Arbeitsleben

Steine II (1239)

Donnerstag, Januar 4th, 2018 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

Steine

Steine mit des Künstlers Kraft
aus ihnen etwas besonderes schafft
Die Kunst des Steinmetz mit Sorgfalt gewinnt
wenn er den Meißel und das Klopfholz schwingt

Der Kampf des Künstlers um den Erhalt
ist würdig, die Leistung
dies sieht man schon bald

Genau wird gemessen
und mühsam gehauen
damit man die Steine
zu Kirchen kann bauen

©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2013
Nr. 1239 aus Band 46

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Die Arbeit fort II (394)

Montag, Januar 1st, 2018 | Arbeitsleben, Hoffnung | Keine Kommentare

Die Arbeit fort

Die Arbeit fort
es ist vorbei
für mich war es
nicht einerlei

Kollegen traurig
Ich bin es auch
warum fall ich immer
auf den Bauch

Steh wieder auf
such Arbeit neu
und hoff dann wieder
bin dabei

Lass mich auch nicht
unterkriegen
denn ich werde immer
wieder siegen

Nun Arbeit komm
ich bin bereit
und das für immer
jederzeit

©Gerhard Ledwina(*1949)
aus dem Jahre 2004

Nr. 394 aus Band 12

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In Arbeit (1410)

Mittwoch, September 21st, 2016 | Angst, Arbeitsleben | Keine Kommentare

In Arbeit

In Arbeit und mit Brot
mit Hoffnung, keine Not
in Freude und Glück
bleibt die Notzeit zurück

In der Fremde gelandet
auf der Flucht hier gestrandet
mit der Hoffnung auf Glück
bleibt manche Heimat zurück

©Gerhard Ledwina(*1949)
30.06.2016
Nr. 1410 aus Band 53

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Abschied (1389)

Sonntag, April 10th, 2016 | Arbeitsleben, Trauer | Keine Kommentare

Abschied

In den Tagen deines Lebens
nimmst du Abschied von Kollegen
die dir auch noch Freunde waren
in den arbeitsreichen Tagen

Traurig bleibst du so zurück
als ginge von dir so auch ein Stück
Krankheit schlägt bei vielen zu
einmal sie, dann auch mal du

Doch wenn es richtig geht ans Sterben
schaust du wie in einen Haufen Scherben
schmerzlich ist dir der Verlust
den der Tod dir macht bewusst

©Gerhard Ledwina(*1949)
6.4.2016
Zum Gedenken an einen ehemaligen Arbeitskollegen und Freund
Nr. 1389 aus Band 52

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Und mancher… (1258)

Freitag, Juli 25th, 2014 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

Und mancher

Und mancher klettert schnell und heiter
sehr hoch auf die Karriereleiter
und rings um ihn da bleiben liegen
die nicht so schnell und können siegen

So wird die Luft da oben sehr schnell dünn und rau
er kommt schon gar nicht mehr aus seinem Bau
weil die Karriere Stunden frisst
und er erfindet immer neue List

um weiter auf der Höhe zu stehen
für ihn die Karrierefahnen wehen
aber ob dies noch ein Leben ist ?
Karriere kann auch sein, ein Mist

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)

(Nr. 1258 aus Band 47)

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Rentnerleben (955)

Donnerstag, Mai 1st, 2014 | Arbeitsleben, Glück, Rente | Keine Kommentare

Rentnerleben

Ade, vorbei die Arbeitszeit
als Rentner bist du nun bereit
den Alltag ohne Stress genießen
in Ruhe deine Blumen gießen

Mit Fahrrad deine Welt erkunden
in vielen, vielen kleinen Runden
Zu Fuß kannst du die Berge sehn
von oben in die Weite sehn

Ein Wein mal hier, ein Bier mal dort
kannst lange bleiben, an jedem Ort
Wie schön ist doch das Rentnerleben
das dir nach Arbeitsstress gegeben

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 955 aus Band 35)

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Im Kaiserstuhl (1153)

Sonntag, Oktober 21st, 2012 | Arbeitsleben, Herbst, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare
Trauben im Kaiserstuhl Oktober 2012

Im Oktober 2012

Im Kaiserstuhl

Im Kaiserstuhl die Sonne lacht
an Reben hängen Trauben
Der Winzer pflegt sie mit Bedacht
damit sie nicht verderben

Im Kaiserstuhl der Wein wird gut
mit seinen Oechslegraden
Der Winzer, der ist auf der Hut
am Wein soll man sich laben

Im Kaiserstuhl ist´s nun vorbei
der Wein ist in den Fässern
Dem Winzer ist es nicht einerlei
bis er dann in den Gläsern

Im Kaiserstuhl strengte man sich an
an Reben hingen Trauben
Bis man den Wein bringt an den Mann
die Qualität wird überzeugen

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
21.10.2012 (Nr. 1153)

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Alte Sitte (1110)

Sonntag, April 10th, 2011 | Arbeitsleben, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Alte Sitte

Braucht jemand Holz nach alter Sitte
in seines Hauses Mitte
So geht er in den Wald hinein
macht so manches Holzstück klein

