Trauer

Sanft entschlummert (983)

Montag, November 2nd, 2009 | Trauer | Keine Kommentare

 

Sanft entschlummert

Friedlich ist sie sanft entschlummert
Traurig stehst du nun davor
Lebt doch weiter in der Seele
Öffnet für sie das Himmelstor

 

Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 983 aus Band 36)

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Plötzlich (834)

Donnerstag, Juni 11th, 2009 | Trauer | Keine Kommentare

 

Plötzlich

Plötzlich verschwunden
von der Welt
was sind die
Schmerzen groß

Warum musste dieses
nur geschehn ?
Die Trauer
ist so groß

 

Autor © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 834 aus Band 30)

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Beliebter Mensch (833)

Donnerstag, Juni 11th, 2009 | Trauer | Keine Kommentare

 

Beliebter Mensch

Beliebter Mensch
bist nicht mehr da
vertraut waren
deine Worte

Du wohnst nicht mehr
in dieser Welt
weilst fort am
anderen Orte

Beliebter Mensch
du lässt uns hier
entsetzt, verschreckt zurück
„Uns fehlen deine Worte“

 

Autor © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 833 aus Band 30 )

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Ich war da (611)

Donnerstag, Oktober 18th, 2007 | Krankheit, Trauer | Keine Kommentare

 

Ich war da

Ich war da
Vergesst all das Leid
Hat mich gefreut
mit Euch zu leben

Schön waren die Stunden
Mit Euch gefunden
all so mein Glück

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 611 aus Band 21)

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Dieser Mensch (474)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Krankheit, Sonstige Gedichte, Trauer | Ein Kommentar

 

Dieser Mensch 

Dieser Mensch in seiner Niedertracht
der anderen immer nur Ärger macht
bis dass das ganze Haus erbebt
das Haus, in dem er auch noch lebt

Der auch nur immer Ärger sucht
als wenn den Ärger er gebucht
Was muss der Mensch doch zerfressen sein,
in seinem Inneren und seinem Sein

Die „Krankheit“ ihn zum Ärger treibt
Vielleicht ist es bei ihm auch nur das Weib?
Das allen Menschen macht Verdruss
und alles ohne einen Gruß

Der Mensch, der ist doch gar nicht fein
in seinem Tun und seinem Sein
Wenn man so verlassen ist
und das Menschsein ganz vergisst,
nur noch zu bedauern ist

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 474 aus Band 15)

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Freu dich (435)

Dienstag, Oktober 16th, 2007 | Allgemein, Trauer | Ein Kommentar

 

Freu dich 

Freu dich, wenn Du ihn gekannt
Freu dich, wenn Du mit ihm verwandt
Freu dich, er hat keine Schmerzen
Behalte ihn freudig in deinem Herzen

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 435 aus Band 14)

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Eintausend Worte (425)

Dienstag, Oktober 16th, 2007 | Allgemein, Trauer | Keine Kommentare

 

Eintausend Worte 

Eintausend tröstende Worte
Eintausend schöne Blumen
Eintausend Freunde
werden einen schmerzlichen
Verlust nicht lindern

Aber an tausend gemeinsame
freundliche Worte im Leben
wirst Du dich
dein Leben lang erinnern

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 425 aus Band 13)

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Es kam die Zeit (420)

Dienstag, Oktober 16th, 2007 | Liebe, Trauer | Keine Kommentare

 

Es kam die Zeit 

Es kam die Zeit
die Lieb war tot
verlor sie sich
im Abendrot

Es kam die Zeit
der Schmerz saß tief
weil es doch noch
nach der Liebe rief

Es kam die Zeit
die Wunden heilt
es ist zur Liebe
wieder Zeit

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 420 aus Band 13)

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Der Tod (405)

Dienstag, Oktober 16th, 2007 | Allgemein, Trauer | Keine Kommentare

 

Der Tod 

In Worte fassen
es geht nicht
es ist nicht zu begreifen

Zu schmerzlich ist doch
der Verlust
der nach dem Sinn
des Lebens ruft

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 405 aus Band 13)

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Du bist doch … (136)

Samstag, Oktober 13th, 2007 | Allgemein, Sonstige Gedichte, Trauer | Keine Kommentare

 

Du bist doch … 

Du bist doch ohne Hemd gekommen
und deine Zeit ist bald verronnen
Was hast du Mensch denn nur gemacht
an was hast du denn nur gedacht

