Hoffnungsgedicht
Was wollen die Völker (1486)
Was wollen die Völker?
Was wollen die Völker
sich in Frieden verbinden
oder in Kriegen zerschinden?
Dies wollen die Völker!
Wo Menschen sich achten
und nicht nur zerschlachten
Gemeinsames Europa
du bist unser Glück!
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.04.2017
Nr. 1486 aus Band 56
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Ein alter Stall (1370)
Ein alter Stall
Ein alter Stall
verbreitet Licht
in ihm ruht so
die Zuversicht
Der Glaube trägt
die Hoffnung weit
im Herzen ist man
nun bereit
sich dieser Hoffnung
anzuschließen
für die eigene Zukunft
und seinen Lieben
So glaube in jeder
Jahreszeit
dann kommst du mit
der Hoffnung weit
©Gerhard Ledwina(*1949)
Januar 2016
Nr. 1370 aus Band 51
Was macht der .. (1366)
Was macht der ..
Was macht der liebe Gott mit mir
lässt er mich wieder prüfen
die Angst durch die er mich nun schickt
die ist doch kein Vergnügen
Besinnen soll man sich am Tag
auf Lieb und Menschlichkeit
das Leben ist kein Kinderspiel
wenn Angst sich macht so breit
Wenn Herrgott dir so ein Zeichen gibt
dann sehe dich bitte vor
so lasse dir helfen, wenn es auch schwer
deine Gesundheit die geht vor
©Gerhard Ledwina(*1949)
2015
Nr. 1366 aus Band 51
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen (1228)
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
da kann man nur raten
oder hoffen oder bangen
so bist du hier ja noch gefangen
auf dem Schlitten angeschnallt
und es aus dem Kopfhörer schallt
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Bist du dann davon befreit
und das Hoffen, es geht weit
von der unbekannten Macht bedrückt
noch der Wirklichkeit entrückt
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Doch es kommt der Sonnenschein
gehst in Frieden du dann heim
dankst dem Herrgott für das Leben
gehst für dich noch einen heben
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Dieses klingt noch lang im Ohr
und du nimmst dir wieder vor
jeden Tag mit Fröhlichkeit
und keinen Ärger weit und breit
©Gerhard Ledwina(*1949)
13.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1228 aus Band 46
Ein jeder Tag (1475)
Ein jeder Tag
Ein jeder Tag beginnt von neu
am Morgen mit dem Lichte
man hofft auf einen schönen Tag
und Glück in guter Dichte
Mit Hoffnung und Freude beginnt der Tag
das Glück sei dir beschieden
was er wohl wieder bringen mag
die Tage sind so verschieden
©Gerhard Ledwina(*1949)
17.11.2017
Nr. 1475 aus Band 55
Der Glaube (1434)
Der Glaube
Der Glaube, die Kraft
die das Glücklichsein schafft
Der Glaube, die Hoffnung
auf die Gesundung
Der Glaube ist Licht
wenn vieles zerbricht
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.01.2017
(Nr. 1434 aus Band 54)
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Ein Engel (1019)
Ein Engel
Ein Engel steht an meiner Seite
bewacht am Tag und in der Nacht
Nur danken kann ich diesem Engel
dass sorgsam er mich gut bewacht
Was wäre denn aus mir geworden
wenn nicht so sorgsam er gewacht
Mein Leben wäre bestimmt von dannen
so sorgsam gab er darauf acht
Ich bin dem Engel richtig dankbar
dass er so achtsam auf mich ist
und dass er mich in schweren Stunden
begleitet und mich nicht vergisst
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1019 aus Band 37
Im Abendlicht (1384)
Im Abendlicht
Im Abendlicht, in weiter Sicht, ein Licht
soll es ein Licht der Hoffnung sein?
des Friedens und des Kommens heim?
des Glücks für Jedermann auf Erden
soll jeder Mensch doch glücklich werden
©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1384 aus Band 52
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Der Wind (1388)
Der Wind
Der Wind, der trägt die Tränen fort
die du mit ihm besprichst
er hört dir bei den Sorgen zu
und trocknet dein Gesicht
so lasse die Sorgen mit ihm gehen
verfliegen soll all die Last
die Hoffnung hellt auf dein Gesicht
bis im Herz die Sonne lacht
©Gerhard Ledwina(*1949)
5.4.2016
Nr. 1388 aus Band 52
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Sich besinnen (1360)
Sich besinnen
Sich besinnen
Kriege vermeiden
Hass ist doch
kein Kinderspiel
Menschen leiden
und sie flüchten
Frieden ist
nur noch ihr Ziel
Fremde Länder
anderes Leben
Umstellung
verlangt hier viel
Neues Leben
in der Freiheit
Glück, das ist
ihr Lebensziel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
20.01.2016 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1360 aus Band 51)
Anmerkung:Dieses Gedicht wurde im
Pfarrbrief Kath. Kirchengemeinde St. Joseph Münchingen – Hemmingen, 35. Jahrgang, Nr. 3, Seite 2, Ausgabe Juni/Juli 2016 abgedruckt
Träume, Hoffnung, Bangen (1357)
Träume, Hoffnung, Bangen
Träume, Hoffnung, Bangen
manchmal ist man gefangen
eingeholt von Wirklichkeit
und das Schöne ist so weit
Kommt die Angst wieder zurück
fehlt bald wieder von dir ein Stück
ist es böse oder gut
Hoffnung bringt dir wieder Mut
um im Leben fortzufahren
weit weg von all den Gefahren
denn du willst am Leben bleiben
bei deinen Lieben, deinen Seinen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Dezember 2015
(Nr: 1357 aus Band 51)
Dein Kampf ist schwer (1303)
Dein Kampf
Dein Kampf ist schwer
ich kann es fühlen
und vieles ist für dich
im trüben
Lass dich nicht hängen
kämpfe für dich
damit dein Umfeld
nicht zerbricht
Man will dir helfen
es ist schwer
du hoffst auf eine
Wiederkehr
Ins Leben und in deiner Glück
noch geht es mühsam
Stück für Stück
Nur wenn du kämpfst
kommst du zurück
in deines und
ihr Lebensglück
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier
„für meinen Bruder“
(Nr. 1303 aus Band 49)
Ich möchte mit Dir (1302)
Ich möchte mit Dir
Ich möchte mit Dir
nur glücklich sein
Spazieren gehen
mit Dir am Rhein
Gemeinsam essen,
speisen gehen
und wenn es sein
kann, bis nach zehn
Gemütlich auch
Zu Hause sitzen
und lange liegen
in den Ritzen
Die Wärme mit Dir
zu genießen
auch unsere Liebe
kann da sprießen
Gemeinsam einfach
glücklich sein
mit Dir zu zweit
für uns allein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1302 aus Band 49)
Entrückt (1285)
Entrückt
Du bist bedrückt
und auch entrückt
dem Alltag
und dem Leben
Du bist bedrückt
und nicht entzückt
doch durch Hoffnung
sollst du leben
©Gerhard Ledwina(*1949)
im November 2014
(Nr. 1285 aus Band 48)
Ein schwieriges Jahr (1284)
Ein schwieriges Jahr
Ein schwieriges Jahr
es steht bevor
in dem die Angst
noch überwiegt
Was hat das Leben
mit mir vor
Lasse doch die
Hoffnung siegen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
26.11.2014 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1284 aus Band 48)
Für die Menschen die viel Kraft in der Zukunft brauchen