Und jedes Stück wird kleingemacht
es nicht zu schaffen, wär´ gelacht
So mancher Schweißtropfen, der verrinnt
bis es mit Länge, Breite stimmt

Das Holz wird aus dem Wald getragen
eine schwere Last, das kann man sagen
Zum Trocknen wird es aufgesetzt
es ist das Holz, das kommt zuletzt

Was kann man in den Ofen schieben
wo viele dort das Feuer lieben
und man dort gern nach alter Sitte
am Kamin zu sitzen, in Hauses Mitte


Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1110 aus Band 41)

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Verlier nie die Hoffnung (1109)

Montag, April 4th, 2011 | Angst, Arbeitsleben, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

 

Verlier nie die Hoffnung

Verlier nie die Hoffnung
wie tief du auch sinkst
Es gibt immer ein Lichtlein
das für dich ist bestimmt

Du kommst da viel stärker
gegen Angstzeiten an
um so mehr zieht die Hoffnung
dich verstärkt in den Bann

Glaube an das Leben
das ist doch viel wert
Da ist deine Hoffnung
bestimmt nicht verkehrt

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1109 aus Band 41)

 

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Beim Einkaufen (1106)

Donnerstag, März 31st, 2011 | Allgemein, Arbeitsleben, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Beim Einkaufen

Beim Einkaufen vergeht die Zeit
du bist das Suchen unendlich leid.
Sie haben schon wieder alles verschoben
deine Ware, die du kannst nur loben

So stiehlt der Markt dir deine Zeit
du bist dies Suchen immer leid

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1106)

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Die Arbeit ruft (1100)

Dienstag, März 22nd, 2011 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Die Arbeit ruft

Wenn ich morgens in der Frühe
nicht aus den Federn steigen will
braucht es viele Überwindung
will nicht in den Arbeitsdrill

Doch ich muss am frühen Morgen
raus aus meines Bettes Kluft
denn die Arbeit, die notwendig
mich zur Arbeitsstätte ruft

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1100 aus Band 40)

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Alltagsleben (1032)

Sonntag, September 26th, 2010 | Allgemein, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Alltagsleben

Alltagsleben, kraftgebunden
Menschen eilen hin und her
Menschlichkeit, die ist verschwunden
Es gibt fast kein Halten mehr

Jeder ist durch Stress geschunden
für den Mensch ist´s täglich schwer
Keiner hat mehr Zeit für den Anderen
denn es gibt kein Halten mehr

Ist denn dies denn noch ein Leben
wir sind Menschen, kein Getier
Wo ist der Menschen ihr Verständnis
gibt´s nur noch Raffen und die Gier

Wo bleibt der Schwache und der Arme,
der Alte und der nicht so kann
wird schnell verdrängt aus dem Gedächtnis
weil er nicht ist, wie ich will, ich kann

Verloren ist in dieser Gesellschaft
Gespür für Wärme, Menschlichkeit
Wir sollten uns zurückbesinnen
denn noch haben wir ein bisschen Zeit

 

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1032 aus Band 38 )

Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in der Ischimatt Zytig, Alters- und Pflegeheim Ischimatt, Ausgabe Oktober 2011, in Langendorf, abgedruckt.

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Ihr Bürger (949)

Dienstag, April 20th, 2010 | Angst, Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Ihr Bürger

Ihr Bürger, hört unser Klagen und Leid
das Arbeitnehmer auf die Straße treibt
Zu kämpfen gilt es um Arbeitsrechte
Wir sind doch Menschen, keine Knechte

Verlängert werden Arbeitsstunden
der Stress erhöht, genug geschunden
Wir wollen den gerechten Lohn
sonst ist es für uns doch nur ein Hohn

Gerechtigkeit und Arbeitsrechte
wir sind doch Menschen, keine Knechte
Gemeinsam wollen wir uns erheben
zu kämpfen gilt es, für besseres Leben

Komm mit und kämpf mit Solidarität
auch für dich ist es da noch nicht zu spät
kämpfen wollen wir für unsere Rechte
Wir sind doch Menschen, keine Knechte

 

Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 949 aus Band 34 )

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Zeitarbeit (948)

Dienstag, April 20th, 2010 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Zeitarbeit

Zeitarbeit, kaum Menschenrechte
arbeiten müssen wie die Spechte
Arbeitslöhne zum Heulen sind
Wie ernähren wir da unser Kind?

Zeitarbeit, kein gerechter Lohn
Menschenwürde, da ein Hohn
Arbeiter müssen leben können
ihren Kindern auch was gönnen

Zeitarbeit, wir wollen Lohn
Mindestlöhne sind ein Hohn
Die feste Arbeit wollen wir
und gönnen auch uns mal ein Bier

Zeitarbeiter sind geschunden
geregelte Arbeitsplätze
sind verschwunden

 

Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 948 aus Band 34 )

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Zur Arbeit (827)

Samstag, Februar 16th, 2008 | Arbeitsleben | Keine Kommentare

 

Zur Arbeit 

Eins, zwei, drei
wird schnell geschrieben
dass zur Arbeit
die dich schieben

Und der ein und
andere will
gar nicht in den
Arbeitsdrill

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 827 aus Band 30)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

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