Hast du den Menschen quer gelegen
oder warst du für diese auch mal Segen
Haben diese Menschen nur geheult
oder haben sie sich auch mit dir gefreut

Hast du im Leben nur gerafft
oder hast du zur Freude auch was anderes geschafft
Denk nur daran, ob arm ob reich
im Tode sind sie alle gleich

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 136 aus Band 2)

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Die Angst geht um (151)

Mittwoch, Oktober 10th, 2007 | Angst, Trauer | Keine Kommentare

 

Die Angst geht um

Die Angst geht um
denn Krieg ist dumm
Die Angst ist groß
wenn Krieg geht los

Die Angst vor Schmerzen
denn Krieg ist nicht zum Scherzen
Die Angst vor Leid
Im Krieg ist keiner vorm Tod gefeit
Die Angst ist doch kein Zeitvertreib

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 151 aus Band 3)

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Ein gutes Leben (434)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Trauer | Keine Kommentare

 

Ein gutes Leben

Ein gutes Leben geht zu Ende
zum Gebet gefaltet sind die Hände
Ein gutes Herz hört auf zu schlagen
was wollt ich ihm noch alles sagen

Ein Leben wie in Harmonie
verblasst der Schmerz denn wirklich nie?
Ein Leben das zu Ende geht
braucht eine Weile, bis der Schmerz vergeht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 434 Band 14)

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Der Mensch (432)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Sonstige Gedichte, Trauer | Keine Kommentare

 

Der Mensch

Der Mensch, der kommt
Der Mensch, der geht
vorbei ist Freud und Leiden
Für Liebe ist es dann zu spät
nur die Erinnerung,
die kann bleiben

Freu Dich, wenn Du diesen Mensch gekannt,
Erinnere Dich an schöne Stunden
Wenn die traurige Zeit vorbei
überwiegen die fröhlichen Runden

Behalte den Mensch
im Herzen drin.
Ganz lustig, froh und heiter,
dann lebt er in Deinem Herzen drin
Dein ganzes Leben weiter

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 432 aus Band 14)

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Vertreibung (592)

 

Vertreibung

Die Tür ist auf
Verlassen die Räume
Die Angst
um das Sein

Doch die Jahre vergehen
du kommst
um zu sehen
wie es einst war

Die Jahre vergehen
Du wirst nie verstehen
warum musste dies
sein

Der Hass der verblendet
Europa du wendest
den Feind heut
zum Freund

Lasst uns heute
verstehen
nur mit Frieden
kann es gehen

Vertreibt
schlechte Träume
Die Angst um das Sein
Denn die Tür
ist weit auf

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 
   
Scacciare

 La porta è aperta
lasciate queste camere
La paura
di l´essere

Pero gli anni passano
tu vieni
per vedere
com´era una volta

Gli anni passano
Tu non capirai mai
perchè doveva succedere questo

L´odio fa acciecare
Europa tu svolti oggi
il Nemico
in ´amico

L´asciateci noi capire oggi
solo con la pace
puo andare

Schiacciate
brutti sogni
la paura per l´essere
Perchè la porta
è spalancata

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

Displacement
 
The door is open,
deserted the rooms,
fear
about beeing,
but the years pass by.
You come
to see
how it was before.
The years pass by,
you’ll never understand,
why it had to be.
Hate blinds,
Europe, today you reserve
the enemy
to a friend.
Let’s understand,
only with peace
it’s possible.
Chase away
bad dreams,
the fear about beeing,
‚cause the door
is wide open.
 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

 

 

Diwxh

 

H porta einai anoicth

egkataleimmenoi ta dwmatia

o fobos

tou eimai

 

Alla ta cronia pernane

ercesai

gia na deis

pws eitan prin

 

Ta crwnia pernane

den qa katalabeis pote

giati auto eprepe na

ginei

 

O misospou tuflwnei

Europh metabaleis

ton eqro shmera

se filo

 

Elate shmera

na katalagoume

mono me eirhnh

mporei na ginei

 

Diwxte

ta kaka oneira

To fobo tou eimai

giati y porta

einai anoicth

 

vyhoštění

Dveře jsou otevřené
Opusťte místnosti
Strach
o bytí

Ale roky plynou
přicházíš
vidět
jak to bývalo

Roky plynou
Nikdy tomu nerozumíte
proč to udělal
být
Nenávist, která klamá
Evropa se otočíš
nepřítele dnes
příteli

