Sonstige Gedichte
Traurig ist das Himmelszelt (694)
Traurig ist das Himmelszelt
Traurig ist das Himmelszelt
weil schon wieder Regen fällt
Mühsam kämpft das Tageslicht
mit den Wolken, dieses bricht
Sonne lässt sich nicht mehr sehen
bei den Wolken, Strahlen vergehen
Nur es freut sich die Natur
aus den Wolken, Regen pur
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 694 aus Band 24)
Schattenspiel (690)
Schattenspiel
Schattenspiel im Sonnenlicht
Schatten sich im Lichte bricht
rötlich ist der Abendschein
bis der Abend kehrt dann ein
Weich das Licht
und schön der Tag
warm der Abend
wie man es gerne mag
Oh wie schön ist
doch das Abendlicht
wenn der Abend
Sonne bricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 690 aus Band 24)
Anmerkung:
Dieses Gedicht steht auf der Titelseite des Gemeindebriefes der ev. luth. Kirchengemeinde St. Antonius Immensen in der Ausgabe August/September 2013.
Wolken (689)
Wolken
Kraftvoll ziehen Wolken auf
dunkel und auch hell
Wolkenspiel am Himmelszelt
dreht sich auch ganz schnell
Wolkenwand sich aufgetürmt
Wind kommt auf, es bläst und stürmt
und plötzlich ziehen Wolken fort
geblasen an einen anderen Ort
Wolken kommen und sie gehen
wunderschön mit anzusehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 689 aus Band 24)
Lebenserfahrung (688)
Lebenserfahrung
Steinig ist der Weg
den du gehst
Hoch sind die Berge
die du erklimmen mußt
Tief ist das Tal
in das du gehst
tiefer ist dieses
in das du unsanft fällst
Richte den Blick
auf die Berge
Erhaschen den Blick
auf die Schönheit der Wolken
Du hast ein Ziel, für das es sich lohnt
aus dem unmens tiefen dunklen Tal
den kräftezehrenden steinigen Aufstieg
in das Leben zu meistern
Freunde deines Lebens
werden dich unterstützen
um mit ihrer Hilfe den steinigen Weg
auf die Berge zu erklimmen
Um in deinem Glauben
auch die Schönheit der Täler
zu erkennen
Geprägt im Alter
hast du das Leben
erfahren
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 688 aus Band 24)
Auftanken (687)
Auftanken
Auftanken
Sich erfreun
Am schönen Tag
An der aufgehenden Sonne
Leben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 687 aus Band 24)
Die Kugel rollt (678)
Die Kugel rollt
Die Kugel rollt
der Kegel fällt
Die Kegelbrüder schauen dir zu
Die Kugel rollt
es wird zusammengezählt
der Kegelkönig, der bist du
vielleicht?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 678 aus Band 24)
Im Morgentau (395)
Im Morgentau
Glitzernde Tropfen im Morgentau
Sonnenstrahl sich darin spiegelnd
und in der Sonne steht ein Pfau
Schönheit sich im Winde wiegend
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 395 aus Band 12)
Der Wind II (393)
Der Wind
Der Wind, der sagt dir
guten Morgen
Der Wind, der sagt dir
gute Nacht
Der Wind, der hat ja
keine Sorgen
Der Wind, hat auch nur
Wind gemacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 393 aus Band 12)
Die Hoffnung (390)
Die Hoffnung
Der Wind, der durch die Gassen fegt
die Blätter dreh´n im Wind
Der Sturm, der weit die Äste biegt
singt pfeifend hell sein Lied
Wenn dann die Bäume leergefegt
der Winter Einzug hält
Die Flocken sich im Winde dreh´n
die Landschaft ist versteckt
Und wenn der erste Krokus blüht
die Sonne wieder scheint
Die Vögel singen auch ihr Lied
ja, jetzt ist Frühlingszeit
Bald ist dann wieder alles grün
der Mensch zum Baden geht
dann hofft er, dass die Jahreszeit
noch eine Weile geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 390 aus Band 12)
Der Stress (388)
Der Stress
Kennst du die Eile
kennst du den Stress
lass doch verweilen
und gib ihm den Rest
Stress ist vergänglich
der Stress muss nicht sein
Stress ist doch schädlich
darum lass ihn doch sein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 388 aus Band 12)
Kleine Welt (386)
Kleine Welt
Und wenn mich in meiner kleinen Welt
die Sehnsucht wieder packt
Dann sammle ich all mein ganzes Geld
Und schau, wo ich übernacht
Ich wandere dann, von Ort zu Ort
nur Hauptsache ich bin fort
Und wenn mir der Ort gefällt
dann bleib ich auch mal dort
Wenn ich so durch die Landschaft zieh
Durch Wiesen, Wald und Flur
Genieße ich die Landschaft, wie ich will
die Schönheit der Natur
Die Städte in ihrer alten Pracht
laden zum Verweilen ein
Und wenn ich an allem satt gesehen
kehre ich dann gerne heim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 386 aus Band 12)
Was macht durch Raffen (385)
Was macht durch Raffen?
Was macht durch Raffen
und die Gier
Die Menschheit denn nur bloß
Da werden Super-Stars entdeckt
Die Menschheit stellt sich bloß
Da werden Hoheiten hoch gelobt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die sind nicht besser wie du und ich
Die Menschheit stellt sich bloß
Und Manager raffen,
in ihrer Gier
Die Menschheit stellt sich bloß
Und wenn man sie auch noch gewähren lässt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die nehmen dir auch noch die Arbeit fort
Die Menschheit stellt sich bloß
Dann jagt doch lieber die Typen fort
und stellt sie als Menschen bloß
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 385 aus Band 12)
Wenn die Waffe (382)
Wenn die Waffe
Wenn die Waffe
dich als Held
verkehrt in diese
Welt gestellt
So bist doch du
nur ein kleines Licht
das auch nur dem Mensch
das Herze bricht
Und wenn du meinst
du bist ganz groß
dann lass doch diese Waffe
doch endlich los
Denn du als Mensch
bist nur wirklich groß
wenn du diese Waffen
nun endlich los
Denn nur der Frieden
der macht Sinn
da passen keine
Waffen hin
Denn nur im Frieden
bist du ein Held
und richtig in diese
Welt gestellt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 382 aus Band 12)
Friede den Menschen (381)
Friede den Menschen
Frieden den Menschen
und
Frieden der Welt
Das ist das einzige
was richtig zählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 381 aus Band 12)
Die Schmerzen (379)
Die Schmerzen
Der Peter saß auf einem Baume
und warf herab eine Pflaume
Der Holger rutschte aus
nun liegt er im Krankenhaus
Der Holger, der brach sich dabei ein Bein
und kann dabei, nicht mehr lustig sein
auch Peter kann nicht mehr so scherzen
weil Holger, der hat ja die Schmerzen
Der Peter hat dabei den Salat
die Krankenkasse, die steht bei ihm parat
die will ihre Gelder sich holen
für Peter ist es wie heiße Kohlen
So hat auch er die Schmerzen
zwar nicht an der Hand
auch wenn er dabei sich die Finger verbrannt
Die Schmerzen auch beide nun wieder verband
bis beide, dann bald wieder toben
und sich von ihren Schmerzen erholen
Darum werfe nichts hinunter
und werfe nichts hinaus
dann muss auch keiner ins Krankenhaus
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Anm.: Namen und Personen rein zufällig
(Nr. 379 aus Band 12)