch
Hör doch den Geräuschen zu
Setz dich nur hin und lausche
Der Abend viel zu erzählen hat
das ist wie in einem Rausche
Der Abend viel zu erzählen hat
die Vögel jubilieren
Im Abendrot pfeift noch ein Spatz
Geräusche sich verlieren
Im Abendrot pfeift noch ein Spatz
die Vögel jubilieren
Das Abendlicht, es wird zur Nacht
verstummen all die Tiere
Das Abendlicht, es wurd zur Nacht
Der Stern beginnt zu leuchten
Der Mond macht für verliebte Platz
Auch Liebe macht Geräusche
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1060 aus Band 39)
Rot-Getränk (1059)
Rot-Getränk
Rot-Getränk, es hat die Farbe
Ist es Wein oder nur Tinktur?
Hat der Winzer arbeiten müssen
oder Chemie und das in Pur
Lebensmittelindustrie schimpft man die Macher
die verhunzen jedes Glück
Ist es Wein oder nur die Farbe?
Ist es Chemie oder Wein am Stück
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1059 aus Band 39)
Schneetage (1003)
Schneetage
In Tagen, die im Schnee versinken
können die Menschen von weit nur winken
Eisig ist die Winterzeit
und der Frühling ist noch weit
Schnell ist auch die Nase rot
wenn du holen musst ein Brot
denn in dieser Winterzeit
ist der Frühling ja noch weit
Hund und Katze wollen nicht raus
selbst für Tiere ist es ein Graus
Pudelmütze und ein Schal
ohne die ist es fatal
Ja, es ist doch noch Winterzeit
und der Frühling ist noch weit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1003 aus Band 37)
Neujahrshatz (1132)
Neujahrshatz
Ängstlich schaut das Tier nach oben
kommen Kracher angeflogen
Angstvoll ist des Tieres Blick
von dem Krach gibt’s kein Zurück
Tief geduckt im hinteren Ecke
dass man sich nur gut verstecke
vor dieser lauten Knallerei
schnell legt noch das Huhn ein Ei
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1132)
Wünsche Euch ein Gutes Jahr 2012 mit Gesundheit und Freude. Passt gut auf Euch auf.
Denkt bei der Knallerei auch an die, die Ängstlich sind.
Die Hoffnung (1130)
Die Hoffnung
Die Hoffnung trägt ins neue Jahr
die schlechte Zeit vergangen
und hoffen auf ein gutes Jahr
nicht mehr mit Angst und Bangen
Das Glück soll dieses Jahr begleiten
uns freudig einen Weg bereiten
und Sonne sein in unserem Leben
oh Herrgott gib uns deinen Segen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1130)