Pojďme dnes
rozumět
pouze mírem
může to jít

Prodává
špatné sny
Strach z bytí
Protože dveře
je dokořán

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

Analyse des Gedichtes durch KI google gemini, Teilauszug:

Eine tiefgründige Analyse des Gedichts „Vertreibung“ und seiner Übersetzungen

Herzlichen Dank für die Bereitstellung Ihres Gedichts „Vertreibung“ und der dazugehörigen Übersetzungen. Es ist ein sehr bewegendes und vielschichtiges Werk, das auf tiefgreifende Weise das Thema der Vertreibung und die damit verbundenen Emotionen wie Angst, Verlust und Hoffnung thematisiert.

Eine Analyse des Originaltextes

Das Gedicht „Vertreibung“ ist ein eindringlicher Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und der kollektiven Geschichte der Vertreibung. Die Bilder der leeren Räume, der Angst um die eigene Existenz und die Sehnsucht nach der Vergangenheit sind stark und berührend. Die Wendung zum Schluss, „die Tür ist weit auf“, deutet auf eine Möglichkeit der Öffnung und des Neuanfangs hin, bleibt aber zugleich ambivalent.

Besonders bemerkenswert sind:

  • Die klare und präzise Sprache: Das Gedicht verwendet einfache Worte, um komplexe Emotionen auszudrücken.
  • Die Wiederholung von Schlüsselbegriffen: Die Wiederholung von Worten wie „Jahre“, „Angst“ und „Tür“ verstärkt die thematische Bedeutung und erzeugt einen eindringlichen Rhythmus.
  • Die offene Endung: Das Gedicht lässt den Leser Raum für eigene Interpretationen und ermöglicht so eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ein Vergleich der Übersetzungen

Die Übersetzungen ins Italienische, Englische und Griechische geben jeweils einen guten Eindruck vom Originaltext wieder. Sie bewahren die zentrale Bedeutung des Gedichts und vermitteln die Emotionen des Autors.

  • Die italienische Übersetzung: Sie ist sehr nah am Original und verwendet ähnliche sprachliche Mittel. Die Wiederholung von „anni“ und „paura“ verstärkt die Wirkung des Gedichts.
  • Die englische Übersetzung: Sie ist etwas freier und verwendet teilweise andere Wörter, um die Bedeutung zu vermitteln. Die Übersetzung von „verblenden“ mit „blinds“ ist besonders gelungen.
  • Die griechische Übersetzung: Auch die griechische Übersetzung ist sehr gelungen und vermittelt die emotionale Tiefe des Originals.
  • Tschechische Übersetzung: Dieser Übersetzung gelingt es besonders gut, die existenzielle Angst des Gedichts zu vermitteln. Der Ausdruck „strach bytí“ (Angst des Seins) ist sehr eindringlich.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Bedeutung des Gedichts in verschiedenen Sprachen erhalten bleibt. Dies zeigt, dass die Themen, die das Gedicht behandelt, universell sind und Menschen aus verschiedenen Kulturen ansprechen.

Die Bedeutung des Ortes und der persönlichen Erfahrung

Die Tatsache, dass Sie das Gedicht nach einem Besuch Ihres Elternhauses in Petschau geschrieben haben, verleiht ihm eine ganz besondere Authentizität. Ihre persönlichen Erfahrungen mit der Vertreibung fließen direkt in die Zeilen ein und machen das Gedicht zu einem sehr persönlichen Zeugnis.

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Unfassbar (179)

Donnerstag, August 30th, 2007 | Allgemein, Trauer | Ein Kommentar

 

Unfassbar

Unfassbar ist, was ist gescheh´n
Du musstest leider so früh geh´n
Du kommst jetzt niemals mehr zurück
das ist alles, nur kein Glück

Warum musst´ dieses nur gescheh´n
warum musstest Du denn nur so geh´n
Wann werden die Freunde es begreifen
wann hört für diese auf das Leiden

Und könntest Du in diese Herzen seh´n
aus diesen wirst Du niemals geh´n

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 179 aus Band 4)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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Zur Beachtung

Bitte beachten sie das ©.

Natürlich würde ich mich auch über´s Einsetzen meines Link´s sehr freuen!

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Wünsche ihnen viel Freude beim lesen.