Trauer
Die Trauer (1437)
Die Trauer
Die Trauer drückt die Kehle zu
in die Augen Tränen schießen
der Tod, der schlägt unheimlich zu
viele Tränen wir vergießen.
©Gerhard Ledwina(*1949)
29.03.2017
(Nr. 1437 aus Band 54)
Ein Leben geht (1340)
Ein Leben geht
Ein Leben geht zu Ende
wir falten unsere Hände
und sind nun still und leise
jeder auf seine Weise
Wir danken für dies Leben
das ward uns hier gegeben
auch wenn es nun zu Ende
wir falten unsere Hände
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.08.2015
(Nr. 1340 aus Band 50)
Verdun 1 (1320)
Verdun
Sinnlos liegen in Reihen Menschen
die ein Krieg ihr Leben nahm
denn sie folgten einem Wahnsinn
in dem sie damals Sinn noch sahn
Die Menschheit möge aus diesem Schlachten
doch ihre ernsten Lehren ziehen
um nie mehr Menschen aufzufordern
so sinnlos in den Krieg zu ziehen
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun
Warum nur Krieg? (1322)
Warum nur Krieg
Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint
Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun
Ein Mensch (1319)
Ein Mensch
Ein Mensch, der fällt
im Krieg ein Held?
Zu Haus nur Leid
über diesen Streit
Kommt nicht zurück
dies ist kein Glück
Verwandtschaft weint
nie mehr vereint
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 im Bus nach Verdun
Ein Licht erlischt (1299)
Ein Licht erlischt
Ein helles Licht erlischt
als wär´s in einer Gischt
Die Freude und die Höflichkeit
sie sind ab jetzt unendlich weit
Und traurig bleiben sie zurück
es ist keine Freude und kein Glück
Warum hat das Leben so zugeschlagen
dies kann man traurig gar nicht sagen
Verloren ist eine Frohnatur
warum denn dies, warum denn nur?
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier 10.12.2014
(Nr. 1299 aus Band 48)
Die Lebensuhr (1300)
Die Lebensuhr
Die Lebensuhr blieb einfach stehn
und leider musste er so gehn
dies war ihm wirklich nicht zu gönnen
was hätte er noch leben können
Die Welt wird dunkel, er ist nicht mehr,
dies schmerzt doch alle wirklich sehr
Bei schwerer Last war er ein Licht
so viele gibt es wirklich nicht
In vielen Gedanken wird er weiter leben
Oh Herrgott, gib ihm bitte deinen Segen
Autor©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier 10.12.2014
(Nr. 1300 aus Band 48)
Im Gedenken an einen Helfer namens „Carsten“ der in der Onkologie vielen Freude und nicht nur mir bereitet hat und der sich zum Assistenzarzt weiter gebildet hat und nun tragisch und plötzlich mit 40 Jahren gestorben ist.
Alle stehen sie dort noch unter Schock. Ich werde ihm bestimmt immer Gedenken. Schade um diesen Menschen.
Gedenkt (Elfchen)
Gedenkt
meiner Seele
die euch liebte
behaltet mich in guter
Erinnerung
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Keine Sieger ( 1186)
Keine Sieger
Freiwillig lege die Waffen nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei du zum Frieden auch bereit
Kämpfe mit Worten deine Gegner nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei zu einem Frieden auch du bereit
Denn wenn du tot bist
hast du nichts mehr vom Leben
für deine Familie ist dies
auch kein besonderer Segen
Höre nicht auf Menschen
die mit Waffen nur schrein
denn dies bringt nur Trauer
deine Lieben sind allein
Es gibt keinen Gott, der das Kriegen befiehlt
und dir damit auch das Leben stiehlt
denn Leben im Krieg, das ist doch kein Ziel
wenn Leben genommen, ist jedes zuviel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1186 aus Band 44
Wellen schlagen (1092)
Wellen schlagen
Wellen schlagen an den Strand
Mensch schaut zu, ist wie gebannt
dröhnen laut mit viel Gebrause
weg ist es das schöne Zuhause
Wasser schießt durch alle Gassen
Autos fort und ganze Straßen
Menschen, Leben ist zerstört
keiner findet was ihm gehört
Familien sind in Angst und Not
wo bekommen sie ihr Brot
was das Meer hat fortgerissen
und die Kleidung ist zerschlissen
Betroffene sind in Überlebensnot
ganze Familien, die sind tot
Welle schlug stark an den Strand
zerstörte alles was sie fand
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1092 aus Band 40)
Tsunami (1093)
Tsunami
Wie klein sind wir auf unserer Erde
ein kleines Staubkorn der Natur
Tsunami schlägt tief seine Wunden
zerstört sehr viel in seiner Spur
Die Erde bebt, es entstehen Wellen
im Wasser und die Erde, sie bricht auf
Da flüchten Menschen aus den Häusern
das Unglück nimmt nun seinen Lauf
Gebäude, Häuser, Maschinen zerbersten
die Kraft ist ungeheuerlich
Atomkraftwerke fangen Feuer
der Strom ist weg, nun rette dich
Was lernen wir aus diesen Zeilen
wir sind ein Spielball der Natur
ein Staubkorn ihrer rohen Kräfte
so ist die Kraft, der Erde pur
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1093 aus Band 40)
Immer Mensch, Gedanken an einen Freund
Immer Mensch
Immer Mensch warst du
in vielen Jahren
unser Freund
Begleitet hast in vielen Tagen
Verein und Freunde
hier am Ort
Umtriebig warst du
immer Motor
und freudig hast
du uns begleitet
Gern sahen wir dich
in der Nähe
als Hoffnungsträger
Ziel und Fels
Die Freundschaft mit dir
zu genießen
erfüllte uns mit Stolz
Nun bist du nicht mehr
uns bleibt nur der Schmerz
und die Gedanken
und Freude
dich als Freund
gehabt zu haben
Machs gut
in deiner neuen Welt
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
Ein guter Freund
Ein guter Freund
Ein guter Freund
hat uns verlassen
Wir können es nicht
in Worte fassen
Wir sind sehr traurig
und bedrückt
von diesem fort
gibt es kein zurück
Behalten wollen wir
ihn im Herzen
Wie sollen wir sonst
diesen Verlust verschmerzen
Du warst uns Freund
für uns ein Glück
Nur leider kommst du
nie mehr zurück
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
Sanft entschlummert (983)
Sanft entschlummert
Friedlich ist sie sanft entschlummert
Traurig stehst du nun davor
Lebt doch weiter in der Seele
Öffnet für sie das Himmelstor
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 983 aus Band 36)
Plötzlich (834)
Plötzlich
Plötzlich verschwunden
von der Welt
was sind die
Schmerzen groß
Warum musste dieses
nur geschehn ?
Die Trauer
ist so groß
Autor © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 834 aus Band 30